Kostenlose Accounts von DynDNS nahm ich bisher ganz gerne, wenn es darum ging, Server oder Router an einem ADSL ohne feste IP mit gleichbleibender Adresse zu erreichen. So konnte man per SSH einen Fernwartungstunnel aufbauen oder mal enen Gamserver ins Netz hängen. Vier Accounts habe ich dazu bei DynDNS mittlerweile angelegt und drei davon mit der maximalen Hostzahl von fünf bestückt.
Gerade war ich auf der Homepage von DynDNS und musste das hier lesen:
Changes To Dynamic DNS Service
We are making some changes to Dynamic DNS accounts, including: limiting each account to 2 Dynamic DNS hostnames and limiting the number of domains we offer for the free services.
We recommend upgrading to DynDNS Pro to protect all your hosts from possible deletion
Sprich von den fünf Hosts kickt DynDNS in Zukunft drei raus. Viel Arbeit also, wenn man keine direkten Zugang auf die Endpunkte hat, wo die Daten hinterlegt sind. Und wieder ist es so, wie es immer ist mit kostenlosen Diensten. Man fixt die User an und dann beschneidet man den Dienst um die Leute dazu zu bringen, auf den kostenpflichtigen Account upzugraden. Auch wenn es nur 15 Dollar pro Jahr sind, muss man trotzdem wieder seine Kreditkartendaten rausrücken.
Für den Suchbegriff Fischfotos findet man in der Bildersuche von Google seit Monaten einen Rotfeuerfisch von mir auf Platz eins.
Neben ein paar kleineren SEO-Maßnahmen meinerseits mag das auch daran liegen, dass das Foto von meinem Server aus auf ein paar fremden Seiten eingebaut wurde. Hotlinking nennt man das dann. Prinzipiell habe ich nichts gegen Hotlinking, denn es wertet das eigene Foto ja bei Google auch auf. Das Problem, das man früher hatte, dass zusätzlicher Traffic entstand, kann man heutzutage getrost vernachlässigen. Und da meine Fotos von Fischen auch alle unter Creative Commons veröffentlicht sind, tut eigentlich keiner etwas Unrechtes, wenn man meine Fotos verwendet. Die Seite entstand ursprünglich auch aus den schlechten Erfahrungen, die so mancher mit einer bekannten Kochbuchseite machen mussten. Allerdings müssen auch ein paar kleine Regeln beachtet werden, die auf der Webseite zu lesen sind, sprich jeder muss die Quelle angeben und kommerzielle Nutzer müssen vorher anfragen.
Natürlich unternehme ich nichts, wenn meine Fotos mal in Forenbeiträgen verwendet werden ohne die Quelle zu nennen, was mir aber zu weit geht, ist das, was dieser Spezialist gemacht hat. Aus allen Bereichen der Naturklaut der sich von verschiedenen Webseiten Fotos zusammen und präsentiert sie mit viel Adsense aussenrum. Rund 1000 Aufrufe pro Monate hatte mein Feuerfisch allein von dieser Seite. Also hab ich was unternommen. Jetzt wäre es ein Einfaches gewesen, das Foto auf der eigenen Seite umzubenennen und ihm stattdessen ein anderes zu liefern. Doch dann wäre natürlich mein erster Platz bei Google im Eimer gewesen. Lieber habe ich die .htaccess angepasst und biege Aufrufe von seiner Seite um. Mit diesen drei Zeilen werden alle Aufrufe von JPGs und GIFs von seiner Seite auf ein anderes JPG umgebogen:
Statt des Rotfeuerfisches kriegt jeder jetzt die Eingeweide einer toten Maus. Und das Beste ist ja, dass der Typ es die letzten sechs Wochen noch nicht einmal gemerkt hat.
Ich kenn nur Flasche leer. Irgendwie schließt der Andi immer wieder sonderbare Wetten ab. Jetzt sucht er 10 Leute, die das Lied von Frank Zander (!) kennen, wo ”Jonas, meine Batterien sind alle!” drin vorkommt. Frank Zander, das war der mit “Jetzt kommt Kurt”. Bbrrr! Und nein, ich habs nie gehört und bin stolz drauf!
Ich kann mich noch gut an meine Jugend erinnern, als wir noch harte Jungs waren und in schlechter Ausrüstung im Winter das Zelt im Schnee aufschlugen. Dann kam langsam die Outdoorindustrie in Gang und als dann auf einmal ein Produkt nahmens Gore-Tex auf den Markt kam, schneiderten diverse Hersteller die lustigsten Teile daraus. Schöffels Gore-Blouson gab es in den schrecklichsten Farben und auf Ski plusterte sich das Teil so auf, dass man damit aussah wie das berühmte Männchen vom Reifenhersteller Michelin. Bei Odlo erinnere ich mich noch an eine eng geschnittene Jacke, unter der man stank wie ein Iltis, einem Problem, mit der die Sportunterwäsche der Firma noch heute kämpft. Jack Wolfskin kam damals auch grad richtig auf den Markt und ich muss sagen, die Marke war damals echt in. Gut, der Markt war damals noch überschaubar. The North Face war unbezahlbar und Fjäll Raven doch eher was für die jagende Zunft. Nein, Jack Wolfskin war anfangs ziemlich hip.
Davon ist leider nicht mehr viel übrig. Zunächst waren da Qualitätsprobleme und dann drängte man auf den Massenmarkt. In jedem Kaufhaus gibt es jetzt Produkte von Wolfskin und letzte Woche hab ich im Hof der Hühnerbrüterei im Nachbardorf schon die Fähnchen mit der Tatze gesehen. Die verkaufen dort nämlich auch Kinderkleidung und Fleecepullis mit dem Logo gehen scheinbar gut bei jungen Müttern. Die Werbung auf Fußballtrikots tat ihr übriges, dass Wolfskin in punkto Coolnessfaktor endgültig auf dem Level von TCM angelangt ist. Als dann noch das grandiose Eigentor mit der Dawandaabmahnung kam, meinte man endgültig, da ist Hopfen und Malz verloren.
Auch über die Ökologiebemühungen der Firma wird in Kennerkreisen nur geschmunzelt, aber mit dem Beitritt zur Fair Wear Foundation macht man jetzt einen richtigen Schritt in Richtung sozialer Kompetenz. Nach Mammut und Odlo ist das jetzt die dritte namhafte Marke, die sich der Organisation anschließt und mit einem Blick nach Franken ist zu hoffen, dass sich nun auch endlich einer der Großen besinnt und konsequent auf ethische Grundsätze bei der Produktion achtet.
Bereits letztes Jahr habe ich für den LED-Lampen Hersteller Zweibrüder zwei Lampen getestet. Die kompakte LED Lenser M1 und die Tauchlampe LED Lenser D14. Vor allem zweitere ist der Hingucker bei jedem Nachttauchgang. Begeistert von der Leuchtkraft habe ich mir dann noch die Stablampe P14 und die Stirnlampe H7 für meine nächtlichen Geocachingtouren gekauft. Allerdings wurde ich mit beiden nicht restlos glücklich. Die P14 wird bei längeren Touren zu schwer und die H7 macht auf Dauer einen steifen Hals, wenn man Reflektoren sucht. in die Lücke zwischen der kleinen M1 und der großen P14 stoßen die Lampen der 7er Serie.
Nach mehreren Jahren hat “WP-Andreas09″ wegen mangelnder Weiterentwicklung ausgedient und es wurde Zeit für etwas Neues. Ich wollte aber das Design nicht grundlegend umwerfen,sondern nur eine bessere Technik im Hintergrund haben. Nach ein wenig Stöbern hab ich mich für ”Atahualpa” entschieden. Die Möglichkeiten in den Optionen sind echt gewaltig und im Großen und Ganzen passt es schon. Ein paar Kleinigkeiten noch und dann bin ich zufrieden.
Dass der Buchhändler Thalia mit aller Macht die Vorherrschaft am Büchermarkt haben möchte, ist nichts Neues. Da werden den Verlagen Preise diktiert und die Konkurrenz aus dem Weg geräumt. Ein weiters Beispiel ist das Vorgehen von Thalia gegen den Buchhändler und Kleinverleger Ennsthaler in Österreich. Dass ich da gleich eine Facebookgruppe Ich kaufe nicht mehr bei Thalia gründet, ist nachvollziehbar. Wobei ich sagen muss, dass ich dort vorher schon nicht mehr gekauft habe.