Der Wolfgang schreibt immer wieder mal als “Bürgerreporter” für das Onlineportal unserer Lokalzeitung. Jetzt hat er über meine Seite berichtet und ich bedanke mich hiermit mal ganz artig für die Blumen! Aber lest selbst! Und wenn Ihr schon dabei seid, führt Euch doch gleich noch die Bhuceastbn-Vrerdeh-Macsnhie zu Gemüte.
Über sieben Jahre hat Jan Banning Fotos in öffentlichen Verwaltungen gemacht. Er war dafür in China, USA, Indien, Liberia, Russland, Frankreich und Bolivien. Es entstanden außergewöhnliche Portraits von Bürokraten an verschiedenen Stellen der Hierarchie.
Gestern hat sich Günter Freiherr von Gravenreuth selbst umgebracht. Wer konnte, hat zu Lebzeiten jeden Kontakt mit ihm vermieden. Während seines Niedergangs habe ich selbst auch noch eine Abmahnung von ihm erhalten, die zwar kostenfrei war, aber bei mir trotzdem erstmal für Aufregung gesorgt hat. Im Gulliboard gibt es jetzt einen lesenswerten Nachruf, der ein wenig Einblick in die – zugegeben etwas kranke – Lebensgeschichte des zweifelhaften Abmahnanwaltes gibt:
Auch ich hatte schon einen netten Brief von Günter Freiherr von Gravenreuth erhalten.
München: In München-Schwabing hat sich ein prominenter Jurist umgebracht. Der Anwalt, der auf umstrittene Abmahnungen im IT-Bereich spezialisiert war, hatte seinen Selbstmord zuvor telefonisch angekündigt. Er erschoss sich unmittelbar nachdem die alarmierte Polizei in seine Wohnung eingedrungen war. Der 61-Jährige war Anfang 2009 unter anderem wegen Betrugs zu 14 Monaten Haft verurteilt worden.
Vor ein paar Wochen hab ich meinen ersten Travelbug auf die Reise geschickt. Nachdem From Boulder to Big Wall eine Weile in Baden-Württemberg lag, nahm ihn gestern endlich wieder jemand mit auf die Reise und platzierte ihn heute in einem Eventcache. Und so bin ich auf einen Käse aufmerksam geworden, der heute in Frankfurt abgelaufen ist. Dort trafen sich zu Rhein-Main goes Alte Oper mit Papierballschlacht (GC23JTA) rund 100 Cacher um drei Minuten lang eine Schlacht mit Papierbällen zumachen. Ein Flashmob also. Bisher gibt es nur ein paar Fotos in den Logs, die Videos werden sicherlich bald auftauchen. Mit Geocaching hat das natürlich nichts zu tun und mir geht es da wie Schrottie, der solchen Aktionen auch nichts abgewinnen kann.
Jetzt wissen wir also, was es kostet, wenn man für seine Branche eine Steuersenkung haben möchte. 1,1 Millionen Euro für die FDP, 820.000 Euro für die CSU. Ob und wie viel die CDU bekommen hat, ist noch nicht bekannt. Und auch wenn die Parteien natürlich jeden Zusammenhang zwischen der Steuersenkung für Hotelübernachtungen und der Spende in die eigene Parteikasse abstreiten, bin ich sicher, dass dieser Spendenskandal in die Geschichte eingehen wird. Der Glaubwürdigkeit der Politik und der Demokratie in Deutschland wird gerade ein Schaden zugefügt, wie es in 60 Jahren Bundesrepublik Deutschland wohl noch nicht der Fall war. Und manchmal fragt man sich wirklich, für wie dumm die Politik den Bürger verkaufen möchte.