Ablenkungsfreies Schreiben – wtf?

Für WordPress wurde die neue Version 4.1 (Codename „Dinah“) freigegeben.  Unter anderem bringt diese Version, die nach der Jazz-Musikerin Dinah Washington benannt wurde, ein neues Standard-Theme sowie einen optimierten Modus für “ablenkungsfreies Schreiben” mit.

Wenn du den Modus zum ablenkungsfreien Schreiben aktivierst, wird, sobald du anfängst zu schreiben, alles ausgeblendet, was den Editor umgibt. Ziehst du die Maus aus dem Bereich des Editors, wird alles wieder eingeblendet.

Kann es sein, dass die Entwickler bei WordPress langsam nicht mehr wissen, welche sinnvollen Funktionen sie einbauen sollen?

Eine Million Email-Adressen für 800 Euro

Schon heftig frech, was einem so angeboten wird:

Guten Tag,

Falls Sie auf der Suche nach neuen Email-Adressen aus Deutschland sind dann sind Sie bei mir genau richtig.

Preis pro eine Million Email-Adressen 800 Euro

Ich kann Ihnen folgendes anbieten:

5,5 Millionen @gmx.de Emails.
5,8 Millionen @t-online.de Emails.
3,4 Millionen @web.de Emails.
1,2 Millionen @freenet.de Emails.
3,8 Millionen @yahoo.de Emails.
3,2 Millionen @hotmail.com Emails.
3,6 Millionen @googlemail.de / gmail.com Emails.

6,8 Millionen @.de Emails (verschiedene)

Die Emails sind alle geprüft und zu 100% gültig (Keine Bounces)

Preis für alle Email-Adressen 8000 Euro

Falls Sie Interesse haben können Sie mich kontaktieren.

ICQ: 686026527
Jabber: dbthomas@jabber.ua

E-Mail: dbwthomas9@gmail.com

Wie sich das Onlineverhalten ändert

Früher hörte ich so manchen Händler jammern: “Die kommen alle zu mir, lassen sich beraten und probieren aus, dann sagen sie, sie überlegen es sich nochmal und gehen wieder. Daheim bestellen sie dann günstig bei einem Internetversender, der keine Beratung anbietet und viel weniger Fixkosten hat.” Ich muss gestehen, ich habe es eine Zeitlang auch so gemacht. Doch in vielen Bereichen hat sich der Preisunterschied relativiert und meist sind nur noch ein paar Euro um.  Gezielt versuche ich mittlerweile Umsatz lokal zu generieren.

Regelrecht umkehrt hat sich die Sache für mich bei Büchern und Musik. War es anfangs bequem, bei Amazon zu bestellen und alles nach Hause geliefert zu bekommen, trifft dies auch nicht mehr zu, seitdem wir im Ort nur noch eine Postfiliale haben. Da muss ich den Benachrichtigungschein aus dem Briefkasten fischen und kann das Päckchen frühestens am nächsten Vormittag abholen.

So stöbere ich jetzt immer bei Amazon, was es so gibt, notiere mir die ISBN-Nummer und bestelle dann bei meinen kleinen Buchhändler im Ort per Mail. Am nächsten Tag halte ich dann am Heimweg von der Arbeit kurz an, hole das Buch oder die CD und zahle bar. Ich brauche weder Verpackung entsorgen, noch Kontoauszüge kontrollieren. Wenn etwas nicht passt, mache ich das vor Ort aus. Alles in allem für mich weit komfortabler als beim Onlinehändler.

Seriös verkaufen geht anders

Wir haben eine Software im Einsatz, für die wir eine Einzelplatzlizenz besitzen. Da wir an anderer Stelle noch eine zweiten Arbeitsplatz benötigen, holte ich Preise ein. Eine zweite Einzelplatzlizenz kostet rund 800,- Euro, eine kleine Serverlizenz 3500,- Euro. Dazu kommen dann noch anteilig Wartung. Die Serverlizenz hätte noch den Vorteil einer höheren Geschwindigkeit, da sie auf SQL-Basis arbeitet und nicht auf Access-Basis wie die Einzelplatzlösung. Aufgrund verschiedener Abwägungen und der geringen Einsatzzeit gab es aber für uns nicht viel zu überlegen und wir entschieden uns für eine weitere Einzelplatzlizenz. Natürlich möchte der Hersteller lieber seine größere Lizenz verkaufen und fragte nach, warum wir denn nicht die Serverlizenz nehmen würden, die doch soooo viele Vorteile bieten würde. Meine Antwort war dann einfach “zu teuer”. Und dann kam die Frage, für die ich am liebsten sofort die Geschäftsbeziehung beendet hätte: “Wo liegt denn Ihre Schmerzgrenze? Ich hab da schon noch Spielraum”. Ich nannte dann keinen Betrag  und empfahl ihm, er solle mir halt dann ernst gemeinte Preise schicken. Eine Stunde später kam dann ein Angebot das rund 1000 Euro unter dem ersten lag und dazu würde er die bestehende Einzelplatzlizenz zu 100% anrechnen, sprich alles in allem 1800 Euro günstiger als zuerst. Wie unverschämt kann man sein?

Warum ich officecdn.microsoft.com gesperrt habe

Da es Rechner mit Windows 7 nicht mehr lange zu kaufen gibt, weil der Support für XP im April ausläuft und letztendlich weil eine Reihe PCs sowieso ausgetauscht werden mussten, bekamen wir 50 neue PCs ins Haus. Mal wieder haben wir eine ganze Weile hin- und hergerechnet, ob sich die Vorteile von OPEN-Verträgen diesmal gegenüber den immensen Mehrkosten rechnen würden und sind (wie erwartet) wieder bei OEM-Lizenzen, bzw. PKC-Versionen gelandet. Da Office bei uns nur eine Randanwendung ist und wir eigentlich nur Outlook als Mailclient benötigen, ist es auch relativ egal, welche Version auf den Clients läuft. So gab es also 50 Fujitsu Celsius W420 mit Office 2013.

Die Installation via Office-Image lief relativ schnell durch, länger dauerte schon die lästige Onlineregistrierung und die Deinstallation von Microsoft SkyDrive (von vielen ja mittlerweile nur noch NSA-Drive genannt). Dann musste noch überall die “firstrun.exe” gelöscht werden um die Anwender nicht zu nerven, wenn sie mal den PC wechseln. Einige Einstellungen (z.B. keine MS-Standard-Vorlagen anzeigen) änderte ich per GPO und ein paar andere (Standardspeicherpfade) via Registry. Am WSUS habe ich dann noch Office 2013 aufgenommen. Das Rollout am Arbeitsplatz benötigte so kaum noch Zeit.

Das böse Erwachen kam dann nachdem die ersten PCs zwei Tage an den Arbeitsplätzen standen und plötzlich keine Internetseite mehr aufging. Die Kontrolle von Firewall und Proxy brachte schnell den Schuldigen. Auf mehreren Rechnern hatte sich ein Download von officecdn.microsoft.com gestartet, sprich Office fing eigenständig an Inhalte zu laden und nahm sich dazu die Bandbreite, die es bekommen konnte. Nun haben wir zum Surfen im Internet für die User nur eine ADSL-Leitung – eben um in solchen Fälle die Standleitung nicht auszuknipsen. Rund 160 MB hatte einer der Arbeitsplätze bereits geladen und so musste ich also diese Downloads schleunigst unterbinden. So landete officecdn.microsoft.com also auf unserer Proxy-Blacklist und wird dort wohl auch bleiben.

Zum einen erwarte ich, dass ein Downloadimage mit immerhin 2 GB alle Komponenten dabei hat, die es benötigt. Zum zweiten hat sich Office an die Downloadrichtlinien zu halten, die ich ihm per WSUS vorschreibe. Und als drittes würde ich mindestens eine Abfrage am Client erwarten, die mich auf den Download hinweist. Das was Microsoft aber hier veranstaltet hat, erinnert mich eher an einen Computervirus als an ein seriöses Produkt.

Endlich: Google-Konto gelöscht

Mein Handy läuft dank Cyanogenmod seit Wochen schon ohne Playstore. AdSense hab ich auch schon länger aus allen Seiten rausgeworfen. Die Nachrichten aus Googlemail habe ich einmalig per POP3 abgeholt und am Server gleich gelöscht. Mit meinen Videos bin ich zu Vimeo umgezogen. So konnte ich nun endlich mein Googlekonto löschen. Es war viel Arbeit und hat mir gezeigt, wie ich vereinnahmt ich von der Datenkrake war.

Neues vom HP-Support

Ein HP LaserJet Pro 400 lässt sich nicht installieren. Ständig läuft die Installationsroutine in ein Timeout. Also Anfrage an HP, was da sein kann. Die Antwort ist ja mal der Hit:

Issue
When trying to install the product software for a device connected via a USB cable on Windows 7 (32-bit/62-bit), Vista, or XP OS’s, the installation hangs at 99% and pops up with fatal error as seen in Figures #1 and #2 below.

Solution
Preferred: Choose a network or wireless network connection type if possible. This error will not be seen on network or wireless connected printers.

 

"Wir beide, wir haben Humor. Sie in der Praxis, ich in der Theorie."