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Anleitung: Wie schade ich dem Ansehen des Sports?

Während den olympischen Spielen in Turin hat die Kelterei Walther in ihrem Saftblog zwei Berichte zu dem Thema geschrieben. Im ersten ging es um den Unterschied zwischen Olympiade und Olympischen Spiele. Dabei wurden auch die olympischen Ringe abgebildet. Im zweiten Bericht wurde das gute Abschneiden der deutschen Sportler auf eine Weise gelobt, wie man es nicht besser machen kann.

Für diese beiden Berichte wurde die Firma jetzt vom Deutschen Olympischen Sportbundes (nein, ich spendier denen jetzt keinen Link) mit einem Streitwert von 150.000 Euro abgemahnt. Scheinbar hat sie Markenrechte verletzt.

Macht Euch selbst ein Bild und erklärt mir bitte, wie sich diese Kosten erklären könnten. Warum man nicht vorher einfach mal da anruft und die Firma bittet, den Bericht zu ändern. Geht es denn nur darum, zusätzlich ein paar Euro für den Verband zu verdienen? Ich denke, der Schaden, der durch diese Abmahnung dem deutschen Sport zugefügt wird, ist noch höher einzustufen. Auf jeden Fall ist einmal mehr bewiesen worden, dass es weniger um Sport als vielmehr um den Kommerz geht.

Mittlerweile rudert der Sportbund ein wenig zurück und hat eine Presseerklärung nachgeschoben. Wahrscheinlich wohl wissend, dass der Aufschrei in Klein-Bloggersdorf auch die großen Medien erreichen wird. Auf jeden Fall werde die nächste Zeit mal lieber keine Sendung von Frontal 21 oder Spiegel-TV verpassen.

Es wird Zeit, dass die Bundesregierung endlich reagiert, die Rechtslage entsprechend ändert und einem solchen Treiben den Riegel vorschiebt.

Mehr zu dem Thema auch bei Basic Thinking, Law Blog, Handelsblatt oder Connected Marketing. Mit Anstand hätte man es so lösen können: BooCompany

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