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Blamieren für Fortgeschrittene (2)

Was war das am Freitag für ein Geschrei, als wikileaks.de nicht mehr erreichbar war. Selbst die Herren Rechtsanwälte zogen Vergleiche mit China und alle schrieben nur noch von Zensur. Der Betreiber Theodor Reppe selbst, veröffentlichte gleich eine Pressemitteilung und beschuldigte die Denic, sie hätte die Domain gesperrt. Ein gefundenes Fressen für die Bloggergemeinde. Und jetzt, wo sich alle richtig aufgeregt haben, stellt sich heraus, dass wikileaks wohl doch nur eine Kündigung des Providers übersehen hat und die Domain ganz regulär in den Transitstatus gewechselt hat.

6 comments to Blamieren für Fortgeschrittene (2)

  • “wohl doch”. Aha. Belege?

    Da glaube ich doch lieber dem Fefe.

  • Das was bei Fefe im Update steht, war ja gestern vormittag auch schon bekannt.

  • Im Gulli-Interview sagt er sogar selbst, dass er seinem Provider am 31.3. wegen der Kündigung eine Mail schickte. Er wusste also, dass die Rückgabe seiner Domains durch den Provider bevorstand. Dass auf die Mail (angeblich) keine Antwort kam und die Domains erst 1 1/2 Wochen nach dem Kündigungstermin kurz vorm Osterwochenende zurückgegeben wurden, spricht jetzt nicht gerade für den Provider, aber von Zensur kann wohl keine Rede sein. Oder wie Reppe es selbst in dem Interview ausdrückte, auf die Frage nach Hinweise auf staatliche Beteiligung: Für mich sind keine Hinweise erkennbar.
    Den Vorwurf der Überreaktion, den er dort von sich gibt, trifft wohl in erste Linie auf ihn selbst zu.

  • Thomas R.

    Ich halte es da auch mit Fefe.

  • @Thomas: Wie gesagt, lies das Update bei Fefe.