Gestern Abend waren wir bei Martina Schwarzmann in Neustadt. Super Kleinkunst, auch wenn sie weder wirklich singen, noch Gitarre spielen kann. Genial ist einfach, wie sie den Leuten den Spiegel vorhält. Beispielsweise wenn sie über die Frage sinniert, warum bayerische Eltern ihr Kind in hochdeutsch erziehen, dann fühlt sich wohl so mancher im Saal ertappt. Schade nur, dass die Stadthalle in Neustadt zu groß war. Martina Schwarzmann ist wohl auf kleinen Bühnen noch besser. Sie ist nicht so präsent und so laut wie eine Monika Gruber oder ein Günter Grünwald, die auch große Hallen von der ersten Minute an im Griff haben. Und weil die Sennerin auch da war und schon einen langen Bericht geschrieben hat, möchte ich nur noch meinen Lieblingssatz von gestern zitieren:
Weil mir glangt, dass i woiß, dass i kannt wenn i wolln tat, aber i tuas net, weil i muaß net.
Nachtrag: Bei Ottis Schlachthof war sie genau mit der oben erwähnten Szene:



Na prima, wahrscheinlich ist man gar unwissend aneinander vorbeigelatscht. Schade, hätte man in der Pause einen Plausch halten können :/ Immerhin trifft man sich zumindest im Geiste mit demselben Lieblingssatz. Ich finde, Martina Schwarzmann würde super auf die Bühne des Kulturhammers passen. Schon mal dort gewesen? Sehr sehr schöner Saal – auch eine Reise nach Franken lohnt *rüberwink*…
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