Schwule und pädophile Priester
Erstellt von StoiBär am Donnerstag 13. März 2008
In Regensburg startete heute der Prozess gegen den ehemaligen Pfarrer von Riekofen, der jahrelang einen Ministranten sexuell missbraucht hat. Starke Versäumnisse werden auch dem Regensburger Bischof Gerhard Müller vorgeworfen, der den bereits vorbestraften Pfarrer gar nicht mehr als Seelsoger hätte einsetzen dürfen, da dies gegen die Richtlinien der Deutschen Bischofskonferenz verstößt. Müller, der die Diözese Regensburg schon immer in Gutsherrenart leitet, ist auch deswegen stark in der Kritik, weil er sich bis heute nicht bei der Bevölkerung von Riekofen entschuldigt hat.
In der Radiowelt gab heute der Augsburger Pastoraltheologe Hanspeter Heinz ein Radiointerview dazu. Interssant vorallem seine Aussage, dass der Prozensatz der homosexuellen Priester bei geschätzten 20 Prozent liegt, während der Schwulenanteil in der normalen männlichen Bevölkerung nur etwa 5 Prozent ist.


Donnerstag 13. März 2008 um 17:57
Man munkelt ja, dass diese “Affaire” Müller die Erzbischof-stelle von München gekostet hat. Ich bin selten hämisch, aber das Verhalten Eures Obermuftis ist echt ziemlich heuchlerisch und ein “geschieht ihm Recht” kommt mir da schon in den Sinn.
Freitag 14. März 2008 um 00:11
Homo oder Hetero – Pädophilie ist ja wohl das Allerletzte. Aber wahrscheinlich kommen Kirchenleute da genau wie Popstars mit nem blauen Auge davon…
Freitag 14. März 2008 um 12:17
wer offiziell keine frau haben darf sucht sich halt was anderes…
Freitag 14. März 2008 um 18:23
beziehen sich diese 20% nur auf katholische Priester?
Wäre ja kein Wunder…
Samstag 15. März 2008 um 18:31
Diese Überrepräsentanz Homosexueller im Priesteramt kann ich nicht glauben. Wie will Herr Heinz denn zu diesen Zahlen gekommen sein.
@Neri – Pädophile Priester sind genau wie pädophile Lehrer eine Katastrophe, wenn sie ihren Trieb nicht unter Kontrolle haben. Aber wie alle anderen Präferenzstörungen haben sich diese Menschen ihre Neigungen nicht ausgesucht. Man kann ihnen die Pädophilie nicht vorwerfen. Aber dass sie ihrem Trieb nachgeben, ist bei Priester, Lehrer und allen denen wir unsere Kinder anvertrauen, besonders verdammenswert, und wirkt meist auch strafverschärfend. Die kommen nur selten mit einem “blauen Auge” davon.
Samstag 15. März 2008 um 19:05
@Holger: Keine Ahnung, ob man das so pauschalisieren darf. Mein “Ausbildungsbetrieb” hat aber für besagte Peronengruppe ein eigenes Programm aufgebaut, welches Deine Aussage stützen würde.
Statistisch gesehen finden sich aber leider in den Reihen der Erzieher, Lehrer und ähnlicher kindernaher Berufe vermehrt Pädophile, die halt die Nähe zu diesen suchen, las ich irgendwo einmal.
Es geht mir schlicht und einfach darum, dass Mißbrauch im Kindesalter mithin das Schrecklichste ist, was einem kleinen Menschen wiederfahren kann… und das man das keinesfalls runterspielen darf, prägt es doch ebenso das ganze Leben!
Samstag 15. März 2008 um 19:29
@Neri- da sind wir uns einig.
Montag 17. März 2008 um 22:25
[...] (Homosexueller Pfarrer verurteilt! – Der einschlägig vorbestrafte 40-jährige frühere Pfarrer von [...]
Freitag 18. April 2008 um 06:15
[...] Ihren Glauben zu leben, dürfte den Mitgliedern der katholischen Kirche wohl in Deutschland nirgends so verleidet werden, wie in der Oberpfalz. Der Diözese Regensburg steht mit Gerhard Müller ein Bischof vor, der sich als so lernresistent erwiesen hat, dass es keinen Vergleich gibt. Abgesehen von den vergraulten Laienhelfer wird ihm vorallem vorgeworfen, dass er sich bis heute nicht in Riekofen hat blicken lassen. Das ist die Gemeinde, in der er einen vorbestraften Kinderschänder als Pfarrer eingesetzt hatte, der sich dort gleich wieder an Ministranten vergriff. Bis heute weist Müller jede Mitschuld von sich, traut sich aber trotzdem nicht zu den Opfern. [...]