Absurder Vorwurf des Antisemitismus

Anfang Dezember kündigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg anlässlich der Geburt seines Sohnes an, dass er 99% seiner Firmenaktien, die derzeit immerhin einen Wert von rund 45 Milliarden US-Dollar haben, in eine private Stiftung zu überführen. Nun liegt es in so einem Fall nahe, dass hinter so einem Schritt nicht nur der kommunizierte Wohlfahrtsgedanke steckt. Einem Menschen, dessen Geschäftsmodell im Sammeln und Monetarisieren von persönlichen Informationen liegt, kann man durchaus unterstellen, dass es auch um das Sparen von Steuern geht. Diese Vermutung hatte so mancher Schreiber in der deutschen Medienlandschaft. Ich habe diese Beiträge nicht sonderlich beachtet, lediglich den von Sascha Lobo für das ehemalige Nachrichtenmagazin habe ich ganz gelesen, aber dann wieder relativ schnell aus dem Bewusstsein verdrängt.

Über „6 vor 9“ des Bildbllogs kam der Artikel wieder auf mein Radar. Dort war ein weiterer Artikel von Sascha Lobo verlinkt, den er auf seiner eigenen Seite veröffentlicht hatte. Darin antwortet er auf den Vorwurf des Historikers Götz Aly, der ihn und viele andere in einem Beitrag für die Berliner Zeitung als Antisemit beschuldigt. Diesen Vorwurf erhebt Aly scheinbar allein aus der Tatsache, dass Zuckerberg aus einem jüdischen Elternhaus stammt, denn er selbst bezeichnet sich als Atheist. Ich habe den Text von Lobo für den Spiegel noch zweimal gelesen. Ich kann an keiner Stelle entdecken, dass er etwas gegen Juden schreibt, sondern nur Zuckerberg kritisiert. Wobei der ganze Beitrag eher noch positiv für Letzteren aussfällt. Für jemanden, der nichts über die privaten Verhältnisse von Zuckerberg weiß, ist nicht zu erkennen, welcher Religion er entstammt.

Natürlich darf niemand aufgrund seiner Religion oder sexuellen Veranlagung diskriminiert werden. Ebenso müssen extremen Umtrieben gestoppt werden, die das Ziel haben, andere Gruppen zu unterdrücken. Und natürlich darf sich der Holocaust nie wiederholen. Ein Besuch unter kompetenter Führung in einem KZ sollte auch verpflichtend für jeden Schüler sein. Wir müssen aber davon wegkommen, dass jede kritische Äußerung an einem Menschen widerspruchslos als Antisemitismus ausgelegt wird, nur weil dieser zufällig der jüdischen Religion angehört.

Früchte die wir ernten

Seit 1980 tragen die westlichen Staaten – allen voran die USA – den Krieg in den Nahen und Mittleren Osten. Zuerst indirekt durch massive Aufrüstung einzelner Konfliktparteien und Aktionen der Geheimdienste, dann direkt durch den Einmarsch in Irak und Afghanistan. Wen kann es wundern, wenn der Krieg irgendwann zurück kommt?

Update: Auch wenn ich weiter zurückdenke, dann fällt mir dort nach dem zweiten Weltkrieg kein Konflikt ein, bei dem nicht ein westliches Land maßgeblich beteiligt gewesen wäre.

Geschichte wiederholt sich doch?

Was hat es mich immer genervt, wenn wieder und wieder von der Verantwortung aus unserer Geschichte geredet wurde. Eine Geschichte die weit vor meiner Zeit stattfand. Immer wieder die standardisierte Empörung einer Charlotte Knobloch, wenn irgendwer ein falsches Wort gesagt hatte, dass dann sofort als antisemitisch ausgelegt wurde. Dazu das Handeln des Landes Israel, das offensichtlich an einem Frieden mit Palästina kein Interesse hat, aus dem Gaza-Streifen ein Ghetto gemacht hat und auch im Westjordanland keine Gelegenheit auslässt, sich Feinde zu machen. Sagt ein deutscher Politiker etwas gegen die israelische Politik, wird ihm sofort unterstellt, das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen. Mir geht das auf den Keks, denn auch der Holocaust begründet nicht das Recht, sich wie die sprichwörtliche Axt im Walde zu benehmen.

Gleichwohl bin ich aber auch der Auffassung, dass jeder Schüler einer deutschen Schule einmal im Leben einen Schulausflug in ein KZ mitmachen muss. Jeder Jugendliche muss sich bewusst sein, was einmal auf deutschem Boden stattgefunden hat. Eben damit sich diese Geschichte nicht wiederholen kann. Denn die letzte Zeit hat mich gelehrt, dass die Grundgesinnung von damals in weiten Teilen der Gesellschaft wieder latent vorhanden ist und nun mehr und mehr zum Vorschein tritt. Die Aggressionen richten sich diesmal zwar nicht gegen Juden, doch die Rattenfänger trauen sich mit immer lauteren Parolen auf die Straße. Sie schrecken vor Gewalt nicht zurück und die Politik steht ratlos vor diesem Phänomen, bzw. treibt die Spaltung noch weiter ins Volk. Wenn ich nur Horst Seehofers Forderungen nach grenznahen Internierungslagern für bestimmte Nationalitäten höre wird mir schlecht. Popolismus vom Feinsten.

Apple baut jetzt Autos

Apple baut jetzt ein Elektroauto und tritt damit als direkter Mitbewerber zu den etablierten Fahrzeugherstellern auf. Ob BMW, VW und Audi schon Projekte gestartet haben, um alle iPhones in der Firmeninfrastruktur zu entfernen? Wird man bei Apple sicher abstreiten, aber der Zugriff auf die gesamte Kommunikation der Konkurrenz wäre sicherlich leicht zu bewerkstelligen. Ein Schelm wer Böses denkt. 😉

Ablenkungsfreies Schreiben – wtf?

Für WordPress wurde die neue Version 4.1 (Codename „Dinah“) freigegeben.  Unter anderem bringt diese Version, die nach der Jazz-Musikerin Dinah Washington benannt wurde, ein neues Standard-Theme sowie einen optimierten Modus für „ablenkungsfreies Schreiben“ mit.

Wenn du den Modus zum ablenkungsfreien Schreiben aktivierst, wird, sobald du anfängst zu schreiben, alles ausgeblendet, was den Editor umgibt. Ziehst du die Maus aus dem Bereich des Editors, wird alles wieder eingeblendet.

Kann es sein, dass die Entwickler bei WordPress langsam nicht mehr wissen, welche sinnvollen Funktionen sie einbauen sollen?

Eine Million Email-Adressen für 800 Euro

Schon heftig frech, was einem so angeboten wird:

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Wie sich das Onlineverhalten ändert

Früher hörte ich so manchen Händler jammern: „Die kommen alle zu mir, lassen sich beraten und probieren aus, dann sagen sie, sie überlegen es sich nochmal und gehen wieder. Daheim bestellen sie dann günstig bei einem Internetversender, der keine Beratung anbietet und viel weniger Fixkosten hat.“ Ich muss gestehen, ich habe es eine Zeitlang auch so gemacht. Doch in vielen Bereichen hat sich der Preisunterschied relativiert und meist sind nur noch ein paar Euro um.  Gezielt versuche ich mittlerweile Umsatz lokal zu generieren.

Regelrecht umkehrt hat sich die Sache für mich bei Büchern und Musik. War es anfangs bequem, bei Amazon zu bestellen und alles nach Hause geliefert zu bekommen, trifft dies auch nicht mehr zu, seitdem wir im Ort nur noch eine Postfiliale haben. Da muss ich den Benachrichtigungschein aus dem Briefkasten fischen und kann das Päckchen frühestens am nächsten Vormittag abholen.

So stöbere ich jetzt immer bei Amazon, was es so gibt, notiere mir die ISBN-Nummer und bestelle dann bei meinen kleinen Buchhändler im Ort per Mail. Am nächsten Tag halte ich dann am Heimweg von der Arbeit kurz an, hole das Buch oder die CD und zahle bar. Ich brauche weder Verpackung entsorgen, noch Kontoauszüge kontrollieren. Wenn etwas nicht passt, mache ich das vor Ort aus. Alles in allem für mich weit komfortabler als beim Onlinehändler.

Seriös verkaufen geht anders

Wir haben eine Software im Einsatz, für die wir eine Einzelplatzlizenz besitzen. Da wir an anderer Stelle noch eine zweiten Arbeitsplatz benötigen, holte ich Preise ein. Eine zweite Einzelplatzlizenz kostet rund 800,- Euro, eine kleine Serverlizenz 3500,- Euro. Dazu kommen dann noch anteilig Wartung. Die Serverlizenz hätte noch den Vorteil einer höheren Geschwindigkeit, da sie auf SQL-Basis arbeitet und nicht auf Access-Basis wie die Einzelplatzlösung. Aufgrund verschiedener Abwägungen und der geringen Einsatzzeit gab es aber für uns nicht viel zu überlegen und wir entschieden uns für eine weitere Einzelplatzlizenz. Natürlich möchte der Hersteller lieber seine größere Lizenz verkaufen und fragte nach, warum wir denn nicht die Serverlizenz nehmen würden, die doch soooo viele Vorteile bieten würde. Meine Antwort war dann einfach „zu teuer“. Und dann kam die Frage, für die ich am liebsten sofort die Geschäftsbeziehung beendet hätte: „Wo liegt denn Ihre Schmerzgrenze? Ich hab da schon noch Spielraum“. Ich nannte dann keinen Betrag  und empfahl ihm, er solle mir halt dann ernst gemeinte Preise schicken. Eine Stunde später kam dann ein Angebot das rund 1000 Euro unter dem ersten lag und dazu würde er die bestehende Einzelplatzlizenz zu 100% anrechnen, sprich alles in allem 1800 Euro günstiger als zuerst. Wie unverschämt kann man sein?

"Wir beide, wir haben Humor. Sie in der Praxis, ich in der Theorie."