3/13

Letzten Donnerstag fuhr ein holländischer Terrorist mit seinem Schiff in die Regensburger Protzenweiher-Brücke, die daraufhin abbrannte und nun abgerissen werden muss. Seitdem ist die weltweit wichtigste Ost-West Verbindung, der Rhein-Main-Donau-Kanal gesperrt und die Schiffe stauen sich kilometerweit. Bayern hat also sein eigenes 9/11. Warum hört man nur kaum etwas in den Medien davon?

OK, es gab keine Tote. Und die Schiffe stauen sich auch sonst immer wieder mal, weil Niedrig- bzw. Hochwasser ist oder die Donau einfach zugefroren ist. Außerdem verhält es sich mit dem Güterverkehr auf der Donau ein wenig, wie mit dem LKW-Verkehr auf deutschen Straßen. Stellt man sich eine Weile an den Kanal und beobachtet die Schiffe, merkt man bald, dass mal ein Schiff Stahlschrott oder Holz von Ost nach West fährt und ein paar Minuten später eines mit der gleichen Ladung in die andere Richtung. Die Transportsubventionen bestimmen auch hier das Verkehrsaufkommen.

Bahnhof? Darum geht es.

3 Gedanken zu „3/13“

  1. Wie sagt ein befreundeter Viehhändler immer;

    “Vieh muss für viel Geld viel hin und her gefahren werden.”

    Würden wir heute am Tage mit der Subvention aufhören, könnten wir schon morgen viel anständiger, ruhiger, gesünder und vor allem besser leben.

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