43 Cent

Bei Greenpeace gibt es einen Einkaufsratgeber, welche Produkte empfehlenswert sind und welche weniger. Da wundert es nicht weiter, dass der Müllerkonzern (Müllermilch und Weihenstephaner) und Campina (Landliebe) auf der rote Liste stehen und sich zusammen mit Kraft, Metro, Hochwald, Humana, Metro beharrlich weigern, auf Genfuttermittel zu verzichten. Von den anderen negativen Machenschaften des Müllerkonzern hört man regelmäßig in der Presse.

Die Milchwerke Berchtesgadener Land gehen einen anderen Weg.  

Die Molkerei weist ihre 1.820 Landwirte an, keine Gen-Pflanzen zu verfüttern. In vielen Gesprächen mit den Bauern und der Futtermittelindustrie hat man dieses Ziel erreicht und setzt damit die Verbraucherwünsche konsequent um. Zurzeit wird an einem Kontrollsystem gearbeitet.

Da wundert es mich dann auch nicht, dass die heute als erstes den Bauern einen fairen Milchpreis von 43 Cent (bzw. 51 Cent für Biomilch) zugesagt haben. Damit bringen sie die andern Molkereien endlich in Zugzwang. Parallel hat heute Lidl kapituliert und ebenfalls höhere Preise versprochen. Die möchten nach den vielen negativen Schlagzeilen der letzten Wochen vielleicht mal wieder ein wenig positiver dastehen. Wer weiß.

Hinweisen möchte ich noch auf einen Beitrag bei Meg, aus dem gestern eine heftige Diskussion entstand.

3 Gedanken zu „43 Cent“

  1. Just my 2 Cents: im Rahmen dieses Milchboykotts habe ich erfahren, dass einige Molkereien ihren Bauern schon lange deutlich mehr als 43 Cent zahlen, z.B. Andechser oder Jäger in Haag (50 ct.). Support your local dealer, quasi.

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