München Marathon: Abhaken und vergessen

Bis Kilometer 28 ging es gestern ganz gut. Zwar wurde ich nach dem Halbmarathon (1:30:23) ein wenig langsamer, bei Kilometer 30 lag ich aber noch auf einem Kurs von unter 3:10, was zu meinen Vorsätzen gepasst hätte. Doch dann kam der berühmte Mann mit dem Hammer und schlug so heftig zu, wie noch nie zuvor. Vielleicht lag es auch an dem leichtem Durchfall, den ich aus Hurghada mitgebracht hatte. Auf jeden Fall absolvierte ich die letzten Kilometer mit einem Schnitt von teilweise 6:30 (immerhin bin ich nicht gegangen) und da konnte einfach nicht mehr als 3:23:50 und Platz 707 am Ende rauskommen.

Ein wenig überrascht war ich über das schlechte Starterfeld in der Spitze. Der Gewinner hatte gerade mal eine Zeit von 2:21, was für eine Veranstaltung diesen Kalibers doch ein wenig ärmlich ist. Vor 15 Jahren landete ein Vereinskollege von mir in München mal mit 2:26 auf Platz 12. Damit wäre er gestern Dritter geworden! Überhaupt waren nur zwei Läufer unter 2:30. Vor ein paar Jahren noch undenkbar!

5 Gedanken zu „München Marathon: Abhaken und vergessen“

  1. Auf dem Rad könnte ich 100km und mehr locker fahren. Aber vor jedem Marathon Läufer hab ich einen heiden Respekt. 42km am Stück durchlaufen ist schon ein Klasse Leistung – das könnte ich nie (hab ich auch in der Schule immer gehasst). Das nicht immer alles 100%ig klappen kann, ist ja nur menschlich.

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