adidas goes SS

Der fränkisch-chinesische Sportartikelhersteller adidas ist eine Kooperation mit dem japanischen Mobilfunk-Hersteller “au” eingegangen. Unter dem Label “au Smart Sports” gibt es Laufaccessoires zur Handyintegration. Dabei hat man aber scheinbar nicht recht aufgepasst, wie der Geschäftspartner seine Werbung gestaltet. Herausgekommen ist ein Doppel-S, das sehr an Nazirunen erinnert. Dazu dann noch ein paar magere Models mit KZ-Figur. Böses Faul!

adidas goes SS

via News HQ

15 Gedanken zu „adidas goes SS“

  1. Zugegeben, eine gewisse Ähnlichkeit läßt sich erkennen, wenn man so will, aber ich denke nicht, dass das mehr als eine Unaufmerksamkeit seitens des Designers war. Und dass das Model eine KZ-Figur habe, finde ich weit übertrieben. Sie ist so mager wie fast alle ihrer Kolleginnen. Man sollte eine Designentgleisung nicht künstlich zum Skandal aufbauschen.

  2. Pingback: Bodenhaftung
  3. “magere Models mit KZ-Figur”

    Oh man, auf solche Vergleiche kann man wohl echt nur in Deutschland kommen. Habt ihr eure Vergangenheit immer noch nicht bewältigt? Kann man das Thema nicht mal langsam abschließen und aufhören, in allem böse Anspielungen zu sehen?

  4. Nun, was die SS zu Runen gemacht hat, gab’s doch davor auch schon lange. Die Geschichte dieser Symbole ist länger, als nur bist zum WWII datiert. Ich find daran nichts Schlimmes.

  5. Einfach lächerlich so ein Beitrag. Das Logo gefällt mir richtig gut und das Modell hat eine optimale Figur. Sowas wie KZ-Figur ist einfach geschmacklos.

    Immer die fetten Gutmenschen, die auf andere neidisch sind.

  6. Das kommt davon, wenn man die Maloche von den Praktikanten erledigen lässt und dann noch zu faul ist, ihnen auf die Finger zu gucken.

    Ich sage ja immer: Selber denken macht schlau.

    Ob ich diesen Satz an den Herrn Dassler schicke?

  7. So wird Deutschland niemals dieses ewig-anhaftende SS-Image los, wenn Du auch noch so einen Blödsinn postest. Ehrlich, lieber Thomas, ich könnte wetten, dass solche Vergleiche wahrlich nur einige Deutsche zustande bringen. Ich wäre niemals auf diese Assiotiation gekommen und wundere mich sehr über Deinen “KZ-Figur-Spruch 🙁

  8. @Alexander Trust: Auf Bali habe ich während meines Urlaubs zahlreiche Hakenkreuze an den Wänden von Tempeln gesehen. Klar haben die nix mit dem Schickelgruber zu tun und dort eine ganz andere Bedeutung. Trotzdem möchte ich die nicht bei uns sehen. Mit den Runen gehts mir genauso. Außerdem sind diese Zeichen in Deutschland schlichtweg verboten. Und wenn dieses Logo nach Deutschland kommt, kannst Du drauf warten, wie das die rechte Szene für sich verwendet.

    @Alex und Meg: Auf den KZ-Vergleich bin nicht ich gekommen, den habe ich nur verlinkt. Die dürren und magersüchtigen Models stören mich generell, sie in diesem Zusammenhang aufzugreifen war vielleicht Blödsinn.

    Ich wollte mit diesem Beitrag auch nicht ein rechtsradikales Gedankengut bei Adidas unterstellen. Vielmehr sollte man in der Marketingabteilung eines Weltkonzern wissen, was geht und was nicht.

  9. @ StoiBär: Stimme Dir voll zu. Man muss den Rechten ja nicht noch Steilvorlagen liefern. Die versuchen sowieso ständig mit ihrer Symbolik rechtliche Grauzonen auszuloten.
    Und wer das Thema Nazizeit und 2. WK abschließen will, hat meiner Meinung nach nicht ganz begriffen, worum es wirklich dabei geht.

  10. Hallo StoiBär,

    wie richtig Du mit deinem Post liegst kannst Du ja simpel damit aufzeigen, indem Du denn doch mal auf den Watch-Blog von Patrick Gensing unter http://npd-blog.info verlinkst.

    Selbst wenn man da lediglich die Meldungen querliest, kann einem richtig schlecht werden 🙁

    Gruß

  11. Thomas, meiner Ansicht nach “GEHT DAS”, was sie da gemacht haben, denn 95% der Weltbevölkerung (wenn nicht mehr) assozieren mit diesem Logo nicht die SS.

  12. Pingback: Oje. « Aus dem Leben einer Blondine

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