Alles nur Durchschnitt

Barbara Schönberger ist wohl eher nicht der Typ Frau, den man schlechthin als Traumfrau bezeichnen würde. Auch mit ihren Sendungen im Fernsehen konnte ich nie so recht etwas anfangen. Als sie dann Ihre CD unter dem bezeichnenden Titel „Jetzt singt sie auch noch!“ rausbrachte, konnte ich ihrem Motto nur zustimmen, denn so richtig kann sie es wirklich nicht.

Am Freitag hörte ich ein Lied aus ihrem Album im Radio und mußte dann schon lachen. Der Song „Zu hässlich für München“ geht über die Tage, an denen sie sich zu langweilig und zu durchschnittlich vorkommt. Im Refrain dann das hier:

Bin ich zu häßlich für München, zu dumm für Berlin, zu trendy für Bautzen, zu prollig für Wien, zu pleite für Hamburg, zu reich für Schwerin. Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich zu durchschnittlich bin. Ich glaub, ich zieh nach Hannover, denn da gehör ich hin.

Hannover kenne ich ja eigentlich nur von meinen Besuchen auf der CeBit. Ansonsten ist mir die Stadt gänzlich unbekannt. Lohnt also ein Besuch nicht? Alles nur Durchschnitt da? Durchschnittsfußballer, Durchschnittsbundeskanzler, was noch?

Nachtrag: Nachdem ich ein wenig bei YouTube gesucht habe, fand ich dieses Video. Das Lied ist also von den Aromaboys und nicht von Barbara Schönberger.

3 Gedanken zu „Alles nur Durchschnitt“

  1. Ich lebe seit mehr als 25 Jahren in Hannover. Hier ist in der Tat alles höchstens durchschnittlich, einschließlich des Bundeskanzlers! Und ein Besuch hier lohnt garantiert nicht. Es gibt schlicht nichts sehenswertes. Hannover ist eine relativ kleine Stadt, die sich einredet eine Metropole zu sein, und sich so der Lächerlichkeit preisgibt. Für Mitbürger mit türkischen Migrationshintergrund kann ein Besuch in Hannover allerdings doch lohnen. Hier werden sie ganz sicher auf Verwadte treffen. Zu Hannover 96 kann ich nichts sagen, weil ich mich nicht für Fußball interessiere. Aber mein Nachbar erzählt häufig von den veritablen Heimniederlagen des Vereins, wenn er aus dem Stadion kommt. 😉

  2. ich finde die Stimme von Fr. Schöneberger ganz anständig, ich war jedenfalls angenehm überrascht, man hört so vieles anderes, was nicht mal das Urteil „erträglich“ verdient.

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