ASUS – Reparaturdienst LMR

Eine Kundin von mir hat sich vor 8 Wochen ein Asus F3M Notebook gekauft. Das Teil hatte von Haus nur 1024 MB RAM und das mit einem aufgespielten Windows Vista. Um das Teil überhaupt nutzen zu können, haben wir Windows XP aufgespielt, was sich zu einer lustigen Treibersuche entwickelt hat. Irgendwann haben wir dann aber alle Treiber gefunden und das Teil lief problemlos. Zumindest bis zu dem Tag, als man es nicht mehr einschalten konnte. Ist ja immer so – entweder läuft so ein Teil ewig oder geht gleich am Anfang defekt. Also bei ASUS eine RMA-Nummer angefordert und am nächsten Tag wurde das Notebook schon vom Paketdienst abgeholt.

Heute kam es dann zurück. Vom Lieferschein habe ich dann abgelesen, dass es zur Reparatur bei der LMR Service und Consulting GmbH in Bautzen war und wohl nur der Speicherbaustein defekt war. Als ich weitergelesen habe, hätte mich fast der Schlag getroffen. Als Fehlerbehebung steht da:

Arbeitsspeicher (RAM) getauscht, geprüft und in Ordnung. Preload aufgespielt und Treiber aktualisiert. BurnIn Test bestanden, Protokoll auf dem Desktop. Dauerlauf und Endtest erfolgreich.

Die haben also die komplette Festplatte geplättet, nur weil ein Speicherriegel defekt war. Statt dem installierten XP ist jetzt wieder Vista drauf und ich habe wieder für Stunden arbeit, nur weil die Mitarbeiter dort nicht mitgedacht haben. Ich hoffe nur, die XP-Lizenz läßt sich nochmal aktivieren.

Nachtrag: Mails an LMR und ASUS mit einem Verweis auf diesen Beitrag sind verschickt

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