Alle Beiträge von StoiBär

Pimp my .htaccess

Ab und zu macht es Sinn, seine Statistiken durchzusehen. Den meisten Traffic machen erfahrungsgemäß die großen Suchmaschinen. Wenn in den Top10 aber IP-Adressen auftauchen, die nicht zu Google, Yahoo und Co gehören, sollte man lieber mal nachsehen, wer das ist. Und wenn es sich dabei um irgendwelche Marktforschungsfirmen handelt, die mehr Traffic verursachen, als Google, dann nehme ich mir die Freiheit, die auch auszusperren. Und so finden sich seit heute folgende neuen Einträge in meiner .htaccess:

# IP-Sperre
order allow,deny
deny from 62.24.6 #COGIA INTELLIGENCE
deny from 91.201.64 #DonEkoService Ltd
deny from 91.201.65 #DonEkoService Ltd
deny from 91.201.66 #DonEkoService Ltd
deny from 91.201.67 #DonEkoService Ltd
deny from 206.113.192 #Nielsen Media Research
deny from 206.113.193 #Nielsen Media Research
allow from all

Amazon / Lieberman vs. Wikileaks

Was darf man eigentlich davon halten, wenn der größte Buchhändler der Welt den Zensurwünschen von Joe Lieberman nachkommt? Die Enthüllungen von Wikileaks entblößen auf eindrucksvolle Weise, dass die Grundsätze, die angeblich unsere Demokratie ausmachen, im Bedarfsfall nichts mehr wert sind. All die Gründe, mit denen die USA ihre letzten Kriege angefangen haben, waren nur Vorwände. Letztendlich stecken nur wirtschaftliche Interessen dahinter. Ich habs ja schon geschrieben – was die ganzen Terroristen nicht geschafft haben, wird jetzt offenbar. Die Grundwerte unserer Demokratie gelten nämlich nur solange, wie es den Mächtigen grad in den Kram passt.

Wikileaks

Osama Bin Laden und die ganzen anderen Terroristen sollten ihre zukünftigen Anschlagspläne lieber abblasen und das gesparte Geld Wikileaks spenden. Das wäre für ihre Interessen wesentlich effektiver. Den Schaden, den die internationale Diplomatie jetzt nimmt, hätten die so nie auf die Reihe gebracht. Wenn jetzt dann erst noch die angekündigten Bankenenthüllungen rauskommen…

Immer wieder Probleme bei und mit All-Inkl

Wegem anhaltenden Ärger mit 1und1 bin ich im Herbst 2007 mit meinen Domains zu All-Inkl umgezogen. Ich muss sagen, dass mir das Abrechungssystem, das Backend und einige andere Dinge gut gefallen. Vorallem der Support ist gut erreichbar und kann einem meist auch weiterhelfen (falls er mag). Leider häufen sich in letzter Zeit immer mehr Dinge, die es mir schön langsam verleiden, bei diesem Hoster zu sein. Es gibt immer wieder kleine Probleme und Bugs (Kodierungsfehler, Statistikauswertung, lahme DNS-Updates) die noch zu akzeptieren sind. Nicht zu akzeptieren sind aber die ständigen Ausfälle der Seiten, bei denen es dann immer heißt, da wurde gerade nur schnell ein Web- oder Datenbankserver neu gestartet.

Schön wäre ein Exchangepostfach, doch dass der Linuxprovider dies nicht bietet, habe ich damals in Kauf genommen. Gerne würde ich aber mit meinem HTC per IMAP oder POP3 auf meine Mails zugreifen. Das habe ich bisher nicht auf die Reihe bekommen und leider kann ich es nicht (oder hatte bisher noch nicht die Muse) genau eingrenzen, ob nicht doch T-Mobile oder die Androidsoftware die Schuld tragen. Mit den augenblicklichen Einstellungen wird ab und zu mal einen einzelne Mail abgeholt und aufs Smartphone übertragen, doch eben nicht alle. “Serverantwort: null” heißt es nur immer wieder. Der Support von All-Inkl konnte zumindest leider nicht weiterhelfen.

Daher nutze ich den All-Inkl Webmailer relativ viel und die antiquierte Optik und Funktionalität habe ich schon fast lieb gewonnen. Gelegentlich geht die Performance kurzzeitig gewaltig in die Knie. Doch in letzter Zeit kommt es immer öfter vor, dass der Zugriff gar nicht mehr funktioniert. So heute Abend.

Liebes Team von All-Inkl. Da brodelt was und langsam solltet Ihr mal was für die Qualität tun.

Nachtrag: Das mit der HTC-Anbindung ist gelöst, es lag nicht an All-Inkl, sondern an meinem tollen Vertragspartner der Telekom.

Titelbild auf dem Nereus-Magazin des SUSV

Nereus ist der älteste Sohn des Pontos und der Gaia. Sein Wohnsitz ist vorzugsweise das Ägäische Meer. So wundert es nicht, dass die Verbandszeitschrift des Schweizer Unterwasser-Sport-Verband (SUSV) diesen Namen trägt.

Vor einigen Wochen wurde ich bereits von einem Redakteur angeschrieben, ob sie eines meiner Bilder von Fischen verwenden dürften. Da alle meine Fotos unter Creative Commons veröffentlicht wurden, willigte ich natürlich ein. So wurde mein Napoleonfisch Titelstar auf der Ausgabe, die jetzt herausgekommen ist.

Zur Onlineausgabe des Nereus-Magazin 5/2010

Diesen Napoleonfisch gibt es übrigens auch als Wallpaper zum kostenlosen Download.

Die Rückkehr der geplatzten Elkos

Eigentlich dachte ich, das Problem mit den minderwertigen Elkos in PCs würde der Vergangenheit angehören. Doch jetzt hab ich wieder Elkos mit verdächtiger Wöllbung. Auf der Hauptplatine eines Fujitsu Siemens Esprimo P2511 habe ich gleich drei Stück entdeckt.

Und so wunderts nicht weiter, dass der PC ständig abstürzt oder gar nicht hochfährt. Zwar besteht für den Rechner eine Garantieerweiterung auf 3 Jahre mit 48h vor Ort Service, doch wenn das Ersatzteil nicht lieferbar ist, bringt der Service nicht viel. Bezeichnend auch, dass das Systemhaus gleich wusste, was defekt ist, als wir den Fehler meldeten. Wird wohl mal wieder nicht der einzige defekte PC sein.

Widget Tagcloud in WordPress anpassen

Da die Googlesuche nach dem Thema auf Anhieb nichts Passendes liefert, hier ein kleiner Tipp, wie man die  Schlagwortwolke (Tagcloud) in WordPress anpasst, wenn man das zugehörige Widget verwendet.

In der Datei “wp-includes/category-template.php” sucht man nach “wp_tag_cloud” und findet dann folgenden Abschnitt, den man editieren kann. Die Variablen dürften selbsterklärend sein.

function wp_tag_cloud( $args = ” ) {
$defaults = array(
‘smallest’ => 8, ‘largest’ => 22, ‘unit’ => ‘pt’, ‘number’ => 45,
‘format’ => ‘flat’, ‘separator’ => “\n”, ‘orderby’ => ‘name’, ‘order’ => ‘ASC’,
‘exclude’ => ”, ‘include’ => ”, ‘link’ => ‘view’, ‘taxonomy’ => ‘post_tag’, ‘echo’ => true
);

DynDNS – In die Falle gelaufen

Kostenlose Accounts von DynDNS nahm ich bisher ganz gerne, wenn es darum ging, Server oder Router an einem ADSL ohne feste IP mit gleichbleibender Adresse zu erreichen. So konnte man per SSH einen Fernwartungstunnel aufbauen oder mal enen Gamserver ins Netz hängen. Vier Accounts habe ich dazu bei DynDNS mittlerweile angelegt und drei davon mit der maximalen Hostzahl von fünf bestückt.

Gerade war ich auf der Homepage von DynDNS und musste das hier lesen:

Changes To Dynamic DNS Service
We are making some changes to Dynamic DNS accounts, including: limiting each account to 2 Dynamic DNS hostnames and limiting the number of domains we offer for the free services.
We recommend upgrading to DynDNS Pro to protect all your hosts from possible deletion

Sprich von den fünf Hosts kickt DynDNS in Zukunft drei raus. Viel Arbeit also, wenn man keine direkten Zugang auf die Endpunkte hat, wo die Daten hinterlegt sind. Und wieder ist es so, wie es immer ist mit kostenlosen Diensten. Man fixt die User an und dann beschneidet man den Dienst um die Leute dazu zu bringen, auf den kostenpflichtigen Account upzugraden. Auch wenn es nur 15 Dollar pro Jahr sind, muss man trotzdem wieder seine Kreditkartendaten rausrücken.

Hotlinking

Für den Suchbegriff Fischfotos findet man in der Bildersuche von Google seit Monaten einen Rotfeuerfisch von mir auf Platz eins.

Neben ein paar kleineren SEO-Maßnahmen meinerseits mag das auch daran liegen, dass das Foto von meinem Server aus auf ein paar fremden Seiten eingebaut wurde. Hotlinking nennt man das dann. Prinzipiell habe ich nichts gegen Hotlinking, denn es wertet das eigene Foto ja bei Google auch auf. Das Problem, das man früher hatte, dass zusätzlicher Traffic entstand, kann man heutzutage getrost vernachlässigen. Und da meine Fotos von Fischen auch alle unter Creative Commons veröffentlicht sind, tut eigentlich keiner etwas Unrechtes, wenn man meine Fotos verwendet. Die Seite entstand ursprünglich auch aus den schlechten Erfahrungen, die so mancher mit einer bekannten Kochbuchseite machen mussten. Allerdings müssen auch ein paar kleine Regeln beachtet werden, die auf der Webseite zu lesen sind, sprich jeder muss die Quelle angeben und kommerzielle Nutzer müssen vorher anfragen.

Natürlich unternehme ich nichts, wenn meine Fotos mal in Forenbeiträgen verwendet werden ohne die Quelle zu nennen, was mir aber zu weit geht, ist das, was dieser Spezialist gemacht hat. Aus allen Bereichen der Natur klaut sich dieser tolle Hecht von verschiedenen Webseiten Fotos zusammen und präsentiert sie mit viel Adsense aussenrum. Rund 1000 Aufrufe pro Monate hatte mein Feuerfisch allein von dieser Seite. Also hab ich was unternommen. Jetzt wäre es ein Einfaches gewesen, das Foto auf der eigenen Seite umzubenennen und ihm stattdessen ein anderes zu liefern. Doch dann wäre natürlich mein erster Platz bei Google im Eimer gewesen. Lieber habe ich die .htaccess angepasst und biege Aufrufe von seiner Seite um. Mit diesen drei Zeilen werden alle Aufrufe von JPGs und GIFs von seiner Seite auf ein anderes JPG umgebogen:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://emi200.npage.de/.*$ [NC]
RewriteRule .*\.(jpg|gif)$ http://contentklau.fisch-fotos.de/ff_contentklau.jpg [L]     [R=301,L]

Statt des Rotfeuerfisches kriegt jeder jetzt die Eingeweide einer toten Maus. Und das Beste ist ja, dass der Typ es die letzten sechs Wochen noch nicht einmal gemerkt hat. 😀

Positives von Jack Wolfskin – endlich mal wieder

Ich kann mich noch gut an meine Jugend erinnern, als wir noch harte Jungs waren und in schlechter Ausrüstung im Winter das Zelt im Schnee aufschlugen. Dann kam langsam die Outdoorindustrie in Gang und als dann auf einmal ein Produkt nahmens Gore-Tex auf den Markt kam, schneiderten diverse Hersteller die lustigsten Teile daraus. Schöffels Gore-Blouson gab es in den schrecklichsten Farben und auf Ski plusterte sich das Teil so auf, dass man damit aussah wie das berühmte Männchen vom Reifenhersteller Michelin. Bei Odlo erinnere ich mich noch an eine eng geschnittene Jacke, unter der man stank wie ein Iltis, einem Problem, mit der die Sportunterwäsche der Firma noch heute kämpft. Jack Wolfskin kam damals auch grad richtig auf den Markt und ich muss sagen, die Marke war damals echt in. Gut, der Markt war damals noch überschaubar. The North Face war unbezahlbar und Fjäll Raven doch eher was für die jagende Zunft. Nein, Jack Wolfskin war anfangs ziemlich hip.

Davon ist leider nicht mehr viel übrig. Zunächst waren da Qualitätsprobleme und dann drängte man auf den Massenmarkt. In jedem Kaufhaus gibt es jetzt Produkte von Wolfskin und letzte Woche hab ich im Hof der Hühnerbrüterei im Nachbardorf schon die Fähnchen mit der Tatze gesehen. Die verkaufen dort nämlich auch Kinderkleidung und Fleecepullis mit dem Logo gehen scheinbar gut bei jungen Müttern. Die Werbung auf Fußballtrikots tat ihr übriges, dass Wolfskin in punkto Coolnessfaktor endgültig auf dem Level von TCM angelangt ist. Als dann noch das grandiose Eigentor mit der Dawandaabmahnung kam, meinte man endgültig, da ist Hopfen und Malz verloren.

Auch über die Ökologiebemühungen der Firma wird in Kennerkreisen nur geschmunzelt, aber mit dem Beitritt zur Fair Wear Foundation macht man jetzt einen richtigen Schritt in Richtung sozialer Kompetenz. Nach Mammut und Odlo ist das jetzt die dritte namhafte Marke, die sich der Organisation anschließt und mit einem Blick nach Franken ist zu hoffen, dass sich nun auch endlich einer der Großen besinnt und konsequent auf ethische Grundsätze bei der Produktion achtet.

AC/DC 2010 am Flugplatz Wels

Vergangenen Samstag gings ins benachbarte Österreich, wo man für die Rocker von AC/DC mal eben den kleinen Provinzflugplatz für ein paar Tage gesperrt hatte. Bereits bei der Anfahrt wurden wir von einem Schild “Willkommen in der AC/DC-Stadt Wels” begrüßt. Das wahrscheinlich größte Ereignis der Stadt lief da dieses Wochenende ab. Rund 95.000 Besucher sollten kommen und entsprechend stolz war man da eben drauf. Allerdings zeigte sich, dass man mit der Organisation der Veranstaltung ein wenig überfordert war. Zwar hatten wir für unseren Reisebus eine Parkplatzreservierung für 100 (!) Euro, doch gab es weder Hinweisschilder, wie man zu diesem Parkplatz kommt, noch wußte einer der vielen Polizisten oder Ordner, wo der überhaupt sein sollte. Irgendwann standen wir mit dem Bus in einer Wiese, wären fast versunken und hatten dann die Nase voll. Kurzentschlossen parkten wir vor einem großen Autohaus, sparten uns die 100,- Euro und gaben dem Ordner vor Ort lieber zwei Pils aus. Auf dem Fußweg dann das übliche Bild. Die einen Anwohner stellen einen Tisch in die Einfahrt und verkaufen schlechtes Bier zu überteuerten Preisen und die anderen haben Angst vor zugeparkten Straßen. Da wir bereits sechs Stunden vor konzertbeginn am Start waren, lief am Eingang noch alles problemlos ab und schnell waren wir in der inneren Arena.

Die Wiese war schon weich und die dunklen Wolken ließen nichts Gutes hoffen. Natürlich gab es mal wieder nur die obligatorischen 20 Dixies für rund 10.000 Besucher, die in den vorderen Bereich durften. Gegen 19 Uhr stand dann die Pisse schon zwei Zentimeter hoch auf einer Fläche von 100 qm rund um das hoffnungslos überfüllte “Örtchen”. Ein Foto erspare ich Euch lieber. Wenigstens kam dann mal gnädigerweise der Güllewagen vorbei und leerte die Dixies.

Als eine der Vorband dann Volbeat, die super spielten, aber natürlich einen schlechten Sound vom Mixer bekamen. Immerhin bekamen die mehr Stimmung in die Arena als die Band vom letzten Jahr, deren Namen ich fünf Minuten später schon wieder vergesen hatte.

Pünktlich zum Start von AC/DC um 20:45 fing es an zu regnen und kurzzeitig hagelte es sogar. Nach dem “Rock ´n´Roll Train” meinte Brian Johnson nur “Don´t matter about this”. Die Menge hielt sich daran und ignorierte das Wasser. 10 Minuten später hatte Petrus ein Einsehen und schloß die Schleusen wieder. Die Band spielte dann nahezu das gleiche Programm wie letztes Jahr. Die gleichen Video, die gleiche Show, lediglich “Anything goes” wurde gegen “High Voltage” getauscht.

Wir standen diesmal direkt neben dem Ausleger und so hatte ich die Chance ein paar schöne Nahaufnahmen von Angus Young zu machen, als der sein obligatorisches Solo spielte.

Der Rückweg zum Bus war wie befürchtet. Zwar gab es keinen Fußgängerriesenstau wie in Hockenheim oder Leipzig, dafür war der Morast aber gigantisch. Knöcheltief ging es durch den Schlamm und wir sahen aus wie die Schweine.

Fehler beim Windows Server 2008 R2

Nach der Installation eines neuen Windows Server 2008 R2 wollte ich den Server zu einem Domaincontroller machen. Beim Aufruf von DCPROMO bekam ich aber nur folgende Fehlermeldung:

Installationsprogramm für die Active Directory-Domänendienste
Es konnte nicht festgestellt werden, ob Active Directory-Domänendienste-Binärdateien installiert wurden. Fehler: Der Remoteprozeduraufruf ist fehlgeschlagen.

Auch das Hinzufügen von weiteren Rollen im Server-Manager schlug fehl. Weder wurden die vorhandenen Rollen angezeigt, noch war die Funktion “Hinzufügen” aktiv. Auch der Windowsupdatedienst arbeitet nicht mehr richtig.

Nach einigem Suchen und halbseidenen Hinweisen konnte ich schließlich das Problem fixen. Der Fehler liegt wohl darin, dass die Datei TrustedInstaller.exe, bestimmte Windowsupdatepakete nicht lesen kann, die wohl in einem vorherigen Update defekt ausgeliefert wurden.

Abhilfe schafft man durch ein Überschreiben der package_for_kb974431_rtm~31bf3856ad364e35~amd64~~6.1.1.5.mum (auch bei Intel) durch den Inhalt dieses Paketes: Windows6.0-KB947821-v4-x64.msu. Da ja auch der Updatedienst nicht mehr sauber funktioniert, muss man die Datei manuell entpacken. Dazu einfach die Endung .msu in .cab umbenennen und mit einem gängigen Packer entpacken. Die Datei muss in das Verzeichnis c:\windows\servicing\packages, auf das man sich aber erst die nötigen Schreibrechte einrichten muss.

Ich kauf mir ein Gesetz

Jetzt wissen wir also, was es kostet, wenn man für seine Branche eine Steuersenkung haben möchte. 1,1 Millionen Euro für die FDP, 820.000 Euro für die CSU. Ob und wie viel die CDU bekommen hat, ist noch nicht bekannt. Und auch wenn die Parteien natürlich jeden Zusammenhang zwischen der Steuersenkung für Hotelübernachtungen und der Spende in die eigene Parteikasse abstreiten, bin ich sicher, dass dieser Spendenskandal in die Geschichte eingehen wird. Der Glaubwürdigkeit der Politik und der Demokratie in Deutschland wird gerade ein Schaden zugefügt, wie es in 60 Jahren Bundesrepublik Deutschland wohl noch nicht der Fall war. Und manchmal fragt man sich wirklich, für wie dumm die Politik den Bürger verkaufen möchte.