Bayern ohne Geld

Wer heute in Bayern Geld aus dem Automaten seiner Sparkasse wollte, der hat es schnell selbst bemerkt. Ein Ausfall im Rechenzentrum der IZB hat bewirkt, dass alle Geld- und Überweisungsautomaten ausser Betrieb waren. Auch das Onlinebanking war betroffen. Auch die ganzen internen Anwendungen, die die Mitarbeiter für ihre tägliche Arbeit benötigen waren ausgefallen und so wurde es ein ruhiger Tag für alle Mitarbeiter. Nur nicht für die, die den erbosten Kunden Rede und Antwort stehen mußten.

Die kompletten EDV-Anwendungen fast aller Sparkassen im Freistaat wurden vor Jahren schon outgesourced. Die IZB hat ihren Sitz in Aschheim bei München und wirbt auf Ihrer Webseite mit folgendem Vorteil für die Kunden:

Diese Qualitätssicherungsmaßnahme dient auch als Vertrauensnachweis gegenüber unseren Kunden. Der Kunde kann sicher sein, dass für den Sicherheitsbereich Rechenzentrum alle erdenklichen Maßnahmen getroffen wurden gegenüber

  • Gefährdung durch Kriminalität (von Einbruch, Vandalismus über Sabotage bis hin zu einem Anschlag)
  • Betriebstörungen (Ausfall Stromversorgung, Klima, Kommunikation oder Sicherheitseinrichtungen, magnetische Störungen)
  • höherer Gewalt (Feuer, Wasser, korrosive Gase, Explosion, Trümmerlasten, Blitzeinschlag)

Na dann. Den Mitarbeitern der großen Supermärkte nutzt das nichts. Weil die Karten der Kunden nicht funktionierten und viele nicht genug Bargeld bei sich hatten, mußte der Inhalt so manches Einkaufswagen bei Kaufland oder Real gestern wieder zurück ins Regal geräumt werden.

4 Gedanken zu „Bayern ohne Geld“

  1. Ich stell mir nur grad mal vor, wie es ist, wenn man mit vollem Einkaufswagen im Supermarkt steht und man nicht zahlen kann.

  2. Na ich hoffe die MA’s der Supermärkte haben dann eniigermaßen schnell reagiert und einen großen Zettel an den Eingang gehängt – oder???

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