„Bombe“ von Labertaler

Im Büro gibt es bei uns Mineralwasser von Labertaler. In regelmäßigen Abständen kommt ein Getränkefahrer und liefert die Kästen mit meinem Lieblingswasser Stephanie Quelle spritzig direkt ins Büro. Gestern war es wieder soweit. Seitdem stand die neue Kiste unbewegt direkt unter meinem Schreibtisch. Heute vormittag dann tat es einen dumpfen Schlag und bis ich schaute, kam mir das Wasser schon entgegen gelaufen. Ist doch da glatt der Boden einer PET-Flasche abgeplatzt. Mal schauen, wie der Hersteller auf meine Beschwerdemail reagiert.

Nachtrag: Ein Anruf mit einer Entschuldigung von Labertaler kam bereits. Der Herr läßt die geplatze Flasche abholen und ich krieg „einen Gutschein“ (worüber auch immer). Vorbildliche Reaktion, oder?

Nachtrag 2: Am Mittwoch gab es noch einen zweiten Telefonanruf, in dem wurde ich zuerst gebeten, diesen Beitrag zu löschen. Nachdem ich das natürlich nicht zugesagt habe, drohte man mir mit möglichen rechtlichen Schritten, weil der Beitrag ja schon (Zitat) “fast an üble Nachrede grenzt”. Mal schauen, ob der versprochene Gutschein noch kommt oder ich stattdessen einen Brief vom Anwalt bekomme und auf meiner defekten Flasche sitzen bleibe.

Nachtrag 3: Heute kam ein Brief mit zwei Gutscheinen über eine Kiste Wasser und eine mit Apfelschorle.

7 Gedanken zu „„Bombe“ von Labertaler“

  1. Pingback: Alte neue Werte - Ansichtssachen
  2. Wow! Das is aber schon lieb von denen, denn sie hätten sich ja auch auf den Flaschenhersteller (oder produzieren die selbst?) oder auf den Zwischenhändler berufen können…
    Die hatten halt wahrscheinlich einfach das Pech, dass von Millionen korrekter Wasserflaschen diese eine ausgerechnet bei einem Blogger explodiert ist! 😉

  3. Am Mittwoch gab es noch einen zweiten Telefonanruf, in dem wurde ich zuerst gebeten, diesen Beitrag zu löschen. Nachdem ich das natürlich nicht zugesagt habe, drohte man mir mit möglichen rechtlichen Schritten, weil der Beitrag ja schon (Zitat) „fast an üble Nachrede grenzt“. Mal schauen, ob der versprochene Gutschein noch kommt oder ich stattdessen einen Brief vom Anwalt bekomme und auf meiner defekten Flasche sitzen bleibe.

  4. Irgendwie verständlich, wenn denen der Begriff „Bombe“ nicht gefällt – irgendwie unverständlich, dabei gleich die Löschung des ganzen Beitrags zu wollen…

    (Übrigens: ich finde, du solltest das „clear: both“ bei der Option „Benachrichtige mich bei Antworten“ entfernen, so landet das viel zu weit unten (unter der Sidebar) und wird leicht übersehen.)

  5. Zu Deinem Komentar „Bombe“
    Ich weiß zwar nicht was du sonst so alles machst, aber ich denk mal dass dir auch mal ein Fehler unterlaufen kann. Ich finde es war eine super Reaktion von Labertaler dir zwei gutscheine zu schicken. Die Bezeichnung bombe finde ich äußerst unpassend – vielleicht schaust du dir mal im Internet Seiten an in denen Bombenopfer dargestellt werden – danit Du weißt über was Du eigendlich redest.

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