Browser – Was sind jetzt nochmal Browser?

Politiker und Internet. Der nachfolgende Videoausschnitt aus dem ARD Morgenmagazin vom 27.6.2007 wurde schon oft gepostet. Ich habe aber einige Bekannte, die keine Blogs lesen und höchstens mal bei mir reinschauen. Denen möchte ich die technische Bankrotterklärung unserer Politiker nicht vorenthalten.

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Mitwirkende: Hans-Christian Ströbele (*1939, Grüne), Guido Westerwelle (*1961, FDP), Peter Struck (*1943, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion), Brigitte Zypries (*1953, Bundesministerin für Justiz), Michael Glos (*1944, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Handy ist schon viel)

Danke an Netzpolitik für den Upload

6 Gedanken zu „Browser – Was sind jetzt nochmal Browser?“

  1. Also ich spiel hier mal den leicht ironischen advocatus diaboli und beteilige mich ausdrücklich nicht am Politiker-Bashing (Da gibts nun wirklich schwerwiegendere Sachen wegen der man die betroffenen bashen könnte!): Gut, das sie keine Zeit haben, sich damit näher zu beschäftigen! Die sind schließlich nicht zum Vergnügen in Berlin! Wenn die nur noch vorm Monitor sitzen würden, um zu utuben, sich in Flirt-Communitys zu vergnügen oder gar zu bloggen – wer würde dann gesetzgeben??? 😉

  2. Das Problem ist ja nur, dass die abstimmen dürfen, was im Internet Gesetz wird. Da kommt ein Schäuble ohne Ziel und ohne Plan daher und sagt, das brauchts und das brauchts nicht. Er bringt ein Gesetz ein und die nicken das dann ab, obwohl sie nicht die geringste Ahnung haben, um was es dabei geht.

  3. Also keine Ahnung zu haben, hat einen Politiker dieser Welt noch nie abgehalten, die Hand aufzuhalten…ähm… die Stimme abzugeben *g* Im übrigen gibt es im Gesetzgebungsverfahren genug Sachverständigenanhörungen, und dort Experten, die den Politikern das gern erklären… ob die das dann auch befolgen, oder ignorieren, weils von oben so gewollt ist steht natürlich auf einem anderen Blatt. Und auch im Schäuble-Ministerium werden schon Leute sitzen, die einen Browser bedienen können. Die mittlere Ministerialebene ist durchaus durchsetzt von jungen, hippen Uni-AbbrechernAbsolventen… Und die verzapfen da nicht nur Referenten-Müll aus Unwissenheit, sondern meinen das wirklich so!!!

  4. Peinlich ist es trotzdem. Außerdem sollten die zumindest allgemein wissen, worum es eigentlich geht. Vor allem die Politker, die im Bereich Internet Entscheidungen treffen (Schäuble, Zypries etc.) …

  5. Es ist peinlich, wenn man über die Grenzen des eigenen Landes schaut und mitbekommt, daß die Politiker anderer Länder mit ihren Blackberrys und PDAs alles von unterwegs machen, auch E-Mails beantworten.
    Man sollte mit der Zeit gehen, vor allem, wenn man Entscheidungen zum Thema Internet trifft. Es sind keine HTML-Kenntnisse notwendig, wir brauchen keine Programmierer, sondern Anwender. Und das kann jeder lernen.

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