ByeBye Blogger.com

Viele, die ihre ersten Bloggerschritte machen, landen bei Blogger.com, auch bekannt als Blogspot. Ist ja auch kein Wunder, denn wenn man bei Google nach „blog“ oder „bloggen“ sucht, kommt die googleeigene Seite zuerst. Früher oder später wird man aber feststellen, dass die Grenzen dessen, was man mit Blogspot machen kann, recht eng sind. Dass grundsätzlich keine Trackbacks von anderen Seiten angenommen werden, führt bei SEOs auch dazu, dass diese Blogs eher nicht verlinkt werden. Von der dürftigen Kommentarfunktion möchte ich jetzt mal gar nicht reden.

Und so wundert es nicht, wenn man immer wieder davon liest, wie Blogs auf einen eigenen Webspace mit WordPress als Blogsoftware umziehen. Daher möchte ich drei Seiten aus meiner Blogroll erwähnen, die ganz aktuell auf WordPress gewechselt haben:

ChliiTierChnübler (kämpft noch)
Guitargeorge
und
Seelenvögel (wer mag den Mädels einen schönen Header entwerfen?)

Beim Regensburger Bloggertreffen hat Alin sinngemäß einen Vergleich gebracht: „Blogspot ist wie eine Mietwohnung, WordPress auf einem eigenen Webspace ist wie ein Hauskauf.“ Ich glaube, das ist falsch. Wenn wir beim Hausvergleich bleiben, dann entspricht der Server im eigenen Keller mit Standleitung wohl am ehesten einem Hauskauf. Hosting bei einem Provider wäre dann wie Miete und Blogspot ist die Bank unter der Brücke Studentenwohnheim.

20 Gedanken zu „ByeBye Blogger.com“

  1. Ganz ehrlich? Mieter zu sein hat auch erhebliche Vorteile, wenn man sich auf das WOHNEN konzentrieren möchte und nicht ständig offene Baustellen ausmerzen muß. Aber ich kämpfe 😉

  2. nach Deiner Definition bin ich auch Mieter, aber ich muss nichts renovieren, muss auf niemanden Rücksicht nehmen und bekomme auch von keinem Unter- oder Übermieter laute Musik oder Trampeln mit. Und die Miete ist echt günstig!

  3. Spricht ja auch nichts dagegen. Bin auch (Webspace-) Mieter. Hab nur was gegen Parkbank Studentenwohnheim. 😉

    Nachtrag: Seh grad, Dein Provider ist ja sowieso einer von den Guten!

  4. Aber ein eigenes Häuschen zu haben ist auch was schönes. Zumindest war das damals bei mir der Hauptgrund, auch wenn ich damals von blog.de gekommen bin und mein Haus statt mit WordPress lieber auf Serendipity gebaut habe. Um im Bild zu bleiben, haben solche Angebote noch einen zusätzlichen Nachteil. Zumindest bei blog.de-Bloggern hatte ich oft den Eindruck das man dort selten den eigenen Mietblog verlässt. Und auch Blogger bei blogger.com verlinken eigentlich hauptsächlich die eigenen Nachbarn, so zumindest mein Eindruck.

  5. ..das mit dem Studentenwohnheim trifft es auf den Punkt. Vielleicht ein kleines Plus in deiner Aufzählung von negativen Eigenschaften seitens Blogspot: Nirgendwo sonst kommst du mit einer neuen Domain so gut in die Serps von Google wie mit blogspot.. eine Sandbox gibt es nicht und neue Posts sind in wenigen Minuten im index. Allerdings ist es mein Eindruck, dass später dann eine richtige Domain wesentlich besser rankt. Ich habe das mit meinem Schüler Max ausgetestet der auch einen Gitarrenblog hat.

  6. Sicher hat es Vorteile, ein eigenes Haus zu haben, aber man muss schon „handwerklich“ begabt sein. Ich mach lieber die … Deko 😉

  7. Das dachte ich auch lange, deshalb bin ich so lange bei Blog.de geblieben. Aber mit dem richtigen Webspace-Anbieter muss man gar nicht handwerklich begabt sein. Man erstellt per Knopfdruck eine Datenbank und trägt dann nur noch Adresse und Zugangsdaten in ein Skript ein. Dann alles hochladen und fertig. Wer einen Nagel in die Wand schlagen kann, kann auch ein eigenes Blog aufmachen. Da braucht es keine Statik oder Maurerkenntnisse. 😉

  8. Das hat bei mir auch wunderbar geklappt, wie ich gerade erfahren habe, ist mein Hoster sogar einer von den „Guten“. Dennoch ist die Oberfläche anders. Man frickelt am Theme, man frickelt an den Plugins, Widgets, etc. Das braucht seine Zeit. Und man ist auf Hilfe von Hausbauern angewiesen, die ich zum Glück bekomme!

    Herr Stoibär, ein Herr Johannes baut bereits an einem schicken Klingelschild für mein Haus. Ich bin „from the socks“. Danke! 🙂

  9. Herr Stoibär hat es mal wieder auf den Punkt gebracht. Wobei ich den Vergleich lediglich auf die Domain bezog. irgendwas.blogspot.com ist eben nicht irgendwas.com. Aber wenn schon Studentenbude dann aber mit Turbo Internetanbindung. Die Beiträge werden wirklich ratzfatz indiziert.

    @guitargeorge: Bist Du sicher, dass es keine „Sandbox“ gibt? Dann wäre es ja das Paradies für Spammer…

  10. Hallo! Im Grunde genommen ist es heute ja auch schon so, dass eigener Webspace nicht mehr allzu teuer ist und sich eben somit viele auch den Wunsch vom eigenen WordPress erfüllen können. Auch was die Benutzerfreundlichkeit von WordPress angeht, sind die 100% Newbie geeignet. Und wer nicht so richtig zurechtkommt, der kann auf die Hilfe einer sehr großen Community zurückgreifen. Gruß Guido

  11. @alin: ich bin mir eigentlich schon sicher dass es keine Sandbox gibt. Blogspot hat überwiegend spam-blogs gehostet, schau dich mal ein bisschen um in den blogger.com-blogs. Würd mich natürlich brennend interessieren, falls es doch eine sandbox gibt

  12. 🙂 In einem WordPress-Blog zu lesen ist viel angenehmer, als bei Blogger.com.
    Kann man bei Blogger eigentlich selbst die Templates erstellen oder zumindest bearbeiten?

    Stoibär, ich komme auch aus Regensburg und bin Schüler vom Georg. Hast du Lust mich in deine Blogroll aufzunehmen? 🙂

    Liebe Grüße,
    Macks

  13. Ich bin heute bissl verwirrt, tut mir Leid. ^^

    Ich denke es wechselt wahrscheinlich sowieso jeder irgendwann zu einem eigenen Space, wenn er mehr als nur ein paar Tage in seinem Blog schreibt…

    Macks

  14. Mieter oder Eigentümer – ist doch egal. Schön und bezahlbar muss es sein. Denn mir nützt das ganze Eigentum nichts, wenn man an allesn Ecken und Kanten sparen muss. Also die gesunde Mischung macht’s.

  15. auch ich bin sogenannter mieter. und auch zufrieden mit der kostengünstigen und doch freundlichen variante.

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