Archiv der Kategorie: Allgemein

Das erste Dutzend

Gestern vor zwölf Jahren haben Martina und ich geheiratet. Seidene Hochzeit nennt man das wohl. Und weil wir gestern zufällig für/mit den Gartenverein in unserem Museum unterwegs waren, haben wir gleich die Gelegenheit genutzt und uns da fotografieren lassen, wo wir damals einen Teil unserer Hochzeitsbilder gemacht haben. Ich finde, wir haben uns im Gegensatz zu den Gänsen (die sind nämlich alle ergraut) kaum verändert!


Hochzeitsfoto am Weiher des Stiftlandorfes im Freilandmuseum Neusath 1996


Selbiges zum 12. Hochzeitstag 2008 ohne Kleid und Anzug.

Backenbarsch kontra Kopftuch

Die typischen Plätze, die von Schnorchelbooten rund um Hurghada gerne angefahren werden, sind Mahmya, Godda Abu Ramada und Carlos Corner. Schnell liegen dort an manchen Tagen bis zu 20 Boote vor Anker. Letztere Orte sind aber auch beliebte Tauchplätze und so bekommt man mitunter eigentümliche Dinge zu sehen. Als Backenbarsch bezeichnet der Taucher vornehmlich osteuropäische Schnorchlerinnen, die diese Tauchplätze rund um Hurghada unsicher machen.

Nun ist Ägypten eigentlich ein muslimisches Land und daher sind dort die Frauen eher verhüllt als halbnackt unterwegs. An den Anblick von Frauen in Bikini und Badeanzug sind die Einheimischen, zumindest die Besatzungen an Bord und die Angestellten in den Hotels gewohnt. Ob man allerdings unbedingt im Stringtanga zum Schnorcheln gehen muss, ist fraglich. Ein wenig Respekt vor den Gepflogenheiten des Landes sollte man irgendwie schon noch haben, oder?

Ein besonders krasses Beispiel der kulturellen Gegensätze habe ich am letzten Tag unseres Urlaubs am Pool entdeckt. Das eine Pärchen aus Rußland, sie im String und ohne Oberteil. Das andere Paar aus Ägypten, die Frau mit langem Kleid und verschleiert. Verrückte Welt, oder?

Hurghada und München Marathon am 12. Oktober 2008

Morgen früh sitzen wir im Flieger nach Hurghada und werden eine Woche die Tauchgründe im Roten Meer unsicher machen. Wenn wir dann wieder zu Hause sind, geht es gleich weiter nach München auf die Marathonstrecke. Heute habe ich die offizielle Teilnahmebestätigung bekommen. Falls jemand am 12.10. vor Ort ist, bitte die Startnummer 5327 anfeuern! Das bin nämlich dann ich.

PS: Alle Kommentare gehen während dieser Woche in die Moderationsschleife.

Erwin Huber ist weg

Jetzt ist es also amtlich. Erwin Huber tritt ab.

“Ich werden auf dem CSU-Parteitag mein Amt als CSU-Vorsitzender zur Verfügung stellen”

Beckstein und Hadertauer dürfen (noch) bleiben. Und weil es gerade so schön passt, die Suchanfragen der Googlebesucher von heute Vormittag. Kommt also scheinbar nicht nur mir so vor, als würde Herr Huber öfter mal lallen als wäre er betrunken.

Weil sie ihn kennen

Hans Spitzner hat im März schon gewarnt, man müsse Emilia Müller mit einem Direktmandat für die Landtagswahl absichern. Der Einzug über die Liste sei zu gefährlich. Prompt ist sie gestern aus dem Landtag geflogen. Grund ist, weil der Nabburger Otto Zeitler nicht auf seinen Posten verzichten wollte und an seine Karriere noch einmal ein paar Jahre in Landtag anhängen wollte.

Die Altstadt von Nabburg vom Stadteil Venedig aus gesehen

Wie alle CSU-Kandidaten in der Oberpfalz hat er sein Direktmandat gewonnen. Zwei Zahlenvergleiche sollten aber zu denken geben. Sie drücken das ganze politische Ansehen des Otto Zeitler aus. Im Stimmkreis erhielt die CSU 47,7 %, Zeitler aber nur 41,68 %. Noch offensichtlicher ist seine “Beliebtheit” in der Heimatstadt Nabburg. Dort bekam die CSU 50,2 %, Otto Zeitler aber nur 36,2 %. Die Nabburger kennen den Verhinderer eben ein wenig besser und wissen, was der Hinterbänkler die letzten Jahre im Landtag bewirkt hat: herzlich wenig.

Nur acht Ausländer

Dachte ich bis eben noch, man kann nicht noch peinlicher sein, als es die CSU damals in Nabburg war und aktuell in Schwandorf ist, wurde ich eben eines Besseren belehrt. Bei Matthias habe ich nämlich ein Video entdeckt, das Christian Ulmen alias Knut Hanson in Chamerau mit Friedrich Herold gedreht hat. Der war dort bis März Bürgermeister und läßt es in diesem Video (leider nicht mehr online) richtig krachen.

„Wenn eines Tages ein Bus voller Türken im Ort ankäme, würde keiner eine Wohnung vermietet bekommen.“ Dafür sorge er persönlich. „Für solche Fälle gibt es nämlich eine Kasse in der Gemeinde, aus der die leer stehenden Wohnungen ein halbes Jahr bezahlt werden.“ (AZ)

Mehr in der Mittelbayerischen.

Devil’s Swimming Pool

Die Victoriafälle sind ein Wasserfall des Sambesi an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia, zwischen den Grenzstädten Victoria Falls und Livingstone. Mit rund 1700 Meter sind sie der breiteste Wasserfall der Welt. Rund 110 Meter geht es da runter und das Naturspektakel ist so gewaltig, dass es die Unesco zum Weltnaturerbe erklärt hat.

Normalerweise kommt man ja nie und nimmer auf den Gedanken, in einem Wasserfall zu schwimmen, denn Stunts a´la Rambo sind nicht jedermanns Sache. Auf der Oberseite der Victoriafälle gibt es aber eine Stelle, wo man sich trauen kann, bis zur Abrisskante zu schwimmen. Der Devil´s Pool ist daher auch eine Touristenattraktion der besondern Art. In meine Weltkarte an der Wand habe ich eben auf jeden Fall ein neues Fähnchen eingesteckt. Da muss ich irgendwann hin!

[youtube 26O5miWH0Cg]

via Travelblogger

Gravenreuth nimmt Berufungsantrag zurück

Mit Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth hat schon so mancher seine negativen Erfahrungen gemacht. Er wurde bereits zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und wollte auch die TAZ abmahnen. Die Zeitung hat sich aber erfolgreich vor Gericht gewehrt. Gestern hat Gravenreuth nun auch seinen Berufungsantrag zurückgezogen, nachdem ihm das Gericht scheinbar erklärt hatte, dass es seiner Argumentation nicht folgen könne.

Eigentlich wollte ich zu dem Thema ja nichts mehr schreiben, wäre da nicht heute ein Besucher mit folgender interessanten Suchkombination auf meiner Seite gelandet:

Gravenreuth Zecke -impfstoff -rotglut.org -fastix.de -gravenreuth.blogspot.com

Halbmarathon auf der Autobahn

Da ja hier auch ein paar Läufer mitlesen, möchte ich auf einen besonderen Lauf hinweisen. Am 10. September 2008 wird das Teilstück der A6 zwischen Amberg und Wernberg-Köblitz eröffnet. Damit wird die letzte Lücke der Autobahnverbindung von Nürnberg nach Prag geschlossen. Diese Verbindung wird auch Via Carolina genannt.

Zur Feier der Eröffnung gibt es etwas ganz besonderes. Um 16:00 Uhr startet ein Halbmarathon, dessen Strecke auf der neuen Autobahn verläuft. Der Autobahnlauf beginnt östlich von Amberg und endet am Festplatz in Wernberg. Es gibt eine Einzelwertung, als auch einen Staffelwettbewerb aus vier Läufern. Die Strecke hat mehrere Steigungen und deswegen werden wohl keine besonders guten Ergebnisse zu erwarten sein. Auch ist der Termin an einem Mittwoch wohl nicht der Allerbeste. Aber wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit, auf einer Autobahn zu laufen?

Ein weiteres Manko ist, dass unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel den Startschuss gibt und die Siegerehrung von Ministerpräsident Günther Beckstein durchgeführt wird. Außerdem sollen Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee und der bayerische Innenminister Joachim Hermann vor Ort sein. Wer sich dadurch nicht abschrecken läßt, der findet weitere Infos auf der Seite des Veranstalters.

Ich werde den Lauf auf jeden Fall zur Vorbereitung für den München Marathon am 12.10.2008 nutzen. Auch schaue ich mir vorher mal die Strecke mit dem Fahrrad an. Die Autobahntrasse ist derzeit sowieso der beliebteste Radweg der ganzen Gegend.

Newsletter mal vorbildlich

Wer es nicht kennt: Sonntagmorgen ist MyMuesli in Kaffee

Du erhältst diese Mail, weil Du einmal mit Sonntagmorgen in Kontakt standest, als Betatester vor dem Start oder als Kunde danach. Jetzt beginnen wir damit, unsere Freunde und Kunden mit einem monatlichen Newsletter auf dem Laufenden zu halten. Nach fünf Monaten am Markt mit vielen Ereignissen, die man teilweise natürlich auch im Tagebuch mitverfolgen konnte, wird das auch Zeit.

Wenn Du unseren Newsletter “Handverlesen” in Zukunft erhalten möchtest, trage bitte Deine Mail-Adresse unter www.sonntagmorgen.com/newsletter ein oder antworte auf diese Mail mit der Betreffzeile “abonnieren”.

Wenn Du in Zukunft nichts mehr von Sonntagmorgen hören möchtest, brauchst Du nichts weiter tun. Deine Mailadresse wird dann nicht für weitere Anschreiben genutzt.

Peinliche Volksvertreter

Wenn man im Urlaub mit dem gebuchten Hotel nicht zufrieden ist oder sonst etwas am Urlaubsort nicht passt, muss man vor Ort beim Vertreter des Reiseveranstalters reklamieren. Ansonsten kann man nach der Reise keine Regressansprüche geltend machen. Dieses Umstandes war sich scheinbar eine Reisegruppe von Bundestagsabgeordneten sehr bewußt, als sie für eine Sightseeingtour nach Kalifornien flog. Während der gesamten Reise wurde sich bei Reiseleiter Generalkonsul Schütte beschwert und sogar mal nach einem “Neger” verlangt, der den Rollstuhl von Annette Widmann-Mauz schieben sollte.

Die Reise selbst, bei der halb San Franciso besichtigt wurde, war als Dienstreise des Gesundheitsausschusses deklariert. Leider war dann aber keine Zeit mehr für Nancy Pelosi, der derzeit ranghöchsten US-Politikerin. Schließlich war für den Nachmittag eine Shoppingtour geplant.

Mann Leute, reicht es nicht, dass Ihr Euch schon eine goldene Nase mit den Diäten und Nebeneinkünften verdient? Müßt Ihr dann auch noch Euere Urlaubsreisen auf Staatskosten abrechnen?

Die ganze Story gibt es bei SpOn.

Schwimmrekorde

Heute zufällig ins Halbfinale der 200m Lagen reingezappt. Abgesehen davon, dass sich keine deutsche Athletin qualifiieren konnte, gab es einen olympischen Rekord. Darauf der Sprecher sinngemäß:

Oh, wieder ein olympischer Rekord. Aber das ist kein Wunder bei der Entwicklung, die der Schwimmsport seit Athen durchlaufen hat. Da purzeln ständig die Rekorde – warum auch immer.

Michael Phelps gewinnt ein Rennen nach dem anderen und immer mit neuem Weltrekord. Es mag schon sein, dass die Zeiten seit Einführung dieser schwarzen Schwimmkondome besser werden, aber die hatten sie in Sidney auch schon. Damals gewann Phelps auch schon Medaillien und jetzt acht Jahre später pulverisiert er alles. Acht Jahre sind im Schwimmsport eine Ewigkeit. Oder bin ich einfach zu wenig naiv, um das alles für sauber zu halten?

Olympiafake #2

Nach dem computeranimierten Feuerwerk nun das hier:

Mit ihrer «Ode ans Vaterland» hat die kleine Chinesin Lin Miaoke bei der Olympia-Eröffnungsfeier Millionen Landsleute und Fernsehzuschauer in aller Welt gerührt. Jetzt stellte sich heraus: Das sieben Jahre alte Mädchen bewegte beim Singen nur die Lippen. Die wirkliche Sängerin war den Organisatoren offenbar nicht hübsch genug.

via China-Watchblog bzw. NZZ Online