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Kalifornien verklagt Auto-Hersteller

In Kalifornien haben sie vor Kurzem erst Kioto unterschrieben und beschlossen, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 um 25 Prozent zu senken. Jetzt verklagen sie gleich mal 6 Auto-Hersteller, dass sie am Klimawandel Schuld sind. Die Beklagten werden für den Ausstoß von rund 20 Prozent der gesamten CO2-Emission der USA verantwortlich gemacht und die sollen dem Staat Millionen von Dollar kosten. Zwar ist das schon der dritte Versuch, aber vielleicht kommt diesmal was raus.

Ich finde Arnie super. Der schafft einfach mal Tatsachen und setzt die Industrie unter Druck. Bei uns eiern sie seit Jahren rum und nicht mal die Grünen konnten groß etwas bewegen. Stattdessen wollen sie den Sprit wieder billiger machen und eine Maut einführen, damit die Vielfahrer wieder belohnt werden und die Wenigfahrer dafür draufzahlen müssen. Sinnvoller wäre es meines Erachtens, die Kfz-Steuer abzuschaffen und alles auf den Sprit umzurechnen. Nur so wird man belohnt, wenn man ein sparsames Auto hat und wenig fährt.

Die europäischen und amerikanischen Autobauer haben ja die letzten Jahre wieder total verschlafen. Was Innovationen in Sachen Umwelt angeht, kommt ja das meiste aus Fernost. Der Trend geht immer mehr wieder in Richtung Auto mit mehr als 10 Liter Verbrauch. Das kann es nicht sein. Wenn immer mehr solche Autos gekauft werden, kann das nur heißen, das der Sprit noch zu billig ist.

Zeig mir deine Pizza, und ich sage dir wer du bist!

PizzaDr. Alan Hirsch vom Zentrum für Geruchs- und Geschmacksforschung in Chicago hat zusammen mit seinem Team ca. 18.000 Personen nach Essgewohnheiten und Charaktereigenschaften befragt. Herausgekommen sind grob gesagt 5 verschiedene Typen von Pizzaessern. Z.B.

“Leute, die ihre Pizza gern mit bis zu zehn verschiedenen Fleisch- und Wurstauflagen belegen, machen auch aus kleinen Sachen große Dramen, drängen sich in den Mittelpunkt und sie passen in der Liebe am besten zu denen, die mit einer Margarita plus Salami schon zufrieden sind.”

Irgendwie scheint da echt was dran zu sein. Ich esse übrigens gerne Margarita plus Sardellen. 😉

Mehr dazu auf Tagesschau-Online

Was ist Abmahnen?

Kennt Ihr Kamelopedia? Dort findet sich eine recht treffende Definition:

Abmahnen ist eine Art Sozialhilfe für weniger begabte Anwälte, denen niemand richtige Fälle geben will. Um den Staat zu entlasten, wurde eine wahnsinnig komplizierte “Rechtsprechung” etabliert, die die Kosten zufallsgesteuert auf einzelne Individuen verteilt.

Kern dieser Rechtsprechung ist, daß nicht der Mandant den Anwalt, sondern der Anwalt einen Mandanten auswählt. Normalerweise würde das keine Zahlungspflicht begründen, darum wurde zusätzlich das Instrument der “Geschäftsführung ohne Auftrag” eingeführt.

Das funktioniert dann so, daß der Anwalt sich etwas ausdenkt, was jemand tut, das er aber nicht sollte und gegen das er sich einen Unterlassungsanspruch ausdenkt.

Statt diesen jetzt zu verklagen, schreibt der Abmahnanwalt dem jetzt, daß er ihn nicht verklagt, wenn er verspricht, das nie wieder zu tun und andernfalls viel, viel Geld zu bezahlen.

Nun verknoten wir unser Gehirn noch weiter und überzeugen uns davon, daß es ja für den Abgemahnten gut ist, nicht verklagt zu werden und schwupps, ist er der Mandant des Anwalts und muß diesen bezahlen. Die Höhe der Bezahlung richtet sich nach dem “Streitwert”, den der Anwalt sich vorher ausgedacht hat.

Normalerweise darf der Anwalt diese Form der Sozialhilfe nur in Anspruch nehmen, wenn er “legitimiert” ist. Daher könnte der Anwalt sich einen Markeninhaber, Gebrauchtwagenhändler oder ein Fernsehgeschäft suchen und in deren Auftrag alle abmahnen, die eine “Marke verletzen”, “PS” statt “kW” schreiben oder “Zoll” statt “cm”.

Er könnte auch die Einnahmen mit seinem Auftraggeber teilen, was aber verboten ist. Vermutlich, weil das des Anwalts Einnahmen schmälern würde.

Selbstversuch – SEO

Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich ja ausgiebig mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO). Diese Domain hier habe ich ja erst Mitte August registiert und nehme mir vor, mindestens 5 Berichte pro Woche zu schreiben. Im Augenblick habe ich 26 Backlinks und der Internetbaron errechnet mir bereits einen Pagerank von 4.

Hendrik Ringburger versucht nun auch einen Eigenversuch und startete seine Seite. Da ich ja ein netter Mensch bin, schenke ich ihm nun einen Backlink 😉

Alternative Verhörmethoden

Abu Ghuraibist die Umschreibung von George W. Bush für Folterungen an illegalen Gefangenen in Gefängnissen außerhalb der Rechtsprechungen. Damit möchte er solche Vorgehensweisen wie seinerzeit in Abu Ghuraib legalisieren und damit die Genfer Konventionen für Menschenrechte teilweise außer Kraft setzen. Jetzt hat er dafür sogar von seinen eigenen Parteigenossen im Senat endlich eine auf den Deckel bekommen. Die haben nämlich seinen Gesetzentwurf abgelehnt, der Folterungen zur Wahrheitsfindung vorsah. Sogar der ehemalige US-Aussenminister Colin Powell zeigt Bush jetzt die Zähne:

“Die Welt beginnt an der moralischen Basis unseres Kampfs gegen den Terrorismus zu zweifeln”, schrieb Powell in einem Brief an McCain, den dieser gestern veröffentlichte. “Artikel 3 der Genfer Konvention neu zu definieren, würde zu diesen Zweifeln beitragen.”

Genau das ist der Knackpunkt. Wer in der Welt soll eine Politik noch für voll nehmen, die einerseits die Länder im Nahen Osten anprangert, gleichzeitig selbst aber teilweise noch viel schlimmer handelt. Genau das ist der Weg, der Hisbollah, Dschihad, Taliban und anderen den Zulauf bescheren. Es zeigt sich einmal mehr, das Herr Bush und Frau Rice die arabische Welt nicht einmal ansatzweise verstehen.

StoiBär?

Hallo und willkommen in diesem Weblog. Eigentlich wollte ich schon die ganze Zeit einen Blog, der unabhängig von meinen anderen Projekten ist. Einen Blog, wo man mal ein wenig ablästern kann. Auf den Namen kam ich als Folge mehrerer amüsanter Begebenheiten. Wie jeder seit Bruno Braunbär alias JJ1 weiß, ist Bayern ja ein alles andere als ein bärenliebendes Land. Als dieser besagte Bruno nicht mehr ins Haustierschema unserer Staatsregierung passte, hielt Ministerpräsident Edmund Stoiber seine berühmte Rede über Normal-, Schad- und Problembären. Seit diesem Tag hat Herr Stoiber ja seinen Spitznamen weg und vor 2 Wochen mußte ich feststellen, dass die passende Domain noch nicht registriert war. Da mußte ich einfach zuschlagen, oder?