Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Mit Beharrlichkeit zum Boom

Letzte Woche war im BR ein Beitrag über die Oberpfalz und warum die Wirtschaft derzeit hier so erfolgreich ist. Waren wir doch früher immer das Armenhaus Bayerns und von der Regierung in München vergessen. Das hat sich geändert und Quer hat in einem fünfminütigen Bericht gezeigt, warum das so ist. Und da ich weiß, dass es hier einige Fans von Sheepworld gibt, möchte ich vorallem denen den Bericht ans Herz legen.

Wunhenge = Plastikhenge in Wunsiedel

Seit drei Tagen ringe ich um Fassung. Da habe ich nämlich bei der Sennerin gelesen, was der Unternehmer Kai Hammerschmidt in Wunsiedel machen möchte. Dachte ich zuerst noch, die Sennerin macht eine Satire, mußte ich schnell feststellen, dass es bitterernst ist.

Ein keltisches Dorf, ein Druidenwald, ein Hügelgrab und das mitten an der B 303 in der Nähe der Luisenburg? Wenn es nach dem Unternehmer Kai Hammerschmidt geht, soll bis spätestens Mitte 2010 dort ein oberfränkisches Stonehenge entstehen.

Mit künstlichen Pflanzen, Bäumen und Felsen haben der Wunsiedler Unternehmer und sein Geschäftspartner Klaus Gohl bereits Erfahrung. Ob in der Therme Obernsees, in der Dominikanischen Republik oder im Zoo von Wuppertal: überall sind ihre Kunstfelsen gefragte Elemente, um Landschaften zu gestalten. Nun also das Fichtelgebirge.

Für alle, die Wunsiedel nur von den Neonaziaufmärschen her kennen: Die Stadt liegt im Fichtelgebirge und ihre Luisenburg-Festspiele sowie das Felsenlabyrinth sind beliebte Ausflugsziele. Die ganze Gegend ist durch Granit geprägt, überall sieht man immer wieder große Blöcke, die frei aus Wald und Berggipfel ragen. Was soll also Wunhenge, eine Nachbildung von Stonehenge aus Kunstfelsen, wenn ich schon ein echtes Felsenlabyrinth habe?

Dass ein Unternehmer sein Produkt publikumswirksam präsentieren möchte, ist vielleicht noch verständlich. Als positives Beispiel kann man da den Teichfolienhersteller Naturagart nennen, der in Ibbenbüren einen künstlichen Tauchsee baute. Was aber Plastikfelsen in einer Gegend zu suchen haben, die durch echte Granitfindlinge geprägt ist, ist mir schleierhaft. Wie gesagt, den Unternehmer kann ich vielleicht noch verstehen. Wenn aber der Stadtrat beim Projekt Wunhenge mitziehen möchte, kann ich nur den Kopf schütteln. Wie war das nochmal mit den Schildbürgern?

Report: H&M schwer in der Kritik

Report Mainz hat schweres Geschütz (mit Video) gegen Hennes & Mauritz aufgefahren. Von Misshandlungen, sexueller Nötigung und Hungerlöhnen wurde da gestern berichtet. Das alles passiert bei einem Zulieferer in Dhaka, Bangladeschs Hauptstadt, wo die Angestellten der Fabrik „Haus des Sonnenscheins“ seit 2006 gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne protestieren.

Ich mein, man muss ja nur ein wenig überlegen. H&M findet man häufig in besseren Einkaufszentren, Ladenpassagen oder in den Innenstädten. Überall da, wo die Mieten also eher teuer sind. Die Preise sind aber fast auf einem Discountniveau. Dass das nicht ganz zusammengehen kann und dann in Billiglohnländern unter enormen Leistung- und Preisdruck produziert wird, ist irgendwo einleuchtend. Da hilft es auch nicht, wenn HundM einen Verhaltenskodex für Lieferanten aufstellt. Wenn dieser nur halbherzig umgesetzt wird, ist der das Papier nicht wert, auf den er gedruckt wurde.

“House of Sunshine” produziert übrigens auch für C&A und CARREFOUR.

Via Kristen Brodde, die sich seit 2006 Beiträgen für Grüne Mode einsetzt und durch ihre Aktion bei Tchibo bekannt wurde.

“Bombe” von Labertaler

Im Büro gibt es bei uns Mineralwasser von Labertaler. In regelmäßigen Abständen kommt ein Getränkefahrer und liefert die Kästen mit meinem Lieblingswasser Stephanie Quelle spritzig direkt ins Büro. Gestern war es wieder soweit. Seitdem stand die neue Kiste unbewegt direkt unter meinem Schreibtisch. Heute vormittag dann tat es einen dumpfen Schlag und bis ich schaute, kam mir das Wasser schon entgegen gelaufen. Ist doch da glatt der Boden einer PET-Flasche abgeplatzt. Mal schauen, wie der Hersteller auf meine Beschwerdemail reagiert.

Nachtrag: Ein Anruf mit einer Entschuldigung von Labertaler kam bereits. Der Herr läßt die geplatze Flasche abholen und ich krieg “einen Gutschein” (worüber auch immer). Vorbildliche Reaktion, oder?

Nachtrag 2: Am Mittwoch gab es noch einen zweiten Telefonanruf, in dem wurde ich zuerst gebeten, diesen Beitrag zu löschen. Nachdem ich das natürlich nicht zugesagt habe, drohte man mir mit möglichen rechtlichen Schritten, weil der Beitrag ja schon (Zitat) “fast an üble Nachrede grenzt”. Mal schauen, ob der versprochene Gutschein noch kommt oder ich stattdessen einen Brief vom Anwalt bekomme und auf meiner defekten Flasche sitzen bleibe.

Nachtrag 3: Heute kam ein Brief mit zwei Gutscheinen über eine Kiste Wasser und eine mit Apfelschorle.

Er wars, er wars

Schön langsam kann einem Erwin Huber schon leid tun. Jetzt steht er so da, als wäre er der alleinige Schuldige im ganzen Trara um die BayernLB. Manche äußern gar Vermutungen, er hätte die schlimmen Zahlen vor der Landtagswahl schon gewusst. Klar will er da die Schuld nicht allein auf seinen Schulter haben und liegt es da nicht nahe, die Absetzung von BayernLB-Chef Dr. Michael Kemmer zu fordern? Schnell wurde gestern eine Sitzung des Verwaltungsrates einberufen, wo Kemmer abgesägt werden hätte sollen. Huber hätte seine Genugtuung gehabt und Horst Seehofer ohne politische Altlasten anfangen können. Nur leider haben ihm da die Herren von den Sparkassen nicht mitgemacht und die Mitarbeiter der BayernLB standen gar unten auf dem Hof und haben für ihren Chef demonstriert. Oups, was ist denn da passiert? Die Spaßkassler mucken auf? Das war man doch bei der CSU gar nicht gewohnt. Sah man doch die Landesbank bisher eher als zusätzliche Verfügungsmasse im Haushalt an. Und bis auf Weiteres bleibt der Kemmer jetzt mal im Amt. Da muss der Huber wo anders weitersuchen. Aber wie wärs, wenn man nochmal genauer nachschaut, was der Faltlhauser so gemacht hat? Mensch Erwin, da hast Du bestimmt Glück!

Die Heuschrecken ziehen weiter

Die Erdölpreise haben sich wieder beruhigt, die Spekulanten haben vielleicht eingesehen, dass da gerade nicht mehr so viel zu holen ist. Von 140 Dollar für das Fass ging es auf derzeit 80 Dollar runter. Jetzt geht es dafür dem Kaffee an den Kragen. Seit Juni 2004 hat sich der Preis für Kaffee mehr als verdoppelt und rund ein Drittel der weltweiten Ernte wird derzeit bereits von Rohstoff-Fonds kontrolliert. Wäre doch gelacht, wenn die Spekulanten nicht auch diese Branche verwüsten könnten.

via Coffeetalk

Bin ich der billige Jakob?

Letzte Woche habe ich einen Brief von einer Firma bekommen, die laut Googlemaps direkt an der Kreuzung von A94 und A99 beheimatet sein dürfte. Darin wird mir ein Produkt meiner Wahl im Wert von sagenhaften 25 Euro versprochen, wenn ich hier über den Geschenkeshop der Firma schreibe:

Durchstöbern Sie auf [xyz.de] unseren Geschenkeshop und suchen Sie sich ein Produkt im Wert von bis zu 25 Euro aus. Sie bekommen dieses völlig kostenlos zugeschickt!
Alles was Sie dafür tun müssen: Schreiben Sie in Ihrem Blog www.stoibaer.de einen Beitrag über unseren Shop, ein bestimmtes Produkt, über Geschenke im Allgemeinen oder auch über diese Aktion und verlinken Sie dabei auf unseren Shop (egal ob auf die Startseite, ein Produkt oder auch eine Kategorie).

Nachdem dieses tolle Angebot schon im Papierkorb lag, habe ich es doch nochmal herausgefischt und mir kurz angesehen, woraus ich da überhaupt so hätte wählen können. Das Angebot besteht zu einem großen Teil aus Erotikartikeln. Ein Busenmemo oder einen Kondomspender gibt es da. Na da freut man sich doch immer, wenn man sowas geschenkt bekommt, oder? Die restlichen Artikels des Shops kann der Beschenkte dann später direkt für den nächsten Flohmarkt gebrauchen. Wie naiv muss man eigentlich sein, dass man meint, auf diesen Weg würden die Blogger Werbung für einen machen?

Pestizide in Kräutern und Gewürzen

Greenpeace hat vor zwei Wochen in verschiedenen Supermarktketten 33 Proben von Paprikapulver, Dillspitzen, Pfeffer, Ingwer, getrocknete und frische Petersilie gekauft. Der Test auf Pestizide war erschreckend. Lediglich sechs Proben waren frei von nachweisbaren Pestiziden.

Eingekauft wurden die Kräuter und Gewürze bei sechs führenden deutschen Supermarktketten am 12.und 13. September in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt a. Main und Jena. Es zeigte sich, dass die Produkte von Edeka, Aldi, Kaisers-Tengelmann und Kaufhof insgesamt am stärksten belastet waren, die von REWE und Lidl hingegen deutlich besser abschnitten.

 

Besonders negativ fielen Paprikapulver, Dill und getrocknete Petersilie auf. In einem einzigen Gläschen Paprikagewürz aus einer Hamburger Edeka-Filiale fand Greenpeace allein 22 verschiedene Spritzmittelwirkstoffe – die höchste Mehrfachbelastung, die bei Greenpeace-Tests bisher festgestellt wurde. Ein trauriger Rekord.

Wohl bekomms! Der ganze Bericht.

Ölpreisexplosion

Dass der Benzin- und Dieselpreis nur in eine Richtung an den Rohölpreis gekoppelt ist, haben die letzten Monate bewiesen. Seit Anfang des Jahres ist der Preis für das Barrel Öl nämlich von unter 90 Dollar auf über 145 Dollar geklettert und die Spritpreise zogen entsprechend mit. Seit Juli sank der Preis fürs Rohöl dann wieder auf unter 100 Dollar, aber die Benzinpreise machten diesen Preisverfall nicht in diesem Umfang mit. Jetzt, wo es einen neuerlichen Rekordanstieg für das Fass Öl gibt, bin ich ja mal gespannt, was uns die nächsten Tage an der Zapfsäule erwartet.

Schnell noch 300 Millionen versenkt

Wie nennt man Manager, die sowas in die Wege leiten? Totalversager ist wohl noch zu harmlos, oder?

Die KfW bestätigte jetzt ein Engagement bei der inzwischen insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers „im mittleren dreistelligen Millionenbereich“. Noch am Montag, als die Insolvenz bereits absehbar gewesen sei, soll die KfW laut „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ 300 Millonen Euro an Lehman überwiesen.

Jetzt dreht Lafontaine durch

Als Siemens letztes Jahr seine Autosparte VDO an Continental verkaufte, wurde vielen Mitarbeitern wohl Angst und Bange, was mit ihrem Arbeitsplatz geschehen würde. Waren sie doch Strukturen gewohnt, die eher an eine staatliche Behörde erinnern. Continental galt ja nicht gerade als Konzern, der besonders liebevoll mit seinen Beschäftigten umgeht. Dann hat die Schaeffler-Gruppe heimlich, still und leise Börsenanteile von Continental eingesammelt und die Hannoveraner übernommen. Das fränkische Familienunternehmen indes gilt als relativ mitarbeiterfreundlich, auch wenn es nach der Übernahme der maroden FAG Kugelfischer zahlreiche Arbeitsplätze strich, um wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen. Auf jeden Fall ist mir ein Familienunternehmen mit langfristigen Strategien wesentlich lieber als diverse Heuschrecken, die sich mal eben einkaufen und dann nach ein oder zwei Jahre Unternehmen zerschlagen, um die Einzelteile gewinnbringend zu verscherbeln. Wenn also Oskar Lafontaine jetzt eine Enteignung von Schaeffler fordert, dann kann ich nur den Kopf schütteln.

Der Traum der Stasi …

… wäre wohl das neue iPhone 3G von Apple gewesen. Steve Jobs hat im Gespräch mit dem Wall Street Journal bestätigt, dass Apple gezielt einzelne Applikation auf allen Geräten löschen kann. Dazu kontaktiert das iPhone regelmäßig einen Apple-Server, auf dem eine Liste nicht autorisierter Anwendungen aufgelistet ist. Für mich ist Apple damit endgültig unten durch und irgendwie verstehe ich nicht, warum sich Steve Jobs Dinge erlauben kann, für die man Microsoft sofort in der Luft zerrissen hätte. Im Bundesinnenmysterium wird man indes bereits an einem Gesetzesvorschlag arbeiten, der diese Stasitechnik für alle Handys vorsieht.

via Golem

Österreich verbietet Gen-Mais

Warum geht das nicht auch bei uns Herr Seehofer? Ist die Gentechnik-Lobby zu zahlungskräftig?

Österreich hält nun bei sieben Verboten von in der EU zugelassenen Gentech-Pflanzen. Neben MON863-Mais und den drei Rapslinien Ms8, Rf3 und Ms8xRf3 ist auch der Anbau der Gentech-Maissorten MON810 und T25 sowie der Import der gentechnisch veränderten Rapssorte GT73 verboten.

Sklave gesucht

Als ich diese Stellenanzeige von Trigami über den Newsfeed reinbekam, mußte sich sofort an einen Zeit-Artikel von 2005 denken. Generation Praktikum hieß der damals und beschreibt ein Phänomen, das es seit den 90er Jahren gibt:

Früher sollten Praktikanten bloß Erfahrungen für ihr künftiges Berufsleben sammeln. Heute werden sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt.

Eine Bekannte von mir machte bis Weihnachten ein Praktikum bei einem Regensburger Radiosender. Als Quereinsteiger (gelernte Bankkauffrau) wollte sie sich verändern und das wurde entsprechend ausgenutzt. Für einen Monatsverdienst weiter unter  Hartz-IV durfte sie teilweise 50 Stunden die Woche ackern und dazu dann noch die Wochenendveranstaltungen des Senders begleiten.

Bei Trigami sucht man die eierlegende Wollmilchsau, die alles kann, was man fürs Web 2.0 können muss. Dazu dann noch professionelle Kommunikationsfähigkeit und unternehmerisches Denken. Dafür werden Einblicke in ein wachsendes Startup und vollwertige Team-Mitgliedschaft mit grosser Verantwortung versprochen. Geben tut es dann dafür einen üblicher Praktikumslohn (nach Vereinbarung) faire Bezahlung (in Austausch gegen gute Arbeit) eben.

Wo ist nur der Anstand in der Unternehmerkultur geblieben?

adidas goes SS

Der fränkisch-chinesische Sportartikelhersteller adidas ist eine Kooperation mit dem japanischen Mobilfunk-Hersteller “au” eingegangen. Unter dem Label “au Smart Sports” gibt es Laufaccessoires zur Handyintegration. Dabei hat man aber scheinbar nicht recht aufgepasst, wie der Geschäftspartner seine Werbung gestaltet. Herausgekommen ist ein Doppel-S, das sehr an Nazirunen erinnert. Dazu dann noch ein paar magere Models mit KZ-Figur. Böses Faul!

adidas goes SS

via News HQ

Eine strahlende Zukunft für den Glubb

Da haben sich die Nürnberger ja ein ganz schön faules Ei ins Nest gelegt. Ausgrechnet für den französischen Atomkonzern Areva machen die Spieler in der kommenden Saison Trikotwerbung. Bevor die Firma 2007 von Toshiba überholt wurde, war sie Weltmarktführer für Nukleartechnik. Eine Tochter betreibt die Wiederaufbereitungsanlage in La Hague, den Pannenreaktor in Tricastin und im Niger wird ohne Rücksicht auf Umwelt und Bevölkerung Uran abgebaut.

Das Leiden des jungen T

Seit ein paar Wochen verfolge ich, wie Thomas Matterne einen Kampf führt, der Don Quijote zur Ehre gereichen würde. Seine Dulcinea von Toboso ist dabei aber keine schöne Frau, sondern eine popelige DSL-Flatrate. Die würde er gerne wieder haben und dazu die 180 Euro, die er zahlen soll, weil ihm der Vertrag irgendwie gekündigt wurde. Die Windmühlen stehen dabei – dreimal dürft Ihr raten – im Hause der Deutschen Telekom. Sein neuester Liebesbrief empfinde ich schon fast als philosophische Meisterleistung. Kann das Problem sein, dass man bei der Telekom solch poetischen Inhalt nicht versteht? Andererseits, vielleicht sind wir auch wirklich nur zu dumm für die höhere Logik der Telekom und es ist normal, dass man 180 Euro überweist, damit man sie dann zwei Monate später wieder als Gutschrift bekommen kann.

“Kann bei uns nicht passieren”

Diesen Satz werden wir heute sicherlich einige Mal hören, wenn Atomkraftbefürworter in der Politik und Industrie zum Atomunfall in Frankreich befragt werden. Wie immer wird abgewiegelt werden. Ich kann mich da noch gut an den Zwischenfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark erinnern, wo gleich darauf hingewiesen wurde, dass bei uns ja andere Typen eingesetzt werden. In Tschernobyl hieß es damals, dass bei uns die Sicherheitsmaßnahmen viel höher sein. Als es dann in Krümmel brannte, wurde der Vorfall als harmlos dargestellt.

Die Atomkraft ist und bleibt einfach eine Energieform mit unkalkulierbaren Restrisiko und ungelöster Endlagerfrage, die unsere nachfolgenden Generationen noch auf Jahrhunderte vor Probleme stellen wird. Denn selbst unsere so sicheren Salzstöcke saufen gerade ab und zeigen, dass nicht einmal die Atommüllzwischenlager verlässlich sind. Und was man auch nicht verdrängen darf: So ein Atomkraftwerk ist für Terroristen ein ziemlich attraktives Ziel.