Archiv der Kategorie: Wirtschaft

T-Mobile und Auslands-SMS

Kann mir mal einer sagen, warum es die Telekom nicht gebacken bekommt, SMS zuzustellen, wenn man im Ausland ist? Beim letzten Urlaub in Ägypten ist mir das schon aufgefallen und jetzt auf Bali hat es sich bestätigt. Während SMSen aus anderen Netzen auf meinem T-Mobile-Handy ankamen, verschwanden alle Nachrichten von D1-Versendern im Nirvana. Ca. 20 Urlaubs-SMS habe ich in die Heimat geschickt und kaum Anwort bekommen. Jetzt stellt sich nach und nach raus, dass mit zwar viele zurückgeschrieben haben, aber bei mir nichts ankam.

Kopi Luwak

Kopi Luwak ist wohl die teuerste Kaffeesorte, die es gibt. Das Besondere ist, dass die Kaffeefrüchte zuerst von einer Art Katze, dem Fleckenmusang, gefressen werden. Diese verdauen aber nur das Fruchtfleisch und scheiden die Bohne wieder aus. Diese Bohnen werden dann gesammelt, gewaschen und geröstet. Der besondere Geschmack und die komplizierte “Herstellung” machen den Kaffee sehr teuer. Dazu kommt dann noch, dass der Fleckenmusang nur auf ein paar indonesischen Inseln lebt. In Bali besuchten wir einen Kräutergarten, wo auch zwei dieser Schleichkatzen in einem großen Käfig gehalten werden. Leider schliefen die gerade und ich konnte kein Foto machen. Ein Foto hab ich Euch dafür dann von der Kaffeepackung im Shop gemacht, auf der neben dem Tier auch der Preis (ja wirklich US$) abgebildet ist. Wahnsinn, oder?

Kopi Luwak

Ja ja, die Bahn

Gestern also wieder mit dem Flieger in Frankfurt gelandet und weiter mit dem Zug nach Nürnberg. Vier ICEs hätten zu der Zeit gehen sollen. Drei hatten Verspätung (unserer 23 Minuten) und einer fiel komplett aus. Dazu dann jede Menge Wartender, die stehen mußten, weil es kaum Sitzplätze am Bahnsteig gibt und Durchsagen, die man wirklich nicht verstehen kann. Liebe Bahn, so werden wir nie Freunde.

Entwicklungshilfe ist Planwirtschaft – ohne Plan

Entwicklungshilfe ist Planwirtschaft, wenn auch eine ohne Konzept. Dass Ernährungsengpässe planwirtschaftlich beseitigt werden könnten, ist ein Gedanke, der bereits in der Sowjetunion, Nordkorea und Kuba unglücklich gescheitert ist. Die Afrikaner können einem manchmal leid tun, dass sie weiter als Versuchskaninchen herhalten müssen.

Wie wahr, wie wahr. Zu Abwechslung mal wieder ein lesenswerter Artikel bei SpOn ==> ein Lesbefehl

43 Cent

Bei Greenpeace gibt es einen Einkaufsratgeber, welche Produkte empfehlenswert sind und welche weniger. Da wundert es nicht weiter, dass der Müllerkonzern (Müllermilch und Weihenstephaner) und Campina (Landliebe) auf der rote Liste stehen und sich zusammen mit Kraft, Metro, Hochwald, Humana, Metro beharrlich weigern, auf Genfuttermittel zu verzichten. Von den anderen negativen Machenschaften des Müllerkonzern hört man regelmäßig in der Presse.

Die Milchwerke Berchtesgadener Land gehen einen anderen Weg.  

Die Molkerei weist ihre 1.820 Landwirte an, keine Gen-Pflanzen zu verfüttern. In vielen Gesprächen mit den Bauern und der Futtermittelindustrie hat man dieses Ziel erreicht und setzt damit die Verbraucherwünsche konsequent um. Zurzeit wird an einem Kontrollsystem gearbeitet.

Da wundert es mich dann auch nicht, dass die heute als erstes den Bauern einen fairen Milchpreis von 43 Cent (bzw. 51 Cent für Biomilch) zugesagt haben. Damit bringen sie die andern Molkereien endlich in Zugzwang. Parallel hat heute Lidl kapituliert und ebenfalls höhere Preise versprochen. Die möchten nach den vielen negativen Schlagzeilen der letzten Wochen vielleicht mal wieder ein wenig positiver dastehen. Wer weiß.

Hinweisen möchte ich noch auf einen Beitrag bei Meg, aus dem gestern eine heftige Diskussion entstand.

Es gibt noch Vertrauen

Ein paar Ortschaften weiter hat ein neuer Laden für Outdoorbekleidung aufgemacht. Eigentlich ist es kein richtiger Laden. Der bayerische Gebietsvertreter von Husky hat nämlich nur ein Lager gebraucht und weil es sich gerade angeboten hat, sperrt er seinen Showroom Freitag und Samstag ein paar Stunden auf. Da rentiert sich natürlich nicht, dass man extra einen Kartenleser für die bargeldlose Zahlung anschafft. Und da ich ja fast alles mit meiner EC-Karte zahle, hatte ich nicht genug Bargeld dabei. Als ich ihn fragte, wo denn der nächste EC-Automat ist, meinte er nur: “Mach Dir keinen Streß, ich geb Dir eine Rechnung mit! Überweis es hald die nächsten Tage”. Für die Rechnung wollte er dann nur meinen Namen, keine Straße, keinen Ort. Am Land ist die Welt (manchmal) eben doch noch in Ordnung.

Husky Outdoor ist übrigens ein tschechischer Hersteller, der hohe Qualität zum günstigen Preis bietet. Von Funktionsbekleidung über Schlaf- und Rucksäcke bis Zelte gibt es nahezu alles für den Outdoorbereich, was man so braucht.

Fernsehtipp: Monsanto – Wiederholung heute im WDR

Der sehenswerte Film von Marie-Monique Robin »Monsanto, mit Gift und Genen« wird heute um 23:15 Uhr im WDR wiederholt.

Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des USamerikanischen Konzerns “Monsanto Chemical Works”, dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt “Monsanto” auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid “Agent Orange” her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Organismen “Monsanto”-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.

Der Film hatte im März 2008 bei seiner ARTE-Premiere in Frankreich eine Welle an Reaktionen ausgelöst, wurde vor der Assemblée Nationale und dem Senat gezeigt und in Kopie dem Präsidenten übergeben. Eine besondere Aktualität erhält er durch die momentanen Hungersnöte in Ländern wie Haiti und Ägypten und die politische Debatte in Deutschland über die Zulassung von genmanipuliertem Saatgut.

Kommerzmeisterschaft

Hatte es sich der Fußballverband FIFA während der Weltmeisterschaft in Deutschland schon mit vielen verscherzt, geht der europäische Ableger UEFA jetzt einen ähnlichen Weg. Auf der Strecke bleibt dabei der Fan, der unter anderem in den Stadien und beim “Public Viewing” wieder nur Industriebierersatz (Carlsberg) zu trinken bekommt. Einen recht interessanten Bericht, was durch die UEFA noch auf uns zukommt bei der NZZ

Einfach ekelerregend

Es gibt Geschäftsmodelle, die darf es einfach nicht geben und jeder, der in solche Fonds der Deutsche Bank einsteigt, hat meines Erachtens jeden Respekt vor dem Leben anderer verloren.

“Freuen Sie sich über steigende Preise?
Alle Welt spricht über Rohstoffe – mit dem Agriculture Euro Fond haben Sie die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von sieben der wichtigsten Agrarrohstoffe zu partizipieren. Investition in etwas Greifbares”

Folgende Erfolgsfaktoren lassen eine Wertsteigerung der Agrarrohstoffe erwarten:

* Signifikant steigende Bevölkerung
* Veränderung der Ernährungsgewohnheiten durch steigenden Lebensstandard in den Schwellenländern
* Erhöhte Nachfrage nach Agrarrohstoffen bei der Produktion von erneuerbaren Energien
* Historisch weltweit niedrige Lagerbestände an Agrarrohstoffen

Mehr Infos bei Attac via Nerdcore bzw PR-Kloster.

Stromerzeugung aus Geothermie

Ein zukunftsweisendes Projekt ist jetzt mit einjähriger Verzögerung in Unterhaching in Betrieb gegangen. Aus rund 3300 Meter Tiefe wird Wasser mit einer Temperatur von 120 Grad an die Oberfläche geholt. Bereits in zahlreichen Gemeinden wird so bereits ein Fernwärmenetz betrieben. In Unterhaching ist es jetzt zum ersten Mal in Deutschland gelungen, damit eine Turbine zur Stromerzeugung zu betreiben. Mit der Kalinatechnik können so rund 3,36 Megawatt umweltfreundlich ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Stromerzeugung durch Erdwärme ist im Verhältnis zur Wärmeversorgung noch nicht lange verbreitet. Das neuartige Kalina-Verfahren ermöglicht jedoch heute schon eine Nutzung von Temperaturen ab ca. 90° C. Hierzu wird die Wärme des Wassers wie bei er Wärmeversorgung an ein Ammoniak-Wasser-Gemisch abgegeben. Da dieses schon bei wesentlich niedrigeren Temperaturen als Wasser verdampft, kann auch der Prozess bereits bei niedrigeren Temperaturen eingesetzt werden. Zusätzlich ermöglicht das Gemisch einen äußerst effizienten Wärmeeintrag. Mit dem entstandenen Dampf kann genauso wie üblicherweise mit Dampfturbinen Strom erzeugt werden. Zurzeit arbeiten weltweit erst wenige geothermische Kraftwerke nach diesem Prinzip.

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass die zukunftsweisenden Technologien zur Energieerzeugung nicht aus Energiegroßkonzernen kommen, die nur auf die Erhaltung ihrer Monopole bedacht sind. Dezentrale Lösungen sind dort kaum gefragt und lieber wird weiter auf Atomkraft und fossile Energieträger gesetzt. Vielmehr sind (wie in Unterhaching) die Kommunen weiter auf sich gestellt, wenn sie in die Entwicklung neuer Energiekonzepte und somit der Erhaltung unserer Umwelt investieren.

Mehr Infos: Geothermie Unterhaching

Millionärsschwemme

Während die Deutschen nach und nach verarmen und die Schere zwischen arm und reich schön langsam amerikanische Verältnisse bekommt, sind die Schweizer viel reicher als vermutet. Einer Studie von Barclays Wealth und der britischen Economist Intelligence Unit nach ist jeder fünfte Schweizer Dollarmillionär. Ok, der Dollar ist bald eh nichts mehr wert, aber trotzdem! Und es geht noch weiter:

Die Zahl der Haushalte mit 1 Mio. Franken Vermögen soll bis 2017 auf rund 970 000 ansteigen, was einem Zuwachs von 30% entspricht.

Also doch umziehen?

Ein kleiner Teilerfolg gegen Monsanto

GEN-Mais-Bauer Reinhard Dennerlein aus Oberbreit im Landkreis Kitzingen verzichtet auf den Anbau von MON810 auf 50 Hektar seiner Ackerfläche. Damit beläuft sich die Ackerfläche im Landkreis Kitzingen, die für MON810 verwendet werden soll nur noch auf rund 10 Hektar. Zustande kam das Umdenken wohl auf Druck der Öffentlichkeit und von Freiherr Crafft von Crailsheim. Von Letzterem hat Reinhard Dennerlein die Ackerflächen gepachtet. Mehr Infos.

Tag der Erde im Gentechniklandkreis Kitzingen

Ausgerechnet am Tag der Erde (Earth day) startet in Bayern die Aussaat von MON810, dem Genmais der US-Firma Monsanto. Für 96 Hektar wurde in Bayern die Genehmigung erteilt. 90 Hektar davon sind allein in Unterfranken, fast alles im Landkreis Kitzingen geplant. Die Weingegend am Untermain wird dadurch zum Gentechniklandkreis Nummer 1. Nun ist es aber nicht so, dass der Landkreis maßgeblich hinter dieser Entwicklung steht. Im Gegenteil, die Bevölkerung und der große Teil der Bauern sind strikt gegen genmanipulierten Mais. So befürchten beispielsweise Imker eine Verunreinigung ihres Honigs, Bienen halten sich schließlich nicht an Abstandsflächen, die ja ihrerseits nur alibimäßig eingeführt wurden und eine Verunreinigung der Nachbarfelder duch Pollen des Genmais nicht verhindern können.

Richtig hart trifft es die Gemeinde Oberbreit, wo der Landwirt wohnt, der scheinbar für Monsanto die Speerspitze in Deutschland bilden soll. Bauer Reinhard Dennerlein will großflächig Genmais anbauen, weil er diesen zur Schweinemast einsetzen möchte und im benachbarten Rödelsee einen weiteren Schweinemastbetrieb für 2500 Tiere plant. Für eine Gemeinde ist es natürlich eine schwere Hypothek, wenn sie so einen Landwirt im Gemeindegebiet hat. Gerade die kleinen Gemeinden Oberreit und Rödelsee möchten eigentlich mit der idyllischen Lage in den Weinbergen Besucher anlocken. Eine stinkende Schweinemastfabrik und Maisfelder mit Genmais sind da alles andere als förderlich.

Derweil erkennt man scheinbar auch in der Politik die Fehler, die man gemacht hat. Hatte Landwirtschaftsminister Horst Seehofer im vergangenen Dezember erst noch der Weg für den Anbau von Genmais geebnet, kritisiert er nun plötzlich die Nahrungsmittelkonzerne und wirft ihnen ihr Streben nach Gewinnmaximierung vor.

“Wir brauchen eine Renaissance der Landwirtschaft, einen Ausbau der Agrarproduktion in Deutschland, der gesamten EU und vor allem in den Entwicklungsländern“, sagte Seehofer der Zeitung. „Wir müssen weltweit mehr Nahrungsmittel produzieren, um weitere Preissprünge zu verhindern.“ In der EU seien 3,8 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche stillgelegt worden, um Überschüsse bei Milch, Butter, Wein und Fleisch zu bekämpfen. „Diese Flächen müssen möglichst rasch wieder genutzt werden.“

Fähnchen im Wind sag ich da nur.

Das GenBuch Lebensmittel

Derzeit lese ich das “Das GenBuch Lebensmittel” von Max Annas und Gregor Bornes, das einen kleinen Status Quo zum Thema Gentechnik in Lebensmittel darstellt. Meint man ja bei uns gemeinhin, in Deutschland noch relativ sicher genfrei einkaufen zu können, so wird man doch eines Schlechteren belehrt. Ein kleiner Auszug:

Gentechnisch manipuliertes Fleisch muss weder in der Fleisch- und Wurstproduktion nachgewiesen werden noch von der Milchwirtschaft mit ihren breiten Produktpaletten. Allerdings ist es sehr wohl möglich, gentechnikfreies Proteinfutter aus Soja oder Mais zu erwerben, wie eine österreichische Großmolkerei (Anmerkung: gemeint ist die NÖM AG) unlängst bewiesen hat und ihre Fütterung umstellte. Damit steht sie im direkten Widerspruch zu Firmen wir Müller Milch oder Campina, die behaupten, dass der Einkauf von nicht gentechnisch verändertem Futter gar nicht mehr möglich sei. Die Nachricht aus Österreich beschert keiner Hochleistungskuh ein stressfreies Leben, aber es untergräbt das Monopol der Vermarktung durch Verunreinigung.

“Das GenBuch Lebensmittel” kostet gerade mal 9,90 Euro. Zwar ist es schon ein Jahr alt und nicht mehr am allerneuesten Stand, trotzdem kann ich es Euch nur empfehlen. Ein paar weitere Infos zum Thema Gentechnik in Milchprodukten gibt es bei Greenpeace: Gentechnik ist, wenn es Landliebe ist!

500 Millionen Dollar

Gestern habe ich noch über die Preise für Lebensmittel, die wegen der Nachfrage nach Biosprit nach oben schnellen und die verbundenen Aufstände in Haiti geschrieben. Gerade lese ich von Streiks in Bangladesh. 15.000 Textilarbeiter sind dort in den Ausstand getreten und fordern höhere Löhne. Auch sie können sich kaum noch den ganzen Monat etwas zu essen kaufen.

Und dann dieser Bericht bei Tagesschau.de über die Frühjahrstagung von Weltbank und IWF. Dort wacht man jetzt auch auf und warnt, dass man in 33 Ländern die Gefahr von gewaltsamen Unruhen sieht. Und so fordert Weltbank-Chef Zoellick: “Wir müssen endlich Nägel mit Köpfen machen, damit die Menschen was zu essen bekommen.” Als erste Maßnahme sollen 500 Millionen Dollar als Notprogramm für die Hungernden zur Verfügung gestellt werden: “Wir haben das doppelt überprüft – die Hälfte des Geldes haben wir bereits zusammen, aber das ist nicht genug”, so Zoellick weiter.

Ich krieg hier grad einen Anfall. 500 Millionen Dollar! Und da muss Herr Zoellick die Geberländer erst noch lange bitten. Darf ich an dieser Stelle einmal erinnern, wie viel Geld die Zocker in den Banken am Immobilien-Roulettetisch verzockt haben? Jean Ziegler hat gestern die Zahl von 1.000 Milliarden bzw. 1 Billion Dollar genannt. Allein die BayernLB hat über 4 Milliarden Euro verspielt. Sag mal – schämen die sich alle gar nicht?

Hauptsache der Tank ist voll

Sicherlich kennt jeder von Euch noch Sprüche wie “Mit dem Essen spielt” man nicht oder “In Afrika hungern die Kinder und Du ißt nicht auf”. Geprägt von einer Kindheit im oder nach dem Krieg wurden unsere Eltern noch ganz anders erzogen. Dann kam das Wirtschaftswunder. Alles gabs auf einmal wieder im Überfluß und erst mit dem Dämpfer der ersten Ölkrise kam das Einsehen, dass Wirtschaftwachstum vielleicht doch nicht endlos ist. Später kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als Milchsee und Butterberg fast täglich in den Nachrichten waren. Bedingt durch die ernormen Subenventionen innerhalb der EU und den enorm angestiegen Produktionsmengen durch Kunstdünger waren die Lager voll und die Preise im Keller. Die Bauern suchten sich nun neue Einnahmemöglichkeiten. Hauptsache der Tank ist voll weiterlesen

Café-Kette Balzac muss Kameraüberwachung abbauen

SpOn meldet heute, dass die Videoüberwachung der Kunden in den Restaurants der Café-Kette Balzac vom Hamburger Amtsgericht als rechtswidrig eingestuft worden ist. Balzac-Geschäftsführerin Vanessa Kullmann ließ daraufhin erklären, dass die Kameras innerhalb der nächsten zwei Monate abgebaut würden.

Wie schon berichtet, werden auch die Kunden bei McDonalds in Regensburg mit Kameras überwacht. Somit dürfte das Handeln von Herrn Mosher auch nicht rechtskonform sein.

herabsetzend und entwürdigend

Gerade erreicht mich der Utopia-Sondernewsletter: 

Seit Mittwoch findet unter dem Motto “Ökostrom Jetzt!” bei Utopia.de eine Ökostrom-Wechselaktion statt. Im Rahmen der Aktion wurde mit einer Karikatur des ehemaligen Bundesministers Wolfgang Clement die Position der Atomstrom-Befürworter illustriert. Gegen diese Darstellung wehrt sich Wolfgang Clement jetzt – vertreten durch seine Anwälte.

Die überregionale Rechtsanwaltssozietät aus der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn vertritt in einem Schreiben, welches Utopia heute erreichte, die Auffassung, dass Herr Clement auf der Website www.utopia.de in der Flash-Animation “herabsetzend und entwürdigend” dargestellt wird. “Unser Mandant wird gleichsam wie eine Marionette dargestellt, zu Beginn der Animation zappelnd und vor sich hin pfeifend.”

Darüber hinaus bemängeln Clements Anwälte, dass Herr Clement sich werblich auffordernd für den Wechsel zu Ökostrom stark macht. ” Es wird der Eindruck erweckt, die Animation unseres Mandanten dränge darauf, dass der Nutzer nunmehr mit der Anmelde – und Wechselprozedur fortfahre.”

Deshalb haben die Utopisten die Animation jetzt abgeändert. Wenn ich ehrlich bin – so gefällt mir der Wolfgang Willy fast besser! 😉

Wechseln mit Willy

Nachtrag: Scheinbar hat Wolfgang Clement die Tüte noch weniger gefallen, denn jetzt sieht man ihn wieder auf der Seite.