Das GenBuch Lebensmittel

Derzeit lese ich das „Das GenBuch Lebensmittel“ von Max Annas und Gregor Bornes, das einen kleinen Status Quo zum Thema Gentechnik in Lebensmittel darstellt. Meint man ja bei uns gemeinhin, in Deutschland noch relativ sicher genfrei einkaufen zu können, so wird man doch eines Schlechteren belehrt. Ein kleiner Auszug:

Gentechnisch manipuliertes Fleisch muss weder in der Fleisch- und Wurstproduktion nachgewiesen werden noch von der Milchwirtschaft mit ihren breiten Produktpaletten. Allerdings ist es sehr wohl möglich, gentechnikfreies Proteinfutter aus Soja oder Mais zu erwerben, wie eine österreichische Großmolkerei (Anmerkung: gemeint ist die NÖM AG) unlängst bewiesen hat und ihre Fütterung umstellte. Damit steht sie im direkten Widerspruch zu Firmen wir Müller Milch oder Campina, die behaupten, dass der Einkauf von nicht gentechnisch verändertem Futter gar nicht mehr möglich sei. Die Nachricht aus Österreich beschert keiner Hochleistungskuh ein stressfreies Leben, aber es untergräbt das Monopol der Vermarktung durch Verunreinigung.

„Das GenBuch Lebensmittel“ kostet gerade mal 9,90 Euro. Zwar ist es schon ein Jahr alt und nicht mehr am allerneuesten Stand, trotzdem kann ich es Euch nur empfehlen. Ein paar weitere Infos zum Thema Gentechnik in Milchprodukten gibt es bei Greenpeace: Gentechnik ist, wenn es Landliebe ist!

Ein Gedanke zu „Das GenBuch Lebensmittel“

  1. Ich lese soetwas nicht, weil ich schon ahne, was drin steht. Eben das, was Du auszugsweise dargstellt hast.
    Manchmal gönne ich mir den Luxus des Verdrängens…

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