Das harte Brot der Moderation

Bisher sind bei mir kaum politische Fundamentalisten aufgeschlagen, die ihre Propaganda verbreiten wollten. Ich ärgere mich eher mit Backlinkjägern herum, deren Adressangaben ich dann einfach hierhin oder hierhin umbiege. Betreibt man ein Blog in einem der Krisengebiete dieser Welt, sieht das natürlich ganz anders aus. Wenn man dann noch regelmäßig im Fernsehen präsent ist erst recht.

André Marty bloggt bekanntlich aus Israel und den besetzten Palästinensergebieten. Dort wo offiziell zwar Waffenstillstand herrscht, gibt es scheinbar wenige, die noch klar und unvoreingenommen denken können. Bist Du nicht mein Freund, kannst Du nur mein Feind sein, ist leider meist das Motto. Und so muss sich André gelegentlich einiges gefallen lassen. Heute gibt es bei ihm einen Beitrag, wo er erklärt, warum er gelegentlich Kommentare nicht freischaltet. Bereits die Einleitung lässt tief blicken, was man ertragen muss, wenn man in Israel und Palästina nicht blind durchs Leben läuft.

Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs,

nein, ich bin kein Arschloch, kein Israelfeind, kein Mossad-Agent und auch kein geistig einseitig Kastrierter.

Da bin ich dann doch wieder froh, dass ich mich nur mit Spammern rumärgern muss und freue mich, dass es Blogger wie André gibt.

4 Gedanken zu „Das harte Brot der Moderation“

  1. Reminds me of the sort of comments I used to get two years ago while blogging about the Russian cyber attacks against Estonian web.

  2. @Larko:
    what did you do with such comments, shift delete? in my blog the guys are whining *censored* if i’m insisting on the rules of the blog…

  3. @Andre: I basically let them stand as they were. After all, the comments tell more about their authors than about myself 🙂 However, I did include a few selected IP’s in my WordPress filters.

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