Das Leiden des jungen T

Seit ein paar Wochen verfolge ich, wie Thomas Matterne einen Kampf führt, der Don Quijote zur Ehre gereichen würde. Seine Dulcinea von Toboso ist dabei aber keine schöne Frau, sondern eine popelige DSL-Flatrate. Die würde er gerne wieder haben und dazu die 180 Euro, die er zahlen soll, weil ihm der Vertrag irgendwie gekündigt wurde. Die Windmühlen stehen dabei – dreimal dürft Ihr raten – im Hause der Deutschen Telekom. Sein neuester Liebesbrief empfinde ich schon fast als philosophische Meisterleistung. Kann das Problem sein, dass man bei der Telekom solch poetischen Inhalt nicht versteht? Andererseits, vielleicht sind wir auch wirklich nur zu dumm für die höhere Logik der Telekom und es ist normal, dass man 180 Euro überweist, damit man sie dann zwei Monate später wieder als Gutschrift bekommen kann.

2 Gedanken zu „Das Leiden des jungen T“

  1. So ein literarischer Vergleich ehrt natürlich.

    Allerdings wurde der Vertrag nie gekündigt und die DSL-Leitung steht, wenn auch mit der üblichen Verspätung geschaltet, auch. Es gab nur Probleme bei dem Tarif, der mir in Rechnung gestellt wurde.

  2. Ich warte nur noch auf den Tag, an dem die T-Firma ihre Corporate Identity mit dem Verschicken von Abmahnungen entgültig beerdigt. An anderer Stelle habe ich schon geschrieben, daß das Post-Gen wohl immer noch nicht wegevolutioniert wurde.

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