Das stinkt doch zum Himmel

Jetzt kam also raus und wurde zum Skandal, was man eigentlich schon lang wusste. Die Amis lesen jede Mail mit und haben direkten Zugriff auf die Server von Facebook, Microsoft, Google etc. Was macht man also? Der Geheimdienst findet punktgenau raus, dass die syrische Regierung chemische Waffen gegen die Rebellen eingesetzt hat. Schon ist die gesetzte Grenze von Obama überschritten, man darf in den Bürgerkrieg eingreifen und kann super davon ablenken, dass gerade die größte Sauerei aufgeflogen ist, die man je veranstaltet hat. Und in ein paar Wochen oder Monaten kommt dann wohl wieder raus, dass der Geheimdienst genauso falsch informiert hat/war, wie seinerzeit, als man behauptete, dass Saddam Massenvernichtungswaffen besitzt.

2 Gedanken zu „Das stinkt doch zum Himmel“

  1. Es ist eben Amerika, dort sieht man viele Dinge anders als hierzulande. Aber ich sage mal so – verhindern kann ich es nicht. Auch nicht durch Protest oder ähnlichem. Sollen sie bei mir mitlesen, ich habe nichts zu verbergen.

    Soll nicht bedeuten, dass ich es für gut heiße.

  2. “Sollen sie bei mir mitlesen, ich habe nichts zu verbergen” … spätestens wenn man selbst auch mal in so eine “Rasterfahndung” völlig unschuldig gelangt, denkt man vielleicht anders.
    Ich empfehle dazu den folgenden Artikel: Zeit Artikel

    Aber in Bezug auf den eigentlichen Artikel hier: ein weltumspannendes Netz vom Militär entwickelt, und man wundert sich, dass alles mitgehört wird? Das Mitlesen gibt es doch schon seit Jahrzenten, siehe Echolon. Oder modern Signal Intelligence genannt. Australien und Kanada gehören doch auch mit zu dem Verbund. Ist doch alles nichts Neues oder?

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