Demokratie? Wozu das denn?

In Bhutan regieren seit 1907 die Mitglieder der Familie Wangchuk. Der aktuelle König Jigme Khesar Namgyel Wangchuk wollte nun, dass das Land fit für die Zukunft wird und führte die Demokratie ein. So hatten die rund 320.000 Wahlberechtigten gestern also zum ersten Mal die Möglichkeit, ein Parlament zu wählen. Und weil es der König so wollte, sind auch 79 Prozent zur Wahl gegangen. Recht eingesehen haben es die Wähler allerdings trotzdem nicht, was der Käse mit der Demokratie soll. Das Land ist mit dem beliebten König sehr zufrieden und so verwundert es nicht weiter, dass die Bhutan Harmony Party (Druk Phuensum Tshogpa DPT) – das ist die Partei der Royalisten – 44 der 47 Sitze in der Nationalversammlung gewonnen hat. Warum auch jemanden anderes wählen, wenn man doch den König behalten möchte?

Die ganze Geschichte zum schmunzeln: Royalisten gewinnen die Wahlen in Bhutan

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