Der Niedergang einer Sportart

Kurz vor der Tour de France geht es jetzt richtig rund. Danilo de Luca gewinnt unter fragwürdigen Umständen den Giro in Italien, Jeff DHont beschuldigt Jan Ullrich des EPO-Dopings und Bjarne Riis wurde aus der Siegerliste der Tour gestrichen. Heute eine Razzia bei Quick-Step, wo der Sprinterstar Tom Boonen sowie der aktuelle Olypiasieger und Weltmeister Paolo Bettini fahren. Dabei wurden 12 Fahrer erst einmal festgenommen.

In Italien werden jetzt rund 100 Sporter wegen Doping angeklagt. Darunter Eddy Mazzoleni der bei Astana fährt. Astana-Chef ist Walter Godefroot, der vorgestern abgestritten hat, bei Telekom im Dopingskandal verwickelt zu sein. Muss er ja, schliesslich hat er mit Winokourov und Klöden selbst noch Fahrer im Team, die vorher bei Telekom erfolgreich waren.

Während dessen hat heute der belgische Radprofi Frank Vandenbroucke einen Selbstmordversuch begangen.

Wer bleibt zum Tourstart wohl noch übrig? Und vorallem, wer schaut es überhaupt noch an?

Ein Gedanke zu „Der Niedergang einer Sportart“

  1. Ich für meinen Teil werde die Tour garantiert nicht mehr schauen. Das wird vermutlich erst dann wieder passieren, wenn da nur noch (definitiv dopingfreie) Amateure mitfahren. Aber bis dahin sind noch ein paar Jahre Zeit… 🙁

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