Die Bayern wollen Stoiber nicht

schreibt die Zeit und beruft sich auf eine Forsa-Umfrage, die der Stern in Auftrag gegeben hat. Angeblich sind 60% gegen eine erneute Kandidatur Stoibers 2008. Der CSU- Landtagsabgeordnete Konrad Kobler bringt auch offen Günther Beckstein, Erwin Huber oder Joachim Herrmann ins Gespräch. Ich persönlich gebe allerhöchstens Beckstein Chancen. Allerdings muß sich die „Opposition“ in der CSU schnell einig werden, denn bei der anstehenden CSU-Klausur in Wildbad Kreuth wird Stoiber ein Machtwort sprechen und sich von der Landtagsgruppe vorzeitig zum Kandidaten wählen lassen. Dann wird der Kuchen gegessen sein und aufmucken wird keiner mehr, der Einfluß hat. Wobei, wenn wir uns ehrlich sind, gewählt wird immer die CSU, egal wer Kandidat ist. Da müßten sie schon Lothar Matthäus aufstellen um zu verlieren.

Hm, vielleicht sollte ich mir doch mal vorsorglich beckenstein.de reservieren?

5 Gedanken zu „Die Bayern wollen Stoiber nicht“

  1. wenn ers nur langsam selbst einsehen würde. aber wenn man so machtbesessen ist wie der , fällt es nicht leicht die krone abzugeben. hat der letzte papst ja schließlich auch nicht gemacht. und sein ziehvater f.j. strauß mußte auch erst vom jägersfreund erschossen einem schlaganfall erliegen, bevor er abdankte. und auch der ging nur unter zwang. nur mit dem unterschied, dass es um den fjs irgendwie schad war.
    was ich allerdings nicht glaube ist, dass der beckstein sein nachfolger wird. von den möglichen kanditaten ist er mir zwar noch der liebste, aber einen evangelischen franken, ich weiß nicht ob das außerhalb frankens verstanden würde…

  2. cooler counter übrigens. und endlich mal einer, der sinnvoll ist. 😉
    geht das mit dem stoiber nicht auch? 😉

  3. Stoiber und seinen Mannen scheint doch ganz schön bang zu sein. Und zwar mehr als sie zugeben. Ansonsten würden sie nicht vorzeitig den Kandidaten in Kreuth küren wollen. Und da das ganze jetzt ziemlich schnell passieren soll, befürcht ich, dass es die Opposition in der Partei in dieser kurzen Zeit nicht schafft sich zu formieren und eine einheitliche Linie festzulegen. Ich find´s auch feige und kindisch, dass Stoiber einem persönlichen Gespräch mit Pauli ausweicht. Ist meiner Meinung nach ein Zeugnis von persönlicher Schwäche.

Kommentare sind geschlossen.