Die Lage in Kenia

Schön langsam breitet sich das zu einem gestandenen Bürgerkrieg aus, was da in Kenia abgeht. Seit den manipulierten Wahlen zum Staatspräsident, bekämpfen sich die Anhänger von Amtsinhaber Kibaki und Oppositionsführers Raila Odinga. Das Ganze spielt sich im Westen des Landes ab und hat doch einen Einfluß auf das ganze Land. Denn die Angst geht auch bei den Touristen um, obwohl die Badegegenden an der Küste mehr als 1000 Kilometer vom betroffenen Rift-Vallay entfernt liegen und als absolut sicher gelten. Auch der Tsavo-Nationalpark und die Gegend um den Kilimanjaro liegen weit von den Unruhen entfernt. So gibt es eigentlich keinen Grund, das Land für den Urlaub zu meiden. Gerade jetzt hätte die Bevölkerung die Unterstützung durch die Tourismuseinnahmen dringend nötig.

Lesenwert übrigens auch dieser Artikel bei der NZZ und der Blog von Andrea Böhm zur Lage in den umkämpften Gebieten.

2 Gedanken zu „Die Lage in Kenia“

  1. Ich weiß ehrlich gesagt nicht sehr viel über Kenia und verstehe nicht wirklich, warum die Leute dort so austicken im Moment. Kenia hatte doch bisher eine recht brauchbare Reputation als Touristenziel. Wieso macht man sich sowas mutwillig kaputt? So oder so, ich persönlich würde nicht in ein Land mit solchen Unruhen fahren, und wenn da noch so viele Kilometer dazwischen liegen. Und passend dazu liest man nun bei Tagesschau auch Meldungen wie Unruhen erreichen Touristenziele und Zwei Deutsche in Kenia ermordet?. :-/

  2. Welcher aufgeklärte Mensch versteht schon etnisch motivierte Konflikte?

    Sicherlich liegen einige Nationalparks im Rift Valley mitten im oder am Rande der Unruhen. Aber es gibt ja genug andere Parks, die man besuchen kann.

    Die beiden ermordeten Deutschen waren ein Geschäftsmann und ein befreundeter Besucher. Das Ganze hatte rein gar nichts mit den Unruhen zu tun.

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