Dopingprobe im Krematorium

Ohne Dopingproben im Radsport geht es nicht, das ist klar. Die Sportler müssen daher immer und überall bereit sein, Urinproben abzugeben. Beim Bestatter hab ich jetzt aber eine Geschichte gefunden, die geht eindeutig zu weit. Das Kind vom belgischen Radprofi Kevin van Impe starb kurz nach der Geburt. Während der Fahrer gerade im Krematorium die Formalitäten für Einäscherung besprach, forderten die Dopingfahnder eine Urinprobe und drohten mit einer zweijährigen Sperre, falls sich van Kempe weigern würde. Irgendwo sind dann doch Grenzen und das ist irgendwie nur noch pietätlos.