Verkäuferschafe

Eigentlich war es ja schon ein Fehler, letztes Wochenende überhaupt in die Regensburger Arcaden zu fahren. Schließlich gibt es ja auch das Donaueinkaufszentrum, das neben einer größeren Auswahl an Geschäften auch noch 3600 kostenlose Parkplätze für seine Kunden bereithält. Stattdessen haben wir nach einer guten Stunde 1,70 Euro Parkgebühr gezahlt. Und das, nachdem wir rund 200 Euro in dem Shoppingcenter gelassen haben. Das Schimpfen des Familienvaters vor mir am Parkautomat hab ich übrigens noch gut in den Ohren. Nochmal 5,20 Euro zu löhnen, wenn man dick bepackt aus der Einkaufsmall kommt? Da kann man schon seinen Hass kriegen!

Drei Jeanshosen habe ich mir gekauft. Die Verkäuferinnen haben sie mir schön eingepackt und heute wollte ich eine davon anziehen. Bereits als ich die Preisschilder abmachen wollte, hat es schon ein wenig sonderbar gescheppert. Grund war der Diebstahlschutz, der noch am Hosenbein angebracht war.

Diebstahlschutz

Mal abgesehen davon, dass kein Alarm beim Verlassen des Geschäftes losging, darf man sich schon fragen, wofür diese Schafe im Geschäft überhaupt bezahlt werden, wenn sie nicht mal bis drei zählen können? Was also tun? Nochmal Parkgebühr bezahlen und alles in allem eine Stunde Zeit verplempern? Ne, da hab ich lieber den Akkuschrauber und einen 3er Bohrer genommen. Eine Minute später war das Problem gelöst.

Diebstahlschutz gelöst

5 Gedanken zu „Verkäuferschafe“

  1. Das ist ja mal ein sinnvoller Diebstahlschutz der nicht losgeht wenn man rausgeht 🙂

  2. Es wird offenbar Zeit, dass Vorrichtungen, die der Überwindung diebstahlschutz-technischer Vorrichtungen dienen, verboten werden, also Akkuschrauber und Bohrer. Nur, weil man etwas gekauft hat, darf man noch längst nicht den eingebauten Schutz überwinden 😉

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