DynDNS – In die Falle gelaufen

Kostenlose Accounts von DynDNS nahm ich bisher ganz gerne, wenn es darum ging, Server oder Router an einem ADSL ohne feste IP mit gleichbleibender Adresse zu erreichen. So konnte man per SSH einen Fernwartungstunnel aufbauen oder mal enen Gamserver ins Netz hängen. Vier Accounts habe ich dazu bei DynDNS mittlerweile angelegt und drei davon mit der maximalen Hostzahl von fünf bestückt.

Gerade war ich auf der Homepage von DynDNS und musste das hier lesen:

Changes To Dynamic DNS Service
We are making some changes to Dynamic DNS accounts, including: limiting each account to 2 Dynamic DNS hostnames and limiting the number of domains we offer for the free services.
We recommend upgrading to DynDNS Pro to protect all your hosts from possible deletion

Sprich von den fünf Hosts kickt DynDNS in Zukunft drei raus. Viel Arbeit also, wenn man keine direkten Zugang auf die Endpunkte hat, wo die Daten hinterlegt sind. Und wieder ist es so, wie es immer ist mit kostenlosen Diensten. Man fixt die User an und dann beschneidet man den Dienst um die Leute dazu zu bringen, auf den kostenpflichtigen Account upzugraden. Auch wenn es nur 15 Dollar pro Jahr sind, muss man trotzdem wieder seine Kreditkartendaten rausrücken.

4 Gedanken zu „DynDNS – In die Falle gelaufen“

  1. ja schon eine frechheit. da gibt wer was kostenlos her und will ab einer bestimmten anzahl kohle dafür. was für eine frechheit. ….

  2. Schon klar, dass man nicht verlangen kann, dass die das kostenlos machen. Aber bei dem Dienst ist es eben so, dass man quasi keine andere Wahl hat als zu löhnen und das wissen die eben. Andere Dienste bieten einen Mehrwert bei kostenpflichtigen Accounts. DynDNS beschneidet den bisher kostenlosen Service.

  3. re: max

    was heisst da eine „Frechheit“. Sei doch froh, daß es Anbieter gibt, die Dienstleistungen kostenlos anbieten! Ich findes es ganz legitim was DYNDNS.COM macht.

  4. Also ich empfinde es auch nicht als völlig legitim, schließlich verirgt sich dahinter schon eine gewisse Systematik. Dann sage ich lieber die ersten 5 Jahre ist es kostenfrei und dann …
    Anstatt solche Maßnahmen!

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