Ein Nachruf auf das Isental

Bereits in den 1970er Jahren wurde der Bau der A94 von München nach Passau geplant. Damals war das Wort Umweltschutz für die bayerische Staatsregierung ein Fremdwort und entsprechend wurde der Trassenverlauf gezogen. Vordergründig beteuert man heute München, auch die Umwelt schützen zu wollen, wenn es aber ans Eingemachte geht, spielen aber Umweltgründe immer eine untergeordnete Rolle.

Die Aktionsgemeinschaft gegen die A94 ist die älteste Bürgeriniative in Bayern. Sie fordert einen Ausbau der vorhanden B12, die weiter südlich vom Isental verläuft. Am 30. Oktober musste sie aber leider vor dem der Verwaltungsgerichtshof in München eine Niederlage einstecken. Alle Klagen gegen die Trasse durch das malerische Isental wurden abgewiesen. Wieder verschwindet ein schönes Stück Bayern zugunsten der Autobahn!

Der BR hat dem Isental im Magazin Capriccio einen Beitrag gewidmet und sich dabei auf die Seite der Bewohner gestellt. Leider wird die Sendung nicht mehr wiederholt. Vielleicht taucht sie ja noch beim YouTube auf, dann baue ich sie hier noch ein. Weitere Infos bei der Aktionsgemeinschaft gegen die A94.

2 Gedanken zu „Ein Nachruf auf das Isental“

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  2. Was die Bayerische Regierung im Isental vorhat ist schlichtweg ne Sauerei!!!
    Dieses Vorhaben kann man als Normalbürger nicht verstehen.
    Die CSU sollte endlich mal das C wegnehmen! Oder hat dieses Vorhaben in irgendeiner Weise mit christlichem Denken was zu tun?!

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