Ende für Team T-Mobile?

Hat doch die Telekom derzeit sowieso schon an allen Mitarbeiterfronten zu kämpfen. Das Image des Konzerns ist schlecht wie nie und die Kunden rennen scharenweise davon. Da passt es ja super, wenn jetzt auch noch immer mehr Wahrheiten in der Dopingaffäre um Jan Ullrich und Team T-Mobile an die Öffentlichkeit kommen. Konnte man vor ein paar Wochen bei den Veröffentlichungen von Jeff dHont eventuell noch davon ausgehen, dass der auch hauptsächlich den Verkauf seines Buches ankurbeln wollte, so sind die heutigen Aussagen von Bert Dietz bei Beckmann doch von einem ganz anderen Kaliber. Zum ersten Mal sagt ein ehemaliger Aktiver des Teams aus. Wie lange wird sich die Telekom noch diese Blöße geben und ein Team unterstützen, dass scheinbar jahrelang konsequent betrogen hat? Ich denke, das wird die letzte Saison sein, dass wir ein deutsches Profiteam mit einem rosa magentafarbenen T auf dem Trikot sehen.

4 Gedanken zu „Ende für Team T-Mobile?“

  1. Moment. Warum sollte die Telekom denn jetzt aussteigen. Glaubst du wirklich die wahren Ahnungslos. Die wollten die Erfolge. Um jeden Preis.

    Wer mir erzählen will, das er als Sponsor betrogen wurde, dem zeige ich einen Vogel. Es waren die angestellten der Telekom die ganz nahe am Geschehen waren und die Dinge eher gepusht als beruhigt haben.

  2. Die Verantwortlichen im Team selbst hatten natürlich bestimmt immer alle Infos. Einem Herr Obermann & Co. wurde aber sicherlich erzählt, es würde alles sauber zugehen. Wenn die jetzt quasi offiziell erfahren, wie es wirklich war, müssen die Konsequenzen ziehen.

    Das mit dem Erfolg um jeden Preis stimmt nicht. Wenn die alles gewinnen und jeder sagt nur „Naja, sind ja eh gedopt“, dann ist das nicht förderlich fürs Firmenimage. Wenn die ganz oben dann sagen, sie ziehen sich aus dem Radsport zurück und investieren in andere Sportarten, versteht es jeder und ist am besten fürs Image.

    Der Radsportverband UCI muss kapieren, dass die Zuschauer und Sponsoren einen sauberen Sport wollen. Die UCI hat jahrelang einfach weggesehen und nur das Allernötigste unternommen.

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