Erwin Huber fischt in braunen Gewässern

13.000 Bürger waren bei der ersten Großdemo gegen den Transrapid auf der Straße und ein Bürgerbegehren steht schon in den Startlöchern. Es ist anzunehmen, dass sich Edmunds Vermächtnis im kommenden bayerischen Wahlkampf zum großen Thema entwickeln und der CSU einige Stimmen kosten wird. Da muss man andere Wähler für sich gewinnen und am rechten Rand fischt man doch schon aus Tradition gerne. So auch Erwin Huber auf dem kleinen Parteitag der CSU am Wochenende in Würzburg. Neben der Ankündigung eines harten Kurs gegen eine „Restauration des Sozialismus, gab er noch folgendes richtungsweisendes Statement ab:

„Multikulti ist eine Brutstätte von Kriminalität“

Da fällt mir spontan der Song „Der Huaba“ von Hans Söllner aus dem Jahr 1989 ein. Wer den nicht kennt, bei Soundmedia gibt es eine Hörprobe. Der Song bezieht sich zwar auf den ehemaligen Republikanervorsitzenden Franz Schönhuber, irgendwie ist das Lied aber noch immer aktuell. Die Lyrics gibt es auch im Web. Aber Achtung! Heavy bavarian language!

4 Gedanken zu „Erwin Huber fischt in braunen Gewässern“

  1. Zum Thema Transrapid fallen mir nur die Unmengen an Steuergeldern ein, die verbraucht wurden um die Technik erstmal soweit zu bringen. Und das alles für was? Um eine 37,4 km lange Strecke zu bauen wo bereits eine Verbindung besteht? Gibt es auch ein Lied á la „Verschwendung ist des Politikers größte Freud“? Oder so…

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