Expansionskurs bei Bionade

Bionade LogoBionade tritt derzeit einen Siegeszug an, wie er seinesgleichen sucht. Vom Szenegetränk entwickelt sich die Brause derzeit zum Massengetränk und Zuwachsraten von 300% sind ja nicht gerade ohne. Viel wert wurde schon immer auf den biologischen Anbau der Zutaten in der strukturarmen Region Rhön gelegt:

Mit diesem Projekt wird bei steigender Nachfrage der dauerhafte Bezug der Bio-Rohstoffe aus dem Inland, vor Allem aus der strukturschwachen Rhön-Region, für BIONADE sichergestellt. Die Nachvollziehbarkeit der Herkunft der Rohstoffe und ihre Qualitätssicherung können gewährleistet werden, lange Transportwege entfallen und ortsansässigen Landwirten wird eine ganz neue Perspektive geboten.

Nun will man bei Bionade weiter expandieren und beliefert seit kurzem auch McDonald’s und Starbucks. Damit ist nun endgültig der Schritt getan, der das Getränk aus der Ökonische rausbringt. Klar, wenn man weiter expandieren möchte, muss man neue Absatzwege schaffen. Was liegt da näher, als in Fastfood-Restaurants oder – wie soll man Starbucks eigentlich bezeichnen? Darf man zu den Getränken noch Kaffee sagen? – zu gehen. Zwar ist es noch immer sehr löblich, wie die Produkte erzeugt werden, ganz nimmt man der Firma den Biogedanken aber nicht mehr ab. Auch die Einweg-PET-Flaschen passen da nicht recht ins Bild. Wenn nun wirklich noch nach Amerika expandiert werden soll, ist es mit dem grünen Gedanken endgültig vorbei. Wenn ein biologisch produziertes Produkt mit viel Aufwand um die halbe Welt gefahren wird, dürfte die Ökobilanz ähnlich ausfallen wie beim chilenischen Rotwein oder beim neuseeländischen Apfel im deutschen Supermarkt.

Ein Gedanke zu „Expansionskurs bei Bionade“

  1. Nachdem ich das Zeug Bionade probiert habe, kann ich diesen Hype überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Zu süß und zu wenig Geschmack wie ich finde. Dem Sohn allerdings schmeckt die Biolimo.

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