Fränkisches Intermezzo beendet

Dafür, dass man gestern noch hörte, Beckstein solle Ministerpräsident bleiben und man wolle weitere Personalentscheidungen erst sorgfältig überdenken, ging es jetzt ganz schön flott mit dem Rücktritt von Günther Beckstein. Die einzige vernünftige Möglichkeit, die die CSU im Augenblick hat, ist ein Horst Seehofer, der Parteichef und Ministerpräsident wird. Jede Konstellation mit einer Doppelspitze führt meines Erachtens über kurz oder lang wieder ins Desaster. Interessant dürfte nur werden, wen Seehofer für die Koalition ins Boot holt. Die Wendehälse von der FDP,  denen man die Geilheit aufs Regieren schon an der Delle in der Hose ansehen kann, sind sicherlich nicht seine erste Wahl.

6 Gedanken zu „Fränkisches Intermezzo beendet“

  1. Ich denke das es auf die freien Wähler hinauslaufen wird, wenn diese nicht zu hohe Forderungen stellen. Wobei die FDP auch für die Bundes Union verlockend sein könnte, sozusagen ein kleiner Denkanstoss für die Wähler bei der Bundestagswahl.

  2. bislang war mein wahlverhalten eher schwarz geprägt.
    bis heute.
    das mitm beckstein verzeih diesem verschleimten oberbairischen filzpack ned. feierabend…. 😉

  3. Warum fokussiert sich eigentlich alles auf den Horst Seehofer?
    Ich wäre für Max Strauß, dann zieht wieder Ruhe und Ordnung ein und mit schwierigen Geschäften kennt der sich ja auch bestens aus. 😉

  4. Also in der Netzeitung kommentiert einer der Redakteure, dass gerade Seehofer es nicht werden darf, weil sonst die CSU im Bund geschwächt wird und dann nur noch eine Regionalpartei würde.

  5. Ich seh sonst nur keinen in der Führungsspitze, der die CSU wieder nach vorne bringen könnte. Mit anständigen Wahlergebnisen kommt der Einfluß im Bund von selbst wieder.

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