Harald Schmidt goes Aldi

Reinhard Mohr bringt bei Spiegel Online den Untergang der Harald Schmidt Show auf den Punkt:

Sofort spüren wir das würgende Telekom-Feeling in uns hochkriechen: Ja ja, hier soll offensichtlich umstrukturiert, verjüngt, verknappt und ausgelagert werden, ein Hauch von Ausverkauf des Abendlandes. Jetzt kommt Aldi-Brause ins Champagnerregal, genauer: ein fieses Mixgetränk wird auf den Markt geworfen, Alkopop für die gute Laune. Soft, süß, klebrig, geil.

Igitt.

Und weiter:

Lieber mit Harald Schmidt untergehen als mit Oliver Pocher weiterleben.

Wie Recht er hat! Lesbefehl!

2 Gedanken zu „Harald Schmidt goes Aldi“

  1. Ich stimme dem Spiegel ja im Grundsatz zu, würde mir den Fatalismus aber für das Ende der ersten Ausgabe aufheben wollen: Pocher kann nicht ewig den schnoddrigen Bengel aus dem Nachbarhaus geben. Der Wechsel zur ARD ist ja für ihn auch ne Möglichkeit, künstlerisch (kabarettistisch) erwachsen zu werden. Einen guten Lehrmeister könnte Schmidt abgeben, wenn er wollte. Oder aber er nutzt Pochers Jugend, den Eindruck zu reparieren, ausgelutscht nur noch Dienst nach Vorschrift zu tun.

  2. Aus dümmer-als-blöd kann niemals was Gutes werden. Da gibts mit Sicherheit viele wirkliche Talente mit GEIST und nicht “Geiz ist geil”-Niveau. Aber wie man wieder mal sieht, genau das ist gewollt hierzulande. Die Doofen (nicht die, die nur so tun) – sie leben hoch!

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