Herr Beckstein träumt

und zwar, dass er mit dem Verbot von Computerspielen die Jugend rettet. Da ich mich über seinen verzapften Unsinn nur aufregen müßte, verweise ich lieber auf “derStandard.at”. Unter anderem steht da:

Irgendwo, aus den Gerümpelkammern antiquierter Weisheit schallen Pauschalisierungen, Trivialerklärungen, um so rasch wie gerade nötig die eigene Ratlosigkeit zu übertönen. Die Unfähigkeit reale Zusammenhänge erfassen zu können, mündet in hektischen Schilderungen von Pseudokausalitäten. Als Spitze der Evolution gepriesen, reduzieren Gewaltereignisse das Menschliche zur primitiven Reiz-Reaktions-Maschine. Politiker, Anwälte, Interessenvertreter und alle, die es gerade juckt, sammeln sich vor ihren Sprachrohren und überfluten die Öffentlichkeit mit ach so schlüssigen Erklärungsergüssen: “Killerspiele animieren Jugendliche, andere Menschen zu töten”.

Treffender gehts eigentlich nicht.

4 Gedanken zu „Herr Beckstein träumt“

  1. Um mal einen bekannten Komiker zu zitieren: “Beckstein, Beckstein sein Kleinhirn muss versteckt sein.” Mehr fällt mir dazu nicht ein…

  2. Was kommt als nächstes Herr Beckstein???????

    Etwa ein Versammlungsverbot für Jugendliche!!!!

    Oder vielleicht wird ja auch der Verzehr von Brot verboten. Das haben ja die Amokläufer auch gegessen.

  3. wenn becksteins these stimmen würde, bin ich der erste, der amoklaufend im rathaus aufräumen wird. dann fordert er bestimmt sandmännchenverbot für beamte des mittleren dienstes. das guck ich zwar nicht, aber irgendwas muss ja schuld sein. 😉

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