HP Server: Qualität ist wohl auch hier Vergangenheit

Was macht einen guten Server aus? Nun, er sollte bei einer Betriebszeit von 24/7 ein paar Jahre zuverlässig durchlaufen. Alle kritischen Bauteile wie Netzteil und Festplatten sind redundant ausgelegt und sollten aber trotzdem nur im Einzelfall mal ausfallen. Mit Servern von Hewlett Packard bzw. voher Compaq war ich jahrelang zufrieden. Doch nun macht sich mehr und mehr Frust breit. An einem HP Proliant DL 380 G7 ist nun schon die fünfte von acht Platten innerhalb von nur vier Monaten augefallen. Zwar werden die immer innerhalb eines Arbeitstages kostenlos getauscht, aber man traut sich ja schon fast nicht mehr in Urlaub gehen. Undenkbar, wenn mal zwei Platten gleichzeitig ausfallen sollten. Meine Hoffnung ist nur, dass sich das beruhigt, wenn jetzt dann alle durchgetauscht sind. Vielleicht hat ja Seagate mit der Savvio 600GB 10k (ST9600205SS bzw. 619286-003 oder 581311-001) einfach eine Schrottserie gebaut oder die Firmware ist mal wieder fehlerhaft. Wäre bei Seagate ja nicht zum ersten Mal.

Ein Gedanke zu „HP Server: Qualität ist wohl auch hier Vergangenheit“

  1. “Undenkbar, wenn mal zwei Platten gleichzeitig ausfallen sollten.”

    Mit RAID-6: Gar nichts. Außer, das der RAID-Controller Alarm schlagen sollte, als würde die Welt untergehen.

    Bei “kleineren” RAIDs sind zwei simultan sterbende Platten allerdings ein guter Grund, die Backup-Medien hervorzukramen.

    “man traut sich ja schon fast nicht mehr in Urlaub gehen.”

    Da empfiehlt es sich, rechtzeitig die Kollegen zu trainieren. Nach dem Motto: Wenn da FIEEEEEEEEP und dort rotes Licht, Service-Hotline anrufen und Kundennummer XYZ nennen. Das kann man auch der Sekretärin oder dem Hausmeister beibringen.

    Tux2000

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