Jenseits der Mitte

Besser kann man den Rechtspopulismus von Roland Koch nicht kommentieren, als es gestern Christian Kucznierz von der Mittelbayerischen Zeitung getan hat:

CDU/CSU sind Hessens Landesvater Roland Koch (CDU) sicher dankbar, dass er mit seinem Vorstoß für härtere Strafen für gewalttätige jugendliche Ausländer den Schwesterparteien ein publikumswirksames Thema präsentiert hat, das gut ins beginnende Wahljahr passt. Sonst hätten sich die Unionsparteien am Ende noch mit dem Thema Mindestlöhne weiter befassen müssen, mit dem sie so gar nicht gegen die SPD punkten können.

und weiter

Roland Koch selbst, der sich jetzt als Law-and-Order-Mann präsentiert, hat in seiner Amtszeit den Polizeiapparat in Hessen massiv reduziert. Wobei die Folgerung, dass das Problem der Gewalt mit höherer Polizeipräsenz alleine in den Griff zu bekommen, auch zu einfach ist.

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