Kalifornien verklagt Auto-Hersteller

In Kalifornien haben sie vor Kurzem erst Kioto unterschrieben und beschlossen, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 um 25 Prozent zu senken. Jetzt verklagen sie gleich mal 6 Auto-Hersteller, dass sie am Klimawandel Schuld sind. Die Beklagten werden für den Ausstoß von rund 20 Prozent der gesamten CO2-Emission der USA verantwortlich gemacht und die sollen dem Staat Millionen von Dollar kosten. Zwar ist das schon der dritte Versuch, aber vielleicht kommt diesmal was raus.

Ich finde Arnie super. Der schafft einfach mal Tatsachen und setzt die Industrie unter Druck. Bei uns eiern sie seit Jahren rum und nicht mal die Grünen konnten groß etwas bewegen. Stattdessen wollen sie den Sprit wieder billiger machen und eine Maut einführen, damit die Vielfahrer wieder belohnt werden und die Wenigfahrer dafür draufzahlen müssen. Sinnvoller wäre es meines Erachtens, die Kfz-Steuer abzuschaffen und alles auf den Sprit umzurechnen. Nur so wird man belohnt, wenn man ein sparsames Auto hat und wenig fährt.

Die europäischen und amerikanischen Autobauer haben ja die letzten Jahre wieder total verschlafen. Was Innovationen in Sachen Umwelt angeht, kommt ja das meiste aus Fernost. Der Trend geht immer mehr wieder in Richtung Auto mit mehr als 10 Liter Verbrauch. Das kann es nicht sein. Wenn immer mehr solche Autos gekauft werden, kann das nur heißen, das der Sprit noch zu billig ist.

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