Kaspersky Antivirus mit massiven Problemen

Kaspersky hat am letzten Donnerstag ein fehlerhaftes Programmupdate für die Business-Lösungen rausgegeben, das zu ständigen Abstürzen der avp.exe führt. Das Update wurde mittlerweile zurückgezogen und ein neues verteilt. Dazu wurde eine Anleitung veröffentlicht, wie man den Fehler beheben kann. Das Problem ist nur, dass die neuen Dateien nicht automatisch verteilt werden können, da ja die Updatefunktion nicht mehr arbeitet. Also muss man an jeden Arbeitsplatz ran und die Dateien manuell einspielen, nachdem man den Selbstschutz und anschließend den Virenscanner deaktiviert hat. Es ist also wieder der altbewährte Turnschuhadmin gefragt.

Eine Anleitung gibt es hier: http://support.kaspersky.com/de/faq/?qid=207619330

12 Gedanken zu „Kaspersky Antivirus mit massiven Problemen“

  1. Den Spaß haben sich Kaspersky letzes Jahr ein paar Mal mit uns erlaubt. Auch deswegen sind sie nun ersetzt. Das letze Mal hatte ich 3 Sales-Dau im Ausland hocken. Die hatten natürlich keine Adminrechte, aber waren fortwährend in fremden Netzwerken unterwegs. Es musste der Client neu installiert werden. Lustige Sache, Stoßgebete im Cronjob-Modus halfen letzlich.

  2. Und die Anleitung mit Patches für die Verteilung über das Administration Kit gingen bereits am Freitag Abend gegen 1830 raus.

    @Ruediger: Darf man fragen, auf welches Produkt Ihr umgestiegen seid?

  3. @Stoibär: jo, das ist ja auch nur der FAQ-Artikel. Die Mails an die Kunden, welche sich gemeldet haben, gingen zu dem von mir genannten Zeitpunkt raus.

  4. @StoiBär
    AVG => Grisoft. Kann nichts böses sagen,

    * Bisher keine Aussetzer oder Bugs in den Updates, was bei Kaspersky immer wieder mal vorkommt. Wir nutzen das jetzt ~14 Monate.
    * Dafür sind Kaspersky in der Regel die Schnelleren beim Update.
    * Sehr zuverlässige Update-Server bei AVG. Da Kaspersky vieles noch von RU aus macht(e?) und dort die DNS immer wieder mal lutschen, bingo. Was soll es also.
    * Erkennungsrate kann ich keine Auskünfte machen. Bisher sind wir verschont geblieben. Vermutlich auch deswegen, dass IE per Policy vom Nutzer nicht benutzt werden kann/darf und FF mit NoScript, AdBlock und FlashBlock kaum etwas böses durchlassen sollte. Der Rest der Security sind gewaltversprechende Warnungen an die User, ja niemals mit einer verseuchten Kiste zu uns zu kommen und dreisterweise zur locker-lustigen Dekontermination auf dem Tisch zu lassen. Das gäbe Adminschelte en masse.

  5. @Ruediger: Eines muss ich Dir zugestehen. Wenigstens mal ein Unternehmen mit vernünftigen Richtlinien. 😉 Zu AVG kann ich persönlich nichts sagen, da mir die Erfahrung mit der Software fehlt. Die Updateserver sind mittlerweile über Europa verstreut, so dass es da zu keinen oder zumindest nur minimalen Ausfällen kommt. Bei der Erkennungsrate hat Kaspersky eindeutig die Nase vorn. Wer mehr ‘False-Positives’ oder ‘Bugs’ in den Viren-Signaturen hat, kann ich aufgrund mangelnder Kenntnis über andere Produkte nicht sagen, daher behalte ich mir den Kommentar vor.

  6. Pingback: StoiBär » Blog Archiv » Kaspersky erkennt Viren, die keine sind

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