Kein Ponyhof

Wie soll diese Zeitung je Anschluß an das Informationszeitalter gewinnen?

SZ: Herr Volkmer, Sie sind zu einer Art Samariter für die Geschmähten im Web geworden. Warum sorgen Sie sich so um den guten Ruf Ihrer Mitmenschen?

Volkmer: Ich bin selber ein Opfer. Ich habe erlebt, was Rufschädigung für mein Unternehmen bedeutet.

SZ: Was ist denn passiert?

Volkmer: Jemand hat vor ein paar Jahren einmal sehr schlecht über mich und meine Firma in Internetforen geschrieben. Dabei wurden auch offen Namen erwähnt. Die falschen Behauptungen wurden von Kunden gegoogelt, bei denen wir uns um Aufträge bemühten – und wir bekamen die Aufträge nicht.

SZ: Gegoogelt?

Quelle: SZ via Spreeblick

2 Gedanken zu „Kein Ponyhof“

  1. Zur Ehrenrettung des Interviewers, der weiß wahrscheinlich sehr wohl was „googeln“ ist, er geht nur davon aus, dass es seine Leser nicht wissen. Was ja dann auch nicht unbedingt besser ist …

  2. Eben, was sagt das wohl über das Leserklientel der SZ aus, bzw. der Meinung der Redakteure über ihre Leser? Wobei – wie war das mit unserem Wissenschaftsminister Glos auf der CeBit?

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