Kitzbüheler Russen-Quote

Wer schon einmal in der Türkei oder in Ägypten Urlaub gemacht hat, der kennt den hohen Anteil an osteuropäischen Touristen dort und deren teilweise schlimmen Verhaltensweisen. In manchen AI-Hotels in Hurghada liegt der “Russenanteil” bei gut 80%. Wer da an der Trinkfreudigkeit dieses Volkes keinen Spass hat, dem kann da mitunter der Urlaubsspass verdorben werden.

Im (Noch-) Schickimickiort Kitzbühel hat die Direktorin des Tourismusbüros wohl Angst um den guten Ruf Ihres Dorfes und sich in einer schwachen Stunde bei einem Interview mit einem TV-Sender verplappert. In den Hotels gebe es eine “Russen-Quote”. Für den Fall, dass der “Russen-Anteil” in einem Hotel die Zehn-Prozent-Marke übersteige, gebe es eine Empfehlung des Kitzbüheler Hotelvereins, bei Buchungsanfragen höflich, aber bestimmt “Njet” zu sagen.

Damit hat sie natürlich eine Welle der Entrüstung losgetreten und seitdem rudern alle wieder zurück, so gut es geht. Und trotzdem betont man aber, dass eben keine Bevölkerungsgruppe “überhand” nehmen solle. Das hätte man von St. Moritz gelernt, wo sich die Hoteliers über allzu “rauschende” Feste beschwert hätten. Allerdings braucht man auch die russischen Gäste, denn immer mehr deutsche Gäste bleiben ja weg. Mich interessiert ja nur mal, ob es auch eine Deutschen-Höchstquote gibt. 😉

Ich persönlich bin ja ein Fan von Südtirol und vorallem den Dolomiten, denn da gibt es ein Rauchverbot in den Restaurant, was den Spass am Skiwochenende noch viel größer macht. Außerdem haben die da günstigere Preise und mit der Sella Ronda kann kein Skigebiet in Österreich mithalten. – Kommen jetzt die Prügel aus dem Nachbarland? 😀

3 Gedanken zu „Kitzbüheler Russen-Quote“

  1. Lustig, das ich gerade heute Deinen Artikel entdecke lieber Thomas, denn erst gestern hörte ich von der Russen-Not im Skigebiet.

    Bin selbst weder Rassist noch sonstwie bösartig, habe aber gegenüber östlicher Vormacht ebenfalls ausgeprägte Allergien.

    Komme aus Köln und war kürzlich in unserer Lieblings – Feindesstadt Düsseldorf. Seit langer langer Zeit wollte ich mit meinem Schatz mal wieder auf der Kö bummeln. Nach Geschäftsschluß.

    Aber was soll ich sagen: Tatsächlich jedes zweite Päarchen [!] kam aus den Sowjetrepubliken, war laut, grell und offenbar sehr wohlhabend. Ich weiß auch, das eine ähnliche Quote in den ansässigen Luxusläden von Prada bis Gucci existiert – allein, die Kaufleute brauchen den Rubeleuro, weil unsere Leute zu wenig Umsatz generieren.

    Aber der Hammer kommt noch: Mein Weib und ich trauten unseren Augen und Ohren nicht, als wir zur Kö-Galerie kamen: ein waschechter “Russenpenner” sitzt dort im Fell und bettelt laut singend um milde Gaben…

    Das war mir dann echt zuviel und ich bin schnell wieder Richtung Heimat gefahren. In das Dorf, in dem mir die Russen-Mafia (O-Ton Polizei Düren) vor 2 Jahren das Instrumentenbrett meines Audi geklaut hatte und in dem die Polen seit Jahren so schön der Schwarzarbeit frönen, das einige von ihnen bereits eigene Häuser besitzen.

    Lach, ja! so spielt das Leben…

  2. Wobei man allerdings schon sagen muss, dass sich die Deutschen , Italiener oder Engländer im Urlaub oft auch nicht gerade anständig aufführen. Und was damals gerade nach der Grenzöffnung in Tschechien abging, ist alles andere als schmeichelhaft für uns Deutsche.

  3. Tja, auch das wunderschöne Südtirol wurde mittlerweile entdeckt. Hab eben von Rückkehrern aus dem Südtirolurlaub vernommen, dass auch Südtirol von Russen und Polen lautstark in Beschlag genommen wird….würd aber trotzdem wieder zum Skifahren hinfahren. Muß zugeben, die Sella Ronda ist das Beste an Skigebiet was es gibt.

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