Klimaschutz Ablasshandel

Als Ablasshandel hat man es im Mittelalter bezeichnet, wenn man seine Sünden mit Geld abbezahlt hat. Die katholische Kirche hat das bis zur Perfektion getrieben und damit viele ihrer Prunkbauten finanziert.

In den letzten Tagen und Wochen beherrscht ja der Klimawandel die Medien wie kein anderes Thema. „Sylt statt Seychellen“ und „Chemnitz statt China“ lautet die Devise. Wer trotzdem noch mit dem Flieger in die Ferne düst, kann sein schlechtes Gewissen bei Atmosfair erleichtern. Ein Emissionsrechner ermittelt je nach Länge der Flugstrecke einen Betrag, den man dann an die Organisation spenden kann. Dieser Betrag wird dann für ein Klimaschutzprojekt in der Dritten Welt verwendet.

Ende des Monats fliegen wir zu zweit nach Hurghada und so müßten wir also 66,- Euro spenden um uns frei zu kaufen. Sehr interessant ist es auf jeden Fall. Die CO2-Bilanz für diesen Flug hat mich nämlich schon gewaltig erschreckt.

Atmosfair - Bilanz für einen Flug München - Hurgahda

Ein Gedanke zu „Klimaschutz Ablasshandel“

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