Kommentarboykott?

DonAlphonso macht sich ein paar Gedanken, warum in den Blogs der Medien kaum kommentiert wird. Kommentare sind doch für uns Blogger die Bestätigung, die wir brauchen, um uns überhaupt vor die Kiste zu setzen und uns Texte aus den Fingern zu saugen. Augenblicklich habe ich ca. 400-500 Besucher pro Tag und sicherlich finden die meisten nur meine Einträge, die ich aus SEO-Gründen geschrieben habe. Beginnt man einen neuen Blog, kristallisieren sich die regelmäßigen Leser aber bald heraus. Aus der eigenen Webstatistik sieht man, dass nicht alle auf die Seite kommen, weil sie zufällig bei Google auf den Link zur Seite geklickt haben. Warum wird dann trotzdem nicht mehr kommentiert? Ich muss mich an die eigene Nase fassen. Ich bin auch einer, der viel lieber nur durch die Blogs streift und viele Beiträge nur zur Kenntnis nimmt. Manches, was man findet verwendet man schon im eigenen Blog wieder und dann gibt es auch zumindest einen Trackback (was aber eigentlich noch mehr Freude macht). Klar, kommentieren kostet Zeit und um etwas Sinnvolles abzusetzen, auch Hirnschmalz. Daher mein Vorsatz und auch mein Aufruf: mehr Kommentare!

8 Gedanken zu „Kommentarboykott?“

  1. Ih, Du hast Jehova gesagt! Du darfst doch nicht zugeben, daß Du Texte für SEO-Zwecke schreibst! Bah pfui! Shame on you!

    Mir schrieb neulich einer, er würde bei mir nicht mehr kommentieren, weil er sich so an den SEO-Texten stört. Ich schrieb ihm, daß auf 150 normale Artikel ein solcher Text kommt, aber das interessiert ihn nicht.

  2. Richtig! Ich unterstütze das!

    Man schreibt sich die Finger wund, hat Zugriffe, aber response kriegt man nur über die Kommentare!

    Ich gehe mit gutem Beispiel voran! Ich geb mir immer Mühe, wenn ich kommentiere!!

    PS: Beiträge nur wegen SEO, tz! Sowas machen die Leute? Unglaublich!

  3. Schließe mich gerne Deinem Aufruf an, d.h. ich bemühe mich schon länger es zu tun.
    Der Trackback (2x probiert) geht irgendwie nicht durch…

  4. In diesem Sinne dann mal ein “Kommentar”, obwohl dem ja eigentlich nichts hinzuzufügen ist. Ich freue mich auch über jeden Kommentar, der mir zeigt, das die Leute nicht bloss vorbeisurfen, also versuche ich im Gegenzug zu kommentieren, wenn es was zu kommentieren gibt. Aber wie das eben manchmal so ist mit den guten Vorsätzen… 😉

  5. auf stoibaer hab’ ich ein abo – kommentiere eher weniger. viele einträge (nicht nur hier) bedarfen aber auch keinen kommentar!

  6. Bei mir ist es ähnlich wie oben schon erwähnt, ich lese meistens die ganzen Blogs aber hinterlasse selten mal Kommentare, weil entweder schon alles was ich dazu denke im Beitrag oder den Kommentaren steht oder ich einfach nichts dazu sagen kann, da mir das Hintergrundwissen fehlt. Aber ich sehe es auch bei mir, da hält es sich mit dem Kommentaren sehr in Grenzen, aber ich weiß von einigen Leuten, dass sie da gerne lesen und sich freuen, wenn ich was schreib, insofern habe ich mich an die Kommentar-Armut bei mir schon lange gewöhnt.

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