Mikado und Schlampereien

Im Januar führten Fahnder aus Sachsen-Anhalt eine Großrazzia durch und durchsuchten im Rahmen der Operation „Mikado“ seit September 2006 322 Wohnungen von Verdächtigen. Die Namen der Verdächtigen erhielten die Ermittler wie folgt:

Offenbar ließen sie den Zahlungsverkehr aller deutschen Kreditkartenbesitzer daraufhin überprüfen, ob eine bestimmte Summe in einem festgelegten Zeitraum auf ein verdächtiges Konto im Ausland überwiesen worden ist. Sämtliche um Auskunft ersuchten Unternehmen der Kreditkartenwirtschaft kooperierten offenbar mit den Ermittlern und gaben die Daten ihrer verdächtigen Kunden preis.

Angenommen aber, es geht einem so wie Herrn Weber aus Wiesbaden, dass diese Zahlungen unberechtigt abgebucht wurden und nach der Stornierung die Bank aber trotzdem die Buchung an die Polizei weitergeben würde, wie schnell hätte man da die Polizei im Haus und einen Ruf als Kinderschänder weg?

via Farliblog und Lawblog

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