My first war

Während ein deutscher Soldat nicht in die Gefahr kommt, in seiner Zeit als Reservist, in den Krieg ziehen zu müssen, schaut das in Israel ganz anders aus. Immer wenn ein benachbartes Land angegriffen werden soll, müssen Ärzte, Studenten, Arbeiter oder Geschäftsleute ran. Als Israel im Zweiten Libanonkrieg 2006 (auch „33-Tage-Krieg“) die Hisbollah vernichten wollte, wurde auch der Filmemacher Yariv Mozer an die Front beordert. Er sollte einen Offizier ersetzen, der von der Front mit Angstattacken geflüchtet war. Mit der Kamera im Gepäck dokumentierte er die Planlosigkeit der israelischen Armeeführung, das Sterben seiner Kameraden und den Gegensatz zum normalen Leben in Tel Aviv, das gerade drei Stunden entfernt lag. Er filmte die Gefühle der normalen Soldaten und die Diskussionen der Offiziere zu dem verlorenen Krieg.

Herausgekommen ist der beeindruckende Dokumentarfilm „My first war“, der gerade auf ARTE lief. Wie immer kommt die Doku noch eine Woche im Internet auf ARTE +7. Ich kann Euch nur empfehlen sie anzusehen!

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