Nach dem Papst

Jetzt ist er also wieder weg und Regensburg kehrt zur Normalität zurück. Zwei Tage traute sich keiner mehr so recht in die Stadt, weil ja überall Stau sein sollte. Die, die sich trotzdem trauten, freuten sich über leere Straßen und viele freie Parkplätze an den Supermärkten.

Die Fernsehpräsenz war ungemein und die Entäuschung groß, wenn man stundenlang gewartet hatte und grad mal eine vorbeifahrende Limousine mit verdunkelnden Scheiben sah. Ganz Pentling war gestern auf der Straße und die örtliche Feuerwehr hätte doch so auf den Segen für ihren Neubau gehofft. Pustekuchen, Pech gehabt – er ist einfach vorbeigefahren.

Mal sehen, wie lange die Schonfrist für Gerhard Müller jetzt noch anhält. Der stark in die Kritik geratene Bischof von Regensburg war ja voll in der Schusslinie der lokalen Presse. Mit Bekanntgabe des Papstbesuches haben sich dann alle Redakteure schlagartig zurückgehalten um wohl nicht als Spielverderber dazustehen. Damit dürfte es jetzt wieder vorbei sein, der Gastgeber des Papstes hat jetzt wieder seinen Joker los.

Auf Bayern2 war gestern auch ein sehr interessantes Interview mit Paul Michael Zulehner, einem Pastoraltheologe des Universität Wien. Den Mitschnitt gibts als Podcast beim Bayerischen Rundfunk.

4 Gedanken zu „Nach dem Papst“

  1. Ich war in Regensburg bei den Malteser-Kollegen dabei. Und ich war im Sommer bei der WM. Damals über meine Stammorganisation (auch ein Kreuz, da aber rot). Ich muss sagen, sehr viel anders war das im Sommer auch nicht. Außer dass es bei den Länderspielen eher mal barbusige hübsche Mädels zu sehen gab. Zumindest mehr als beim Papstbesuch. Aber alles in allem fand ich es eine sinnvolle Veranstaltung. Wenn auch viel zu teuer…

  2. Ich weiß, es ist etwas spät, aber ich hab da noch was gefunden…
    Der Hartmut der Woche zum Papstbesuch

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